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Kommunal- und Finanzaufsicht - Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure
 

 
 

07.05.2015

Aufsicht über die öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen/-ingenieure

Die öffentlich bestellen Vermessungsingenieurinnen/-ingenieure (kurz ÖbVI) üben einen freien Beruf aus.
Nach dem Gesetz über die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure in NRW sind die ÖbVI als unabhängiger Träger der amtlichen Vermessungsverwaltung neben den Behörden der Vermessungs- und Katasterverwaltung als beliehener Unternehmer zur Ausführung von Amtshandlungen berechtigt, wie die Durchführung von Liegenschaftsvermessungen (dazu gehören Teilungsvermessungen, Grenzvermessungen, Gebäudeeinmessungen) und Beurkundung von vermessungstechnischen Ermittlungen an Grund und Boden.

Soweit die ÖbVI Leistungen auf dem Gebiet des amtlichen Vermessungswesens (Liegenschaftsvermessungen, Amtliche Lagepläne) erbringen, unterstehen sie der staatlichen Aufsicht durch die Bezirksregierung.
Wenn sie privatrechtliche Tätigkeiten erbringen, dann unterstehen Sie der Aufsicht durch die Ingenieurkammer Bau NRW.

Die Bezirksregierung hat eine umfassende Aufsichtsfunktion gegenüber dem ÖbVI, der seine Geschäftsstelle im Regierungsbezirk hat. Dazu gehört beispielsweise die Bestellung der ÖbVI, Überwachung der Berufsausübung, Regelung der Abwicklung und Bestellung von Abwicklern, Entscheidung in berufsrechtlichen Angelegenheiten sowie Beratung und Information der ÖbVI über Änderungen und Neuerungen im amtlichen Vermessungswesen.

Die Geschäftsstellen der in NRW zugelassenen ÖbVI sind der alphabetisch sortierten Liste der ÖbVI im Land NRW, bzw. der regionalen Übersicht ÖbVI-Viewer, zu entnehmen.