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Arbeitsschutz
 

 
 

31.01.2017

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit ASV | Meldungen Februar 2017

EU-OSHAs Visualisierungstool zu Sicherheit und Gesundheit der alternden Erwerbsbevölkerung Europas

Bis 2040 sind voraussichtlich fast 27 % der Bevölkerung in der EU über 65 Jahre alt (Eurostat 2014). Dies hat erhebliche Auswirkungen auf Arbeitnehmer, Arbeitgeber und die Gesellschaft insgesamt. Das Projekt „Sicherere und gesündere Arbeitsplätze in jedem Alter“ untersucht demografische Trends, Herausforderungen sowie bestehende Strategien und Politiken in Bezug auf sicheres und gesundes Altern bei der Arbeit. Die Ergebnisse sind nun online verfügbar und können leicht über ein benutzerfreundliches interaktives Visualisierungstool eingesehen werden.
Die Ziele des dreijährigen Projekts, das von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) auf Ersuchen des Europäischen Parlaments durchgeführt wurde, bestanden darin, Sicherheit und Gesundheit älterer Arbeitnehmer zu untersuchen und Wege zu ermitteln, wie nachhaltige Arbeit sichergestellt werden kann. In dem Projekt wurden unter anderem Beispiele von Sicherheits- und Gesundheitsstrategien am Arbeitsplatz, in denen die alternde Erwerbsbevölkerung berücksichtigt wird, sowie die treibenden Faktoren und Hindernisse für die Umsetzung solcher Strategien hervorgehoben.
Mit dem mehrsprachigen Visualisierungstool kann einfach und rasch auf die Ergebnisse zugegriffen werden. Fünf interaktive Dashboards, die Grafiken mit Fakten und Zahlen enthalten, ermöglichen es den Nutzern, die wichtigsten Themen zu erkunden und länderspezifische und EU-weite demografische Fakten zu vergleichen. Darüber hinaus werden bestehende Politiken, Strategien und Programme der EU-Mitgliedstaaten vorgestellt, und es können Politikgestaltung und Ansätze in verschiedenen europäischen Ländern verglichen werden.
Ebenfalls verfügbar sind ausführliche Übersichten, Berichte und Fallstudien zu Strategien in Bezug auf Wiedereingliederung und Rückkehr in das Erwerbsleben. Zum Beispiel wurden im Rahmen des Projekts spezielle Themen behandelt, die Frauen im Hinblick auf eine alternde Erwerbsbevölkerung betreffen; die Ergebnisse sowie deren Auswirkungen auf die Politikgestaltung sind in einem Überblick über den Stand der Forschung zusammengefasst.

Die Aufgabe der EU-OSHA besteht darin, dazu beizutragen, dass die Arbeitsplätze in Europa sicherer, gesünder und produktiver werden. Die Agentur untersucht, entwickelt und verbreitet verlässliche, ausgewogene und unparteiische Informationen über Sicherheit und Gesundheitsschutz.
Pressemitteilung EU-OSHA
Visualisierungstool
Sicherere und gesündere Arbeitsplätze in jedem Alter: abschließender Gesamtanalysebericht (Englisch)

Rette Murphy – Spiele-App für mehr Sicherheit in der Zeitarbeit

Um Beschäftigte in der Zeitarbeit spielerisch auf Gefahren im Arbeitsalltag hinzuweisen, hat die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) die App „Rette Murphy“ entwickelt. Aufgabe der Spielerin oder des Spielers ist es, Murphy in gefährlichen Situationen zu helfen und ihn sicher durch den Arbeitstag zu bringen.

Informationen der VBG und Download des Spiels

Zahl des Monats: 300

Elektromagnetische Wellen mit Frequenzen von 0 Hz bis 300 GHz werden als elektromagnetische Felder bezeichnet.

Wird in der Öffentlichkeit über den Netzausbau, die immer intensivere Nutzung von Mobilfunkgeräten oder die Entwicklung neuer Kommunikationstechnologien diskutiert, taucht die allgemeine Besorgnis möglicher gesundheitsschädlicher Wirkungen elektromagnetischer Felder auf. Fakt ist, dass deutlich stärkere und unter Umständen gesundheitsgefährdende elektromagnetische Belastungen an Arbeitsplätzen in der Nähe industrieller Maschinen und Anlagen zu finden sind.
Um den Schutz der Sicherheit und Gesundheit dieser beruflich Exponierten gewährleisten zu können, wurde im November 2016 eine neue Arbeitsschutzverordnung zu elektromagnetischen Feldern (EMFV) erlassen, welche die europäischen Mindestvorschriften der Richtlinie 2013/35/EU in deutsches Recht umsetzt.

Zahl des Monats
LIA.fakten "Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz
Tipps zum Umgang mit Handynutzung
Tipps zum Umgang mit Implantaten
Bundesamt für Strahlenschutz

Arbeitswissenschaftliches Kolloquium in Wuppertal

Das Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität Wuppertal und das Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. veranstalten ein arbeitswissenschaftliches Kolloquium zum Thema „Betriebliche Anforderungen an arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse“. Referieren wird Dipl.-Ing. Norbert Breutmann von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Berlin.

Datum/Ort
07. Februar 2017, 18:00 Uhr Institut ASER e.V., Corneliusstraße 31, Wuppertal
Anmeldung und weitere Informationen

Erfahrungsaustausch für Unternehmerinnen und Unternehmer des GDA-Programms Psyche „Chefsache Mensch: …damit der Laden läuft.“

Der Anstieg von Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühverrentungen, die auf psychische Belastungen zurückzuführen sind, ist alarmierend. Die Auseinandersetzung mit dem Thema psychische Belastungen lohnt sich für Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgeber und Führungskräfte. Was können sie tun, um gleichermaßen Unternehmen und Beschäftigte gesund zu halten? Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, die Arbeitsschutzdezernate der Bezirksregierungen und das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung NRW laden ein zum regionalen Erfahrungsaustausch. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer von kleinen und mittleren Betrieben, um über Handlungsansätze zum Thema „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen" für ihren Betrieb zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Datum/Ort
16. Februar 2017, 14:30 - 18:00 Uhr Jugendherberge Deutz Köln
7. März 2017, 14:30 - 18:00 Uhr Freischütz Schwerte
Anmeldung und weitere Informationen

Gesundheit in der modernen Arbeitswelt. Brennpunkt psychische Belastungen.

Die Fachtagung der IG Metall und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW findet am 28.02.2017 in Berlin statt. Psychische Belastungen gehören zum Alltag in der modernen Arbeitswelt. Lange Arbeitszeiten, größer werdende Informationsmengen, ständige Erreichbarkeit, hohe Arbeitsintensität oder schlechtes Betriebsklima gefährden die Gesundheit der Beschäftigten. Der moderne Arbeitsschutz wird mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Aber auch „alte“ Probleme sind vielfach noch ungelöst. Betriebliche wie überbetriebliche Arbeitsschutzakteure sind gefordert, Antworten zu finden und geeignete Präventionsstrategien umzusetzen.

Für telefonische Rückfragen steht Frau Tamara Kahraman unter 069 - 23 01 63 zur Verfügung. Um Anmeldung wird bis zum 17.02.2017 per E-Mail an tamara.kahraman@biwe-ffm.de gebeten.

3. Workshop „Mensch-Roboter-Zusammenarbeit - Gestaltung sicherer, gesunder und wettbewerbsfähiger Arbeit"

Ziel des Workshops ist es, aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich der Mensch-Roboter-Interaktion vorzustellen und zu diskutieren. Der Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, Herstellern, Anwendern und Akteuren des Arbeitsschutzes soll befördert werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Datum/Ort
29. – 30. März 2017, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Dortmund
Anmeldung und weitere Informationen