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Unterricht

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Digitalisierung im Chemieunterricht

Die Kernlehrplänge für das Gymnasium nach G9 sind aktuell in der Verbändebeiteligung. Eine Neuerung ist die Berücksichtigung der Ausbildung von Medienkompetenz in allen Fächern. Da die Kernlehrpläne noch nicht komplett fertig sind ist die folgende Aufstellung der zu erreichenden Kompetenzen nicht vollständig. Auf dieser Seite finden Sie viele Anregungen zum Einsatz von digitalen Medien im Unterricht. Weitere Angebote und Beispiel werden nach und nach ergänzt. Wenn Sie Anregungen und Fragen haben, schreiben Sie uns eine Mail. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Erste Stufe:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • nach Anleitung chemische Informationen aus analogen und digitalen Medien (Fachtexte, Filme, Tabellen, Diagramme, Abbildungen, Schemata) entnehmen, sowie deren Kernaussagen wiedergeben und die Quelle notieren (MKR 2.1, 2.2)

Übergeordnete Kompetenzerwartungen – Zweite Stufe:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • selbstständig aus analogen und digitalen Medien Informationen gewinnen, sie in Bezug auf ihre Relevanz, ihre Qualität, ihren Nutzen und ihre Intention analysieren, sie aufbereiten und deren Quellen korrekt belegen (MKR 4.3)
  • chemische Sachverhalte, Überlegungen und Arbeitsergebnisse unter Verwendung der Bildungs- und Fachsprache sowie fachtypischer Sprachstrukturen und Darstellungsformen sachgerecht, adressatengerecht und situationsbezogen in Form von kurzen Vorträgen und schriftlichen Ausarbeitungen präsentieren und dafür digitale Medien reflektiert und sinnvoll verwenden (MKR 4.1, 4.2)

Konkretisierte Kompetenzerwartungen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Aussagen zu Elementen und ihren Verbindungen in Alltagsprodukten auch im Internet recherchieren und hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit beurteilen (MKR 2.1)
  • Reaktionen zwischen Metallatomen und Metallionen auch mithilfe digitaler Animationen und Teilgleichungen erläutern (MKR 1.2)
  • Informationen für ein technisches Verfahren zur Industrierohstoffgewinnung aus Gasen mithilfe digitaler Medien beschaffen und Bewertungskriterien auch unter Berücksichtigung der Energiespeicherung festlegen (MKR 2.2)
  • unterschiedliche Darstellungen von Modellen kleiner Moleküle auch mithilfe einer Software vergleichend gegenüberstellen (MKR 4.2)
  • eine ausgewählte Neutralisationsreaktion auf Teilchenebene als digitale Präsentation gestalten (MKR 4.1, 4.2)
  • Aussagen zu sauren, alkalischen und neutralen Lösungen in analogen und digitalen Medien kritisch hinterfragen (MKR 2.3)
  • räumliche Strukturen von Kohlenwasserstoffmolekülen auch mithilfe von digitalen Modellen veranschaulichen (MKR 1.2)
Die Angaben in den Klammern der Form MKR X.X stehen für Verweise zum Medienkompetenzrahmen NRW. Der aktuelle Medienkompetenzrahmen kann über https://medienkompetenzrahmen.nrw.de/fileadmin/pdf/01_LVR_ZMB_MKR_Rahmen_A4_2018_08_Final.pdf abgerufen werden.

Mobilität und Energie

Elktrobetriebene Fahrzeuge erobern den Markt und Windkrafträder werden auf dem Land und auf See installiert. Strom wird quer durchs Land transportiert und Überkapazitäten wollen gespeichert werden. Die Brennstoffzelle ist Salonfähig geworden und Häuslebauer setzen auf Photovoltaik.

Die Thematik umfasst eine Fülle an Ansatzpunkten für den Chemieunterricht bzw. für den fächerübergreifenden Unterricht im Allgemeinen.

Neben den üblichen Methoden im Sinne einer (geführten) Internetrecherche und dem Aufbereiten als (digitales) Referat bietet sich auch eine spielerische Einheit an. Schon etwas älter, aber immer noch aktuell ist das Energiespiel, dass direkt auf der Internetseite von "Wir ernten was wir säen" gepspielt werden kann. Andockpunkte an den Kernlehrplan gibt es viele, gut passt selbstverständlich "Energie aus chemischen Reaktionen".

Entscheidet man sich für die Brennstoffzelle, steht das Wasser im Mittelpunkt, sowie die zugehörigen Reatkionen zur Zerlegung und Synthese von Wasserstoff. Arbeiten die Kinder selbstständig an Referatsthemen, so könnten aktuelle Entwicklungen am Fahrzeugmarkt interessant sein. Beispiel sind die Hersteller Hyundai und Toyota, die beide schon seit einiger Zeit serienreife Fahrzeuge mit Brennstoffzellen am Markt haben. Schaut man sich die Fahrzeuge in ihrer Konzetption an, so stellt man fest, dass die Energie der Brennstoffzelle zum Laden von Batterien genutzt wird. Die Batterien wiederum speichern die benötigte Energie zwischen, sodass sie den Motoren dann zur Verfügung gestellt werden kann.

Weg von den Autos ist das Konzept von Brennstoffzellen für E-Bikes interessant. Einen Hersteller gibt es bereits. Dort gibt es auch einen Educationbereich mit Hinweisen zu Brennstoffzellen im Unterricht.

Zu erwähnen ist auch der Fuel-Cell-Wettbewerb, der jedes Jahr stattfindet. Auf der Seite des Anbieters (Energieagentur NRW) kann man auch Unterrichtsmaterial herunterladen.

