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Schule - Lehrkräfteaus- und -fortbildung
 

 
 

30.10.2018

Gleichstellung: Gender Mainstreaming und geschlechtersensible Bildung - Mädchen- und Jungenarbeit in der Praxis

Id.-Nr.: 46.02.04.01-0035
Geöffnet für: GS, HS, FÖS, RS, GE, GY, WB, BK
Bereich: Gleichstellung / Gender Mainstreaming / Reflexive Koedukation
Teilbereich: Reflexive Koedukation
Fortbildungsart: Schulinterne Fortbildung (SchiLF)
Bearbeitung: Dorit Keese, Tel.: 0211 475-3304
Anja Rennertz, Tel.: 0211 475-4408
Meldeschluss: keiner
Moderation: Daniel Blenke, Leonardo da Vinci Gesamtschule Willich, Willich
Susanne Brakhane, Realschule Horkesgath, Krefeld
Kristin Doering, Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp, Moers
Dorit Keese, Gesamtschule Duisburg-Mitte, Duisburg
Sven Kels, Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Viersen
Veranstaltungsort: Kardinal-Hengsbach-Haus
Dahler Höhe 29, 45239 Essen
Termin: auf Anfrage

Ziel

Unterstützung der Kompetenzteams (KTs), sowie der Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung in der Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischem Verhalten, sofern die KTs dieser Nachfrage nicht nachkommen können.
iele Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung haben bereits begonnen, ihre unterrichtliche und erzieherische Arbeit in dieser Hinsicht weiter zu entwickeln. Die Bezirksregierung unterstützt diesen Prozess durch Bereitstellung von Trainerinnen und Trainern, die Fortbildungsangebote zum Thema geschlechtersensible Bildung bzw. Mädchen- und Jungenarbeit anbieten.
Hintergrund: Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung sind aufgerufen, sich aktiv für „... den Grundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter...“ einzusetzen und „...auf die Beseitigung bestehender Nachteile...“ hin zu wirken (§2 Abs.7 SchulG).
Dabei sollen „...die individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler...“ berücksichtigt werden (§2 Abs.4 SchulG).

Inhalte

Das Angebot umfasst - je nach Bedarf – unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte, wie z.B.

  • Gender Mainstreaming und reflexive Koedukation – theoretische Grundlagen und Forschungsergebnisse, u.a. Hirnforschung
  • Geschlechtersensible Bildung und individuelle Förderung
  • Allgemeine Überarbeitung des aktuellen Schulprogramms
  • Förderung sozialer Kompetenzen und des Selbstbewusstseins bei Mädchen und Jungen / Förderkonzepte
  • Förderung der Lese- und Sprachkompetenz
  • Geschlechtersensible Bildung in den naturwissenschaftlichen Fächern, Informatik und Mathematik
  • Geschlechtersensible Bildung im Bereich Sport
  • Lernen und Bewegung im Schulalltag
  • Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Aktivitäten (Arbeitsgruppen oder Projekte, z.B. zum Thema „Liebe, Sexualität und Partnerschaft“, offene Angebote, Beratungsgruppen, Klassenfahrten etc.)
  • Methodische Anregungen für den geschlechtergerechten Unterricht (z.B. Freiarbeit, Experimente, kooperatives Lernen)
  • Gender Mainstreaming und reflexive Koedukation in der Qualitätsanalyse
  • Geschlechtersensible Bildung im Rahmen der Gesundheitserziehung
  • Geschlechtersensible Bildung und interkultureller Erziehung
  • Geschlechtersensible Bildung und Ganztag
  • Gewalt verhindern – Mädchen und Jungen stärken
  • geschlechtsspezifische Berufswahlorientierung und Lebensplanung
  • Unterstützung bei der Gestaltung des Girls‘ Day und Boys’ Day
  • Reflexion des Rollenverständnisses von Lehrerinnen und Lehrern

Organisation

Die Veranstaltungen können in Kooperation mit den Moderatorinnen und Moderatoren in den Kompetenzteams durchgeführt werden. Das Angebot kann als schulinterne Fortbildung, mit dem gesamten Kollegium oder mit Teilgruppen (Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen, Fachkonferenzen, Steuerungsgruppen etc.) an Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung in Anspruch genommen werden. Die zeitliche und inhaltliche Gestaltung sprechen die Schulen und Studienseminare mit den Trainerinnen und Trainern ab.

Interessierte Kompetenzteams, Schulen bzw. Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung melden sich bitte bei der Bezirksregierung oder direkt bei den Trainerinnen und Trainern etwa 4-6 Monate vor dem anvisierten Termin unter Angabe des gewünschten Schwerpunktes.