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Arbeitsschutz - Strahlenschutz
 

 
 

28.06.2017

Fachkunde Strahlenschutz

Strahlenschutzbeauftragte und – sofern keine vorhanden sind – Strahlenschutzverantwortliche müssen die erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz für den Betrieb von Röntgeneinrichtungen / Störstrahlern nachweisen. Darüber hinaus ist die Fachkunde mindestens alle fünf Jahre zu aktualisieren.

Die Fachkunde wird in der Regel durch eine für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignete Ausbildung, praktische Erfahrung und die erfolgreiche Teilnahme an anerkannten Kursen erworben. Die Ausbildung ist durch Zeugnisse, die praktische Erfahrung durch Nachweise und die erfolgreiche Kursteilnahme durch ein Zertifikat des Veranstalters zu belegen. Dieses Zertifikat gilt nicht als Fachkunde-Nachweis. Stattdessen ist eine Bescheinigung der zuständigen Stelle erforderlich, welche den Erwerb der Fachkunde prüft. In Nordrhein-Westfalen werden diese für den technischen Bereich zentral durch das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung ausgestellt. Für den (human-, zahn, tier-) medizinischen Bereich sind die jeweiligen Ärztekammern zuständig.

Die Aktualisierung der Fachkunde wird durch erfolgreiche Teilnahme an einem anerkannten Kurs nachgewiesen. Wenn die Frist zur Aktualisierung überschritten wird, erlischt die Fachkunde nicht automatisch. Sie kann aber von der zuständigen Behörde überprüft und auch entzogen werden, wenn begründete Zweifel an der Fachkunde bestehen.

Veranstalter von anerkannten Strahlenschutzkursen finden Sie hier.