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Arbeitsschutz - Gefahrguttransport, Ladungssicherung
 

 
 

26.01.2017

Ladungssicherung

In den Verkehrsnachrichten wird immer wieder über verloren gegangene Ladung berichtet. Durch ungesicherte Ladung entstehen Gefahrensituationen und Unfälle, bei denen nicht nur andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, sondern auch die Fahrer der Fahrzeuge, die damit unterwegs sind. Bei einer Vollbremsung können unbefestigte Gegenstände auf der Ladefläche  verrutschen; schwere Teile können die Trennwand zum Führerhaus durchbrechen. Liegt der Schwerpunkt der Ladung zu hoch, kann der LKW oder Kleintransporter in einer Kurve ins Kippen geraten.

Ursachen für eine unzureichende Ladungssicherung können sein:

  • Das Fahrzeug ist für den Transport der zu transportierenden Güter ungeeignet. So besteht zum Beispiel durch fehlende Anschlagpunkte nicht die Möglichkeit die Ladung zu sichern.
  • Es fehlen Mittel zur Ladungssicherung wie Zurrgurte, Klemmbretter und Antirutschmatten oder die vorhandene Ausrüstung ist mangelhaft.
  • Die Fahrer stehen unter großem Zeitdruck und versuchen die Zeit bei der Ladungssicherung einzusparen.
  • Es fehlen die Schulungen bzw. Unterweisungen der am Transport beteiligten Verlader, Fahrer, Unternehmer, Absender usw. Gesetzliche Verpflichtungen sind häufig unbekannt.

Die Verpflichtung zur Ladungssicherung für LKW ergibt sich unter anderem aus der Straßenverkehrsordnung (§ 22) und für die Beförderung von Gefahrgütern aus der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt bzw. dem ADR( Kapitel 7.5).

Links zum Thema Landungssicherung:

Der Gefahrgutbeauftragte

Gefahrgut

Ladungssicherung

Königsberger Ladungssicherungskreis