Wem das noch nicht genügt, nimmt einfach einen der zahlreichen Artikel der Tagespresse und erörtert mit den Schülern*innen die anstehenden Dieselfahrverbote und die zugehörigen chemischen Prozesse. Beim Umweltbundesamt kann man hierzu eine Antwort nachlesen. Weitere Recherchen führen dann zu Katalysatoren und den mittlerweile sogar im Baumarkt erhältlichen hochreinen Harnstofflösungen. Mit den Schüler*innen können zum Beispiel auch die Hochglanzbroschüren der diversen Hersteller besprochen werden (vgl. Baumot-AG). Einstiegspunkte gibt es genug.

Vielleicht schließen Sie die Reihe auch mit einem "Innovationsprojekt" ab.

Weitere Ideen und Aspekte erhalten Sie auch über die learn:line NRW - Suchbegriff: Brennstoffzelle.

Didaktik der Chemie - Universität Bayreuth

Das schöne am Internet ist die Allverfügbarkeit von Wissen und Ressourcen. Für die eigene Weiterbildung, oder für die Planung des eigenen Unterrichts schadet es kaum sich über Neuerungen zur Fachdidaktik zu informieren. Die Internetpräsenz der Fachdidaktik Chemie der Universität Bayreuth leistet all das. Nebne der Möglichkeit sich Skripte zu aktuellen Vorlesungen zu laden, oder Material zu sichten, dass aus dem Fachebereich heraus entwickelt wurde ist alles geboten. Es lohnt sich das Angebot zu sichten.

Gerade für Anfänger im Schuldienst kann es mühsam sein sich "seine" Experimente zu suchen und ggf. weiterzuentwickeln. Eine Übersicht zu 150 Standardexperimenten findet man ebenfalls auf den Seiten der Universität.
Besonders zu erwähnen sind die neuen Erfahrungskisten für den Chemieunterricht.
Das erstellte Material trägt das Datum von 2018, wurde also offensichtlich neu erstellt, oder überarbeitet. Frei nach Montessori sollen die Erfahrungskisten das selbständige Experimentieren von Lernenden ermöglichen.
Für die Vorbereitung der Materialien werden
  • Anleitungen für Lehrende
  • Lehrer-Info
  • Baupläne
  • Beschriftungen
als pptx-Dateien angeboten. Ausführliche Beschreibungen und mit Bildern angereichert kann der interessierte Kollege, die interessierte Kollegin die Erfahrungskisten (Selbstlernmaterialen) nachbauen.

Update: EDMOND NRW nun mit der Funktion h5p (interaktive Videos)

Der landesweite Filmdienst für Bildungsmedien EDMOND NRW ist nun mit der Funktion für interaktive Videos ausgestattet. Weiter unten in diesem Blog finden Sie einen Artikel zu h5p und dessen Funktionen. Einen ersten Einblick in die Erstellung von interaktiven Videos mit h5p erhalten Sie direkt auf der Seite von h5p. Sollten Sie sich an die Materie herangewagt haben, dann schreiben Sie uns. Wir sind sehr daran interessiert Praxisbeispiele zu sehen.

Berufsfelderkundung auch im Chemieunterricht

Die Vorgabe zur Vermittlung von Inhalten zu Berufsfeldern im Rahmen der Berufsfelderkundung ist gesetzt, manchmal sucht man aber auch nach entsprechendem Material.

Falls es im Unterricht möglich ist, könnte die Lehrkraft auch auf Videos zurückgreifen, in denen Ausbildungsberufe und damit Berufsfelder benannt und beschrieben werden.

Drei gelungene Beispiele kann man sich auf dem youtube Kanal von ChemieNord anschauen. Dort gibt es drei 360° Videos, die es ermöglichen zur Laufzeit des Videos auch im gefilmten Raum zumzuschauen.

Digitalisierung im Chemieunterricht

Die digitalen Angebote von 123Chemie, und AK Kappenberg wurden auf dieser Seite schon vor einiger Zeit erwähnt und beschrieben. Beide Anbieter entwickeln ihre Angebote stetig weiter. Es lohnt sich dort mal wieder vorbeizuschauen.

Sowohl für 123Chemie (kommerzielles Angebot) und für die Angebote von Herrn Kappenberg gibt es "Apps" die auf allen gängigen Plattformen verfügbar sind. Im Falle von 123Chemie kann man verschiedene Themen kostenlos antesten, bevor man ggf. die kostenpflichtige Variante nimmt.

Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung, hier zwei Links zu den Angeboten:

Demo Lernprogramme von 123Chemie: https://www.123chemie.de/demo/

Titrationstrainer (AK Kappenberg): http://kappenberg.com/akminilabor/apps/titrationstrainer.html

TIB AV-Portal (Videos zu naturwissenschaftlichen Themen)

Was ist das TIB AV-Portal?

"Das TIB AV-Portal ist eine webbasierte Plattform für qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Videos aus Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Die Videos zeigen unter anderem Computervisualisierungen, Lernmaterialien, Simulationen, Experimente, Interviews, Vorlesungs- und Konferenzaufzeichnungen. Ein wesentliches Merkmal des Portals ist der Einsatz verschiedener automatischer Videoanalysen. Der Mehrwert: Durch diese Videoanalysen kann zielgenau im Videoinhalt gesucht werden." (Zitat von: https://av.tib.eu/about#avp-whatis).

Mit dem TIB AV-Portal können Sie wissenschaftliche Videos aus Technik und Naturwissenschaft ganz einfach suchen, zitieren und publizieren. Viele Videos können Sie außerdem herunterladen, lizenzieren oder als DVD bestellen.

Nach der Auswahl eines Faches (z.B. Chemie) erhalten Sie Zugriff auf alle diesem Fach zugeordneten Medien. Die Auswahl umfasst Vorlesungen für Studenten, aber auch Material, dass für die Schule geeignet ist. Es können weitere Filter zugefügt werden, um die Trefferliste weiter einzugrenzen. Für die Filter Chemie und Deutsch als Sprache erhält man noch ca. 260 Treffer. Die Videos sind mit Schlagworten versehen und können darauf begrenzt werden.

Ein Beispiel dieser Videos ist hier eingebettet. Die Webseite liefert zu den Videos den zugehörigen Einbettungscode. Damit können die Videos problemlos in Lernplattformen eingebettet werden.

Fundstück im Netz - Experimentas - experimentieren - aber sicher!

"Auf den Seiten von Experimentas. Experimentas ist eine Sammlung von Gefährdungsbeurteilungen für Experimente im schulischen Chemieunterricht. Sie können hier:

  • eine Datenbank über Experimente einsehen,
  • für die Experimente jeweils eine Gefährdungsbeurteilung ansehen
  • und diese auch ausdrucken oder abspeichern" (Zitat von https://www.experimentas.de)

Wählt man auf der Seite die Option "Sammlungen" aus, so erhält man eine Liste von Experimentiersammlungen der einschlägigen Quellen. Prominente Vertreter sind:

  • Aulis - Handbuch der experimentellen Chemie
  • Schmidkunz / Rentzsch - Chemische Handversuche
  • Experimente des Kölner Modells
  • Cornelsen Schulbuchversuche
  • uvm.

Hinter jeder Sammlung stecken alle wichtigen Informationen zur Gefährdungsbeurteilung. Ein Beispiel ist hier verlinkt: Extraktion von Fetten - Aulis: Handbuch der experimentellen Chemie.

Immer wieder hilfreich - Didaktik der Chemie

Diverse Universitäten stellen Materialien ins Netz, die in der Vorbereitung für den Unterricht hilfreich sein können. Die Universität Giessen stellt die Skripte zur Didaktik der Chemie ins Netz. Abrufbar als PDF Datei.

Didaktik der Chemie 1 (pdf)

Didaktik der Chemie 2 (pdf)

In den Skripten enthalten sind viele Experimente für den Chemieunterricht (vieles davon sicherlich bekannt, aber dafür sehr konzentriert dargestellt).

Nutzen Sie youtube Videos im Unterricht?

Bei den einschlägigen Videoplattformen findet man jede Menge brauchbares Material um es im Unterricht zu zeigen. Wenn im Sinne des Urheberrechts alles geklärt ist, und der Film in der Klasse gezeigt wird, oder ggf. individuell (Lerninseln, Tablet usw.) stellt sich die Frage wie man den Film didaktisch begleitet. Häufig kommt das bewährte Arbeitsblatt zum Einsatz, es geht aber auch digital.

Der Dienst h5p (https://h5p.org/) füllt die Lücke zwischen konsumierenden Film und interaktiven Film. Der Dienst ist nur nutzbar, wenn man sich anmeldet. Dann ist es möglich interaktive Video zu erstellen nach eigenen Vorstellungen. Filme können an bestimmten Stellen gestoppt werden, mit Fragen und QUizzena angereicht werden, oder einfach nur mit Internetlinks ergänzt werden. Schüler*innen können damit gezielt mit Inhalten aus den Filmen konfrontiert werden und aufgrund eines Bewertungssystem auch motiviert werden selbst Punkte zu sammeln. Schüler*innen müssen sich nicht anmelden um die erstellten interaktiven Videos zu nutzen. h5p stellt noch viel mehr zur Verfügung, was den Unterricht digital anreichern kann.

Damit die erstellten Videos auch genutzt werden können, müssen sie in Webseiten eingebettet werden. Das kann die eigene Seite der Schule sein, oder eine Lernplattform. Wenn Sie selbst Nutzer der Google Infrstruktur (gmail) sind, können sei auch darüber eigene Seiten gestalten und damit digitale Lernszenarien erzeugen. Beachten Sie, dass der Dienst in englischer Sprache angeboten wird. Da alle interaktiven Möglichkeiten durch Beispiele erklärt werden, ist es selbst mit Grundkenntnisse in Englisch möglich h5p Inhalte zu erstellen.

Beispiel:

Fundstücke im Netz

Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Bauanleitung für ein UV/VIS Spektrometer mit Legoteilen. Gefunden habe ich eine Menge, bin dann aber gestolpert über jede Menge englischsprachiger Seiten. Die Aufbereitung dauert etwas, aber wird nachgeliefert.

Bei der Recherche bin ich auf die Internetseite von Herrn Dr. Lutz Stäudel gestossen. Und beim genaueren studieren der Seite ist mir aufgefallen, dass dort QR Codes zu sehen sind (siehe auch weiter unten im BLOG). Als mich dann weiterklickte, bin ich auf die Unterseite zu "Aufgaben mit gestuften Hilfsmitteln" gestoßen mit Hinweisen zu Aufgaben, abe rauch Materialien. Es ist sehr zu empfehlen sich dort mal umzusehen. Es sind interssante Dinge dabei.

Das Feld der "Aufgaben mit gestuften Hilfsmitteln" wird unterstützt durch ein Video, dass die wesentlichen Aspekte beleuchtet (http://www.stäudel.de/ressourcen/AmH%20Tablet/Video%20AmH%20TuSP%20deutsch.mp4).

Aus meiner Sicht ergeben sich noch ein paar kleinere Probleme beim Upload auf den Schulserver. Es ist nicht immer gegeben, dass die Lehrkräfte sich damit auskennen. Manche Schulen betreiben ggf. keinen eigenen Schulserver. Dazu gibt es allerdings genügend Möglichkeiten auszuweichen. Die großen Anbeiter Microsoft und Google offerieren kostenfreien Zugang zu Ihren Tools zum Erstelen von Dokumenten und Webseiten. Die Links zu den Hilfeseiten dann nur noch in einem QR Code verstecken, und man ist wieder auf Augenhöhe mit dem angebotenen Material.

Zusammenarbeiten im Internet - Pinnwand im Netz

Jeder kennt die Situation, dass über ein Thema im Unterricht gesprochen wird, bei dem zuvor eine Abfrage gemacht wird, was die Schülerinnen und Schüler bereits wissen.

Ein Beispiel wäre eine lose Sammlung von Schlagworten, oder das Zusammentragen von Fundstücken einer Internetrecherche. Vielleicht schickt man auch die Schülerinnen und Schüler auf das Schulgelände und lässt sie unter dem Oberthema Korrosion rostige Stellen auf dem Schulhof fotografieren, währen ein anderer Teil der Gruppe im Computerraum auf diversen Internetseiten Informationen sammelt.

Das Problem, oder besser, die unterrichtliche Herausforderung ist die Aufbereitung der Fundstücke, des Wissens, oder der Schlagworte. Eine klassische Kartenabfrage wäre eine gute Option, hat aber multimediale Nachteile. Auch die hier gezeigte „elektronische“ Variante ist nicht frei von Herausforderungen, denn es sollte eine Projektionsmöglichkeit für die zugehörige Internetseite vorhanden sein.

Gemeinsam im Internet an etwas zu arbeiten ist für alle Beteiligten meistens ein neues Terrain, sodass zuvor mit den Schülerinnen und Schülern besprochen werden sollte, welche Etikette bei der Erstellung eigener Beiträge im öffentlichen Raum eingehalten werden sollte.

Wie gestaltet man nun das „gemeinsame arbeiten“?

Zuerst benötigt man das geeignete Werkzeug. Dazu eignen sich diverse „Tools“ im Internet, allen voran Google mit seinem Produkt Google Docs, oder Microsoft mit der Onlineversion von „Word“. Hier vorstellen möchte ich ein anderes Produkt. Es ist sozusagen die Onlinepinnwand „padlet“: https://padlet.com

Einmal angemeldet, kann bereits in der kostenfreien Version gearbeitet werden.

Padlet Startseite

Selbstverständlich kann auch die Bezahlversion genutzt werden, aber für die ersten Gehversuche mit einem solchen Programm genügt die kostenfreie Version.

Wenn Sie sich angemeldet haben, kann über des "PLUS" Symbol ein neues Padlet (Pinnwand) erstellt werden.

Padlet - Erstellen Teil 1

Zunächst wählen Sie eine geeignete Vorlage, und können dann weitere Attribute ändern.

Padlet - Vorlagen

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es besser ist, wenn die Einträge einem Raster folgen, denn dann entfällt das Sortieren der Beiträge derart, dass sie nicht übereinander liegen.

Padlet lässt den Benutzer den Hintergrund anpassen, den Titel und eine weitere kurze Beschreibung einfügen. Damit ist das Padlet (fast) schon bereit für die Nutzung im Unterricht. Der Internentlink zum Teilen mit den Schülerinnen und Schülern wäre schon fertig, aber es lohnt sich in den weiteren Einstellungen zu schauen. Es ist hilfreich, für den Unterricht die Bearbeitung des Padlet auf "nicht öffentlich" zu setzen, und falls das Padlet auf einer Internetseite platziert werden soll, lohnt sich über ein Zugangspasswort nachzudenken. Die Einstellungen können jederzeit angepasst werden. Wird das Padlet nach der Arbeitsphase auf "nur lesen" gestellt, so hat man einen fest defineirten Zeitpunkt, an dem die Arbeit eingefroren ist. Das Padlet selbst ist dann immer noch sichtbar, aber nicht mehr änderbar.

Padlet - Erstellen Teil 2    Padlet - Erstellen Teil 3

Ein fertiges Padlet kann dann wie unten angegeben aussehen. Verschiedene Medien lassen sich hinterlegen, vom hochgeladenen Bild aus dem eigenen Fundus, bis hin zu Videos aus diversen Onlineangeboten, oder Internetseiten. Probieren Sie es doch mal selbst aus.

Padlet - Erstellen Teil 4

Ein heißes Thema - thermochrome Farben

Sicherlich nutzen einige Ihrer Schüler diese Stifte, die man einfach wegradieren kann. Ich meine nicht den Bleistift. Falls Sie damit auch schon mal korrigiert haben, oder Noten in Listen eingetragen haben, dann sollten Sie mal nachschauen, ob noch alle Zahlen und Buchstaben vorhanden sind.

Im Unterricht kann man dieses Thema gut aufbereiten, und mit geringem Aufwand im Schülerexperiment durchführen. Für den Anfangsunterricht gut geeignet (wenn die SchülerInnen noch nicht so fit sind im Experimentieren) sind Fragestellungen zur Untersuchung der Eigenschaften dieser Stifte. Die SchülerInnen sollten also Experimente planen, aufgrund einer Hypothese. Diese Hypothese mit dem Experiment überprüfen und ggf. mit Recherchen zu den Stoffen in den Stiften abrunden. Das Thema ist auch geeignet, die Präsentationskompetenz der SchülerInnen zu stärken. Denkbar sind auch Messreihen zu Temperaturempfindlichkeit, oder unterschiedlicher Farben. Die zugehörigen Pigmente sind im Onlineversandhandel zu bekommen. Ausgehend von den Pigmenten können auch Lösungseigenschaften besprochen werden, oder wie man ggf. Malfarben herstellt (hier mit ganz speziellen Eigenschaften).

Einen ersten Einstieg könnte man mit einem Video aus dem Internet gestalten (https://youtu.be/eDQ0KkATLZs?t=6m23s). In dem englischesprachigen Video wird das Experiment gezeigt. Das sollte man dann im Unterricht selbst vorführen. Mit den SchülerInnen erarbeitet man dann mögliche Szenarien für einen experimentellen Ansatz.

Hintergrundinformationen zu den thermochromen Farben können durch eine Internetrecherche gesammelt werden. Einstieg ist vermutlich bei den meisten Schülerinne und Schülern der zugehörige Wikipedia Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturmessfarben).

Fieber-schnelltest.jpg
Von Gmhofmann - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Die SchülerInnen sollten Ihre Webfundstücke sammeln und zusammentragen. Am besten geeignet ist hierfür ein Webtool zum Sammeln von Informationen (padlet.com).

QR Codes im Unterricht

QR Codes im Unterricht

QR Codes sind sehr praktische Bildchen die, wenn sie mit einem entsprechenden Gerät gelesen werden Informationen codieren, die man nicht auf den ersten Blick erkennt. Soweit die Theorie. Was könnten QR Codes für den Unterricht bringen. Stellen wir uns ein Arbeitsblatt vor, dass von unseren Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden soll, und bei Beendigung kontrolliert werden soll (z.B. chemisches Rechnen - Stoffmengen, Konentrationen usw.). Da die Schüler in der Regel zu unterschiedlichen Zeiten fertig werden, könnte man die Lösungen auf einem Lösungsblatt bereithalten, und bei Bedarf ausgeben. Man kann aber auch die Lösungen direkt mit auf das Arbeitsblatt drucken. Wenn der Schüler fertig ist, kontrolliert er zum Beispiel mit seinem Smartphone durch scannen des QR Codes die Lösung seiner Aufgabe.

In einem QR Code kann man ca. 4000 Zeichen codieren. In der Regel codiert man eher weniger Zeichen und Zahlen sodass die QR Codes sehr übersichtlich und entsprechend klein gehalten sind. Damit kann man die Codes auch entsprechend klein drucken.

Wie erzeugt man einen QR Code? Einen QR Code zu erzeugen ist leicht und kann über viele kostenlose Dienste im Internet gemacht werden. Der Download der Bilder ist leicht und das einfügen in ein Textdokument unterscheidet sich nicht vom gewöhnlichen einfügen von Bildern.

Am Beispiel von http://goqr.me/de/ lässt sich das Vorgehen exemplarisch beschreiben.

QR Code erstellen 1

Angenommen die Lösung zu einer Aufgabenstellung befindet sich auf einer Internetseite, dann gibt man die gesamte URL einfach in das Eingabefeldt (Inhalt) ein und lädt sich dann durch anklicken der entsprechenden Schaltfläche das ezeugte Bild (QR Code) herunter.

QR Code erstellen 2

Das fertige Ergebnis sieht dann so aus:

qr code

QR Codes lassen sich auch direkt über die Suchmaschine von Google erstellen bzw. über einen Dienst, denn die Fa. Google zur Verfügung stellt. Der Vorteil ist, dass der QR Code sofort per Rechtsklick heruntergeladen werden kann. Informationen wie man die dynamischen Infographics erstellt findet man hier: http://t3n.de/news/google-infographics-qr-codes-formeln-erstellen-335575/

Beispiel eines QR Codes, der mit Google Infographics erstellt wurde: https://chart.googleapis.com/chart?cht=qr&chl=http://www.brd.nrw.de/lerntreffs/chemie/structure/lehrer/magazin/unterricht.php&chs=200x200

Das lesen von QR Codes geschieht mit geeigneten Apps, also kleinen Programmen für das Smartphone, oder Tablet. In den einschlägigen Appstores gibt es jede Menge auch kostenloser Programme. Häufig bringen aktuelle Smartphones von Haus aus schon Apps mit, die QR Codes lesen können.

Sollten Sie darüber nachdenken, QR Codes im Unterricht einzusetzen, so ist der folgende Artikel eventuell hilfreich: https://www.schule.at/tools/detail/-d371ffe399.html. Auch sehr schön, das Periodensystem mit QR Codes: https://www.flickr.com/photos/periodicvideos.

Last but not least eine inspirierende Darstellung zum Einsatz von QR Codes im Unterricht von Urs Zuberbühler: https://www.schule.at/fileadmin/DAM/Innovation/Tablets_Mobiles/QR-_Codes_im_Unterricht.pdf

Internetdienst - WolframAlpha

http://www.wolframalpha.com/

Der Kernlehrplan des Faches Chemie weist in den Stufen der Lernprogression zum Basiskonzept "Chemische Reaktion" in der Stufe II auf folgendes Kompetenz hin:
"Die Schülerinnen und Schüler haben das Konzept der chemischen Reaktion so weit differenziert, dass sie ... Stoffe durch Formeln und Reaktionen durch Reaktionsgleichungen beschreiben und dabei in quantitativen Aussagen die Stoffmenge benutzen und einfache  stöchiometrische Berechnungen durchführen."


Die stöchiometrischen Berechnungen werden auch im Zusammenhang zum fächerverbindenden Unterricht mit dem Fach Mathematik genannt. Aufgaben um stöchiometrische Berechnungen durchzuführen sind schnell überlegt, aber wie sieht es mit den Berechnungen dazu aus. Wie können Schülerinnen und Schüler die Berechnungen leicht und schnell überprüfen. Schließlich möchten wir die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen ihr gelerntes Wissen anzuwenden, und gleichzeitg selbst aktiv zu werden die eigenen Ergebnisse zu überprüfen. Rechenhilfen für stöchiometrische Berechnungen gibt es einige, nicht zuletzt die hier auf dem Chemietreff schon mehrfach erwähnte App AK MiniLabor. Eine weitere Untersützung bietet die Seite des Herstellers von Mathematica, Wolfram bzw. Wolframalpha. Besuchen Sie doch mal die Webseite http://www.wolframalpha.com/. Dort finden Sie eine Eingabezeile im Stil der einschlägigen Suchmaschinen. Die Seite ist in englische Sprache gehalten, das ist aber kaum ein Hindernis die Ergebnisse zu interpretieren. Wir gehen in unserem Beispiel davon aus, dass wir die Verbrennung von Methan mit Sauerstoff untersuchen wollen. Weiter nehmen wir an, dass 0,2 mol Methan eingesetzt werden.

Bild zur Eingabemaske von WolframAlpha 


WolframAlpha berechnet für uns eine Fülle von Kennzahlen und liefert frei Haus auch LEWIS Strukturen und allerlei sonstige Informationen.
http://www.wolframalpha.com/input/?i=0.200+mol+CH_4+%2B+O_2+-%3E++H_2O+%2B+CO_2
Wir können uns auch mal eben die eingesetzten Massen angeben lassen, wenn 10 g Aluminium mit Sauserstoff reagieren sollen.
http://www.wolframalpha.com/input/?i=10+g+Al+%2B+O2+-%3E+Al2O3
Wenn man nicht so genau weiß, was bei der Reaktion entsteht, dann kann man WolframAlpha nach möglichen Reaktionen suchen lassen:
http://www.wolframalpha.com/input/?i=10+g+Al+%2B+Br2+-%3E
Einen Überblick was alles so möglich ist, findet man auf der Unterseite der Chemie von WolframAlpha: http://www.wolframalpha.com/examples/Chemistry.html
Zum Beispiel die 3D Struktur von Ibuprofen: http://www.wolframalpha.com/input/?i=3D+structure+of+ibuprofen

Schauen Sie selbst mal nach, es gibt sehr viele Informationen zu allen möglichen Themen, für die man in den gängigen Suchmaschinen oder in der Wikipedia viel Zeit aufwenden müsste. Geben Sie doch mal nur "Ibuprofen" ein, dann kennen Sie auch die "biologische Halbwertszeit - Zeit bis zum Abbau von 50% des Wirkstoffs" ... 1,9 Stunden. Wer hätte es gedacht.

PS-Chemieunterricht

Immer wieder gerne weise ich auf das Internetangebot von Petra Schütte hin. Sie ist u.a. Fachleiterin für das Fach Chemie im ZsFL Köln und bietet auf ihrer Webseite einen sehr guten Einblick in Ihre Tätigkeiten. Schauen Sie mal rein. http://www.ps-chemieunterricht.de/

Aufgaben mit gestuften Hilfen

Auf der Seite http://www.guteunterrichtspraxis-nw.org finden Sie jede Menge Informationen rund um den Naturwissenschaftlichen Unterricht. Neben Unterrichtsmaterialien stöbert man auch in allerlei interesannten Links die sich um einen lebendigen Unterricht in den Naturwissenschaftlichen Föchern drehen. Ein Beispiel sei hier genannt, die "Wertstoffprofis". Wenn Sie diesem Link folgen, landen Sie auf der Internetseite von "http://www.wertstoffprofis.de/startseite/". Folgt man dann den jeweiligen Rubriken zu den Lehr- / Lernmaterialen, so hat man Zugriff auf PDF Dateien, oder Dateien im Texteverarbeitungsformat (Word).

Das Fehling-Lab

Das Lehrerfortbildungszentrum Stuttgart und das am selben Standort ansässige Schülerlabor findet im Internet seine digitale Entsprechung. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer, sowie Schülerinnen und Schüler finden dort anregende Informationen für das eigene Experimentieren. Es stehen viele PDF-Dokumente zum Download bereit, die zahlreiche Experimente beschreiben für den Grundschüler, bis zum Schüler der Sekundarstufe II. Viel Spaß beim stöbern.

Schüler-Podcast Smart Chemistry -Archiv

2,5 min lange Podcasts zu vielen Themen werden auf der Seite der BASF angeboten. Einige der Podcasts sind ideal für Referate, oder einen anderen Einstieg in ein Themengebiet. Die Podcasts können auch als mp3-Datei heruntergeladen werden. Damit ist es problemlos möglich, im eigenen Unterricht die Podcasts einzusetzen, auch wenn keine Internetverbindung vorhanden ist. Kennen Sie ähnliche Podcasts, oder haben selbst welche erstellt, dann schreiben Sie uns.

Endlich - Ein Molekülviewer, der im Browser läuft jsmol_viewer

Die Seite Chemie-interaktiv.net der Bergischen Universität Wuppertal ist vielen bereits bekannt. Hervorragende Animationen zu vielen Themen aus dem Unterricht waren und sind dort zu finden. Das Portfolio an Animationen wurde um ein gelunges Produkt erweitert. Der 3D-Molekül-Viewer wird "Flash-frei" zur Verfügung gestellt und läuft daher in gängigen und aktuellen Browsern. Der Molekül-Viewer lässt kaum Wünsche offen und ermöglicht sogar das einbinden eigener Dateien. Das Programm nimmt alles auf, was JMol auch aufnimmt. Es ist vermutlich kaum nötig in Internetdatenbanken nach Molekülgeometriedateien zu suchen, denn die bereits verfügbaren Moleküle dürften den meisten KollegInnen genügen. Eine sehr praktische Funktion ist der Export in eine Bilddatei, die dann problemlos in andere Dateien übernommen werden kann (z.B. in eine Textverarbeitung). Probieren Sie es doch mal aus.

Bild zu 3D-Molekül Viewer

Fußball und Chemie

Die EM 2016 läuft gerade, und es gibt durchaus Informationen rund um das Thema Fußball und Chemie. Natürlich geht es nicht nur um den Ball selbst, sondern auch um alles drumherum. Informationen zu vielen Arbeitsfeldern rund um den Fußball finden Sie auf der Seite von "Ihre Chemie".

"Hightech Material fürs Stadiondach" sei hier als Beispiel genannt. In der kurzen Infobox auf der Internetseite erfährt man einiges über den Aufbau und das Material des Stadions in Lyon. Es werden Begriffe benutzt wie Architekturgewebe und PVC-PES. Im Unterricht könnte man durchaus mal eine Recherche zum Material, oder zur Architektur anregen.

Webseite kurz vorgestellt: deine-chemie.de

Der Kommentar am Ende der Internetseite lautet: "Diese Aktion ist eine von vielen Ideen der chemischen Industrie".

Die Seite sieht aus wie ein Videoblog, und ist es auch. Die ausgewählten Angebote zahlreicher "YouTuber" zeigen auf, dass Chemie viel mehr ist als ein Schulfach.

Die Angebote unterteilen sich in Kategorien wie Gaming, Action, Lifestyle, Sport, Fashion, Mulitmetdi, DIY und Technik. Zu jeder Katergorie erhält man Hinweise zur Verwendung von "Chemie" in den für die Kategorie typischen Produkten. Die angebotenen Videos zeigen dagegen einen sehr klaren Bezug zu chemischen Produkten (zum Beispiel PVC, Lithium-Ionen-Akkus, ABS-Kunststoff usw.).

Schauen Sie mal rein.

Neues von EDMOND (Elektronische Medien on demand)

Der NRW-weite Dienst zur Verteilung von Bildungsmedien EDMOND hat eine neue Oberfläche erhalten und zusätzliche Funktionalitäten. Bisher wurden die ausgewählten Medien nur heruntergeladen, und per USB Stick (oder mit schneller Internetverbindung im Stream) auf einem PC gezeigt. Häufig verabreden Fachschaften, dass der gesamte Bestand zum Thema heruntergelaen wird, und dann in einem internen Medienpool zur Verfügung steht.

Die neue Funktionalität bezieht sich auf die Schülerinnen und Schüler. Es ist nun möglich Medienlisten zu erstellen, und dieses den Schülern zur Verfügung zu stellen. Dabei werden Lerngruppen eingerichtet und in Klassenstärke (oder Kursstärke) Codes generiert, die zur Nutzung der Onlinemedien berechtigen. Welche Medien genutzt werden können, das regelt die Lehrkraft selbst.

Meine Erfahrung mit der Darstellung von EDMOND Medien auf mobilen Endgeräten ist, dass es überwiegend funktioniert, aber am besten am PC. Da in vielen Haushalten noch ein solches Gerät vorhanden ist, kann man davon ausgehen, dass es für einen Schüler möglich ist sich EDMOND Medien anzuschauen. Meine Schüler berichteten auf den Handys von Verbindungsabbrüchen und nicht abspielbaren Videos. Auf dem PC funktionierte dagegen alles.

Wenn Sie selbst Erfahrungen im Unterricht mit einem solchen Szenario gesammelt haben, schreiben Sie mir eine Nachricht. Gerne berichte ich auch über Ihre Projekt.

Kurzanleitung zu EDMOND und Medienlisten (pdf)

EDMOND EDU-ID Kurzanleitung

2D-Chemsketcher Moleküle online erstellt

Auf der Internetseite von ChemDoodle WebComponents https://web.chemdoodle.com/demos/sketcher/ gibt es die Möglichkeit im Browser (nicht nur) organische Moleküle ansehnlich zusammenzuklicken. Vorstellbar ist der Einsatz am interaktiven Whiteboard, sowie mit Hilfe eines Tablets. Die Seite nutzt gängige Webstandards ohne Java oder Flash. Damit garantiert man eine hohe Einsetzbarkeit auf unterschiedlichen Geräten. Eine Demonstration eines 3D-Anzeigeprogramms für Molekülstrukturen gibt es auch. Dem technisch vorgebildeten Chemiekollegen sollte es möglich sein, dort eigene Moleküle zu visualisieren.

Eine sehr gute Übersicht zu weiteren Programmen findet man bei der Wikipedia unter: https://en.wikipedia.org/wiki/Molecule_editor

Experiment des Monats

Dr. Axel Schunk präsentiert auf seiner Internetseite http://www.axel-schunk.de Monat für Monat ein Experiment. Außer dem aktuellen Experiment kann man selbstverständlich auch auf das Archiv der letzten Jahre zurückgreifen. Zum stöbern, nachlesen und informieren ist die Seite ein wahrer Schatz.

Lösungsbeispiele im Chemieunterricht

Lösungsbeispiele im Chemieunterricht meint nicht die Löslichkeit von Salzen o.ä., sondern eine Unterrichtsmethode. Die vollständige Formulierung aus Aufgabe, Lösungsweg und der Lösung der Aufgabe als Sinneinheit wird Schülerinnen und Schülern angeboten. Diese sollen die Lösungsbeispiele nachvollziehen und dabei Fragen zur Selbsterklärung bearbeiten.

An der Universität Duisburg-Essen wurden mit Unterstützung der Müller-Reitz Stiftung Lösungsbeispiele zu den Themenfeldern:

  • Stoffe
  • Redox-Reaktion
  • Atombau
  • Alkane
  • Wasser
  • Salze
  • Säuren

erarbeitet und zum Download zur Verfügung gestellt. Das sehr umfangreiche Material liegt im PDF-Format vor und beinhaltet interaktive Elemente zur Texteingabe. Zwingend notwendig ist die Nutzung des Adobe Acrobat Readers. Durch das gewählte Format ist es möglich, das Material auf allen Technikplattformen zu nutezn (PC, Tablet usw.).

Sehr zu empfehlen als Einstiegslektüre ist die Lehrerinformation. Dort wird die Methode der Lösungsbeispiele aushführlich beschrieben und Hinweise zur Nutzung im Unterricht gegeben. Bei Wikipedia finden Sie ebenfalls hilfreiche Informationen zur oben genannten Unterrichtsmethode.

Die Kunst des Klebens

Der Industrieverband Klebstoffe e.V. bietet auf seiner Internetseite unterschiedliche Materialen zum Download an. Darunter befindet sich das Unterichtsmaterial "Die Kunst des Klebens", das Sie auch über diesen Link herunterladen können: [Downlad Unterrichtsmaterial]. Außerdem finden Sie auf der Seite des Industrieverbands Klebstoffe e.V. weitere Downloads und Hinweise zum Unterricht. Ein Blick lohnt auch eine zur Verfügung gestellte Facharbeit zum Thema Klebstoffe.

Sehr schön ist ebenfalls ein Video zu einer Vorlestung für Kinder aus dem Jahre 2004 anlässlich der Kinder-Uni 2004.

Der Rennofen - Ein Projekt an der Gesamtschule Kaiserplatz in Krefeld

Die Gewinnung von Metallen ist fest verankert im Curriculum des Faches Chemie. In der Regel wird man den Rennofen erwähnen und ggf. ein Video zeigen. Nicht so geschehen an der Gesamtschule Kaiserplatz. Frau Arians-Kronenberg ist einen anderen Weg gegangen.

"Ein ausführliches Thema im Wahlpflichtfach Naturwissenschaften ist im 10. Jahrgang die Chemie der Gebrauchsmetalle. In diesem Rahmen benutzten wir Eisen-(III)-chlorid um Ätzradierungen herzustellen (Redox-Vorgänge in der Kunst), wir beschäftigten uns mit Eisen in der Nanotechnologie (Ferrofluide) und es entstand schließlich die Idee, einmal selbst Eisen zu erzeugen. Mit diesem Gedanken beschäftigte ich mich schon seit etlichen Jahren, hatte es aber bisher nur in Form von Modellversuchen praktiziert und jetzt sollte es in einem Rennofen erfolgen."

Frau Arians-Kronenberg beschreibt in Ihrer Dokumentation zum Projekt eindrucksvoll die Details von den Anfängen der Idee, bis zur Umsetzung mit Ihren Schülerinnen und Schülern. Der Bericht steht hier zum Download bereit.

Ein Video gibt es abenfalls, zu sehen bei Youtube https://youtu.be/3jjw5R_subc.

Rennofen 1   Rennofen 2   Rennofen 3

Die Schülerinnen und Schüler haben sich auch die Mühe gemacht und einen Kommentar gesprochen. Sehr hörenswert. Sie können die Audiodatei hier herunterladen.

Unterrichtsmaterialien für das SmartBoard

Interaktive Tafeln finden in mehr Schulen ihren Platz, auch im Chemieraum. Die Inhalte für die interaktive Arbeit an der Tafel kann man selbst erstellen, oder man holt sich Anregungen aus der Community. Ein Beispiel zu Laborgeräten und Chemikalien findet man auf der Seite von Smart. Die Datei wird in einem OnlineViewer (Smart Notebook Express) geöffnet, und kann auch editiert werden. Eine Übersicht zur Suche nach dem Schlagwort Chemie auf der Austauschplattform für Lehrkräfte bei Smart finden sie hier.

Powerpoints zur Chemie - in Englisch

Auf der Seite http://www.knockhardy.org.uk/ppoints.htm erhält der frankophile Chemieliehrer einige Anregungen um ggf. eigene Präsentationen zu bestimmten Themegebieten zu erstellen. Der Autor der Seite weist darauf hin, dass die Dateien für das Selbststudium gedacht sind, aber auch im Unterricht eingesetzt werden dürfen. Es darf in der Oberstufe doch sicherlich auch eine englischsprachige Powerpoint sein, oder?

Wenn noch Zeit ist in den Ferien - ChemGameTutor

ChemGameTutor - Screenshot

ChemGameTutor ist eine Möglichkeit für (Oberstufen)Schüler und Studenten ihr Wissen in Chemie zu überprüfen und zu verbessern. Die Spieleinheiten (level) beziehen sich auf verschiedene Disziplinen. Beispiel für solche Einheiten sind:

  • Atomtheorie
  • Periodensystem
  • Säuren und Basen
  • Reaktionen
  • Organische Chemie
  • Thermodynamik und Gleichgewicht
  • Elektrochemie
  • uvm.

Das Spiel ist in englischer Sprache und damit nicht für eben mal schnell und zwischendurch. Man muss sich in die Fachbegriffe einlesen (ggf. mit dict.leo.org) und einen gewissen Ehrgeiz entwickeln wenigsten ein Level zu schaffen. Falls Sie in den Ferien also nichts besoneres vorhaben, dann probieren Sie das Spiel doch mal aus.

LearningApps.org - Multimediale Lernbausteine selbst erstellen

Den Unterricht attratkiv zu gestalten und Angebote für die Schülerinnen und Schüler zu machen erfordert neben viel Kreativität und Erfahrung auch geegneite Hilfsmittel zur Umsetzung der Ideen. Wenn Sie in Ihrem Chemieraum eine Möglichkeit der Projektion von multimedialen Inhalten haben, dann könnte LearningApps etwas für Sie sein. Individuelle Lernbausteine zu erstellen, diese online mit anderen zu teilen und ggf. Lernbausteine von anderen zu nutzen ist das spezielle Angebot von LearningApps.

Schauen Sie sich das folgende Beispiel doch mal an:

Zitat aus http://learningapps.org/LearningApps.pdf

"Der Web 2.0 - Dienst LearningApps.org entstand in der Schweiz im Rahmen eines Forschungsprojektes der Pädagogischen Hochschule Bern in Kooperation mit der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Hochschule Zittau/Görlitz und in enger Zusammenarbeit mit rund einem Dutzend Lehrpersonen. Ziel von LearningApps.org ist es, neben den
im Unterricht verbreiteten Medien Text und Bild vermehrt auch Audio - und Videoinhalte zu nutzen. Im Web finden sich heute sehr viele, qualitativ hochstehende multimediale Inhalte, die aber erst zaghaft im Unterricht genutzt werden. Angelehnt an das YouTube - Prinzip können bei LearningApps.org einmal erstellte Lernbausteine veröffentlicht und von anderen Personen auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden."

Eine Übersicht