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Gesundheit und Soziales - Beihilfe
 

 
 

03.05.2018

Informationen zu ambulanten Psychotherapien

Sie interessieren Sich für die Durchführung einer psychotherapeutischen Behandlung.

Die Beihilfefähigkeit dieser Aufwendungen richtet sich nach § 4 Absatz 1 Nr. 1 Satz 3 BVO,  §§ 4 a bis 4 e BVO sowie der Anlage 1 zur Beihilfeverordnung.

Hiernach sind psychotherapeutische Leistungen (außer die der psychosomatischen Grundversorgung gemäß § 4e BVO sowie Abschnitt II der Anlage 1 zur BVO) nur nach vorheriger Anerkennung durch die Beihilfefestsetzungsstelle beihilfefähig.

Lediglich probatorische Sitzungen in folgendem Umfang sind von der vorherigen Anerkennung ausgeschlossen:

  • analytische Psychotherapie: 8 Sitzungen,
  • tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie: 5 Sitzungen,
  • Verhaltenstherapie: 5 Sitzungen.

Nicht beihilfefähig sind:

  • Familientherapie,
  • funktionelle Entspannung nach Marianne Fuchs,
  • Gesprächspsychotherapie (z. B. nach Rogers),
  • Gestaltungstherapie,
  • körperbezogene Therapie,
  • konzentrative Bewegungstherapie,
  • Logotherapie,
  • Musiktherapie,
  • Heileurhytmie,
  • Psychodrama,
  • respiratorisches Biofeedback,
  • Transaktionsanalyse.

Des Weiteren gehören zu den psychotherapeutischen Leistungen im Sinne der §§ 4 a bis 4 e BVO nicht Behandlungen, die zur schulischen, beruflichen, sozialen Anpassung oder Förderung bestimmt sind.

Entsprechendes gilt für Maßnahmen der Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung, für heilpädagogische und ähnliche Maßnahmen sowie für psychologische Maßnahmen, die der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte dienen.

Weitere Informationen zu den Themen der psychotherapeutischen Leistungen:

  • Welche Behandlungen dürfen durchgeführt werden?
  • Wer darf diese Behandlungen durchführen?
  • Wie viele Behandlungen sind beihilfefähig?
  • Welche Diagnosen müssen vorliegen? 

finden Sie in folgenden Gesetzestexten:

  • § 4 a BVO - Psychotherapie, psychosomatische Grundversorgung
  • § 4 b BVO - Gemeinsame Vorschriften für die Behandlungsformen psychoanalytisch begründete Verfahren und Verhaltenstherapie
  • § 4 c BVO - Psychoanalytisch begründete Verfahren
  • § 4 d BVO - Verhaltenstherapie
  • § 4 e BVO - Psychosomatische Grundversorgung
  • Anlage 1 zur Beihilfeverordnung

Die Anträge auf Anerkennung der Beihilfefähigkeit für Psychotherapie erhalten Sie ausschließlich bei Ihrer zuständigen Sachbearbeiterin für Psychotherapie:

Alphabetische Zuordnung nach dem Familiennamen des/der Beihilfeberechtigten

Ansprechpersonen
A bis C

Frau Haase
Telefon: 0211 475-4556
E-Mail: nadine.haase@brd.nrw.de

D bis H

Frau Prinz
Telefon: 0211 475-3216
E-Mail: jacqueline.prinz@brd.nrw.de

l bis Z 

Frau Haase
Telefon: 0211 475-4556
E-Mail: nadine.haase@brd.nrw.de

Bezirksregierung
A bis Z
Frau Schulz-Clausen
Telefon: 0211 475 4516
E-Mail: susanne.schulz-clausen@brd.nrw.de

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Verwendung der alten Antragsformulare (ohne Pseudonymisierungscode) nicht mehr zulässig!

 

Der Pseudonymisierungscode wird von der Beihilfestelle generiert!
Bitte benutzen Sie ausschließlich die aktuellen Antragsformulare, die Ihnen unsere Sachbearbeiterinnen gern auf Anfrage zusenden. Zur Anforderung der Antragsformulare haben wir Ihnen ein Musterschreiben bereitgestellt.

Dies vermeidet Verzögerungen in der Bearbeitung der Anträge auf psychotherapeutische Behandlung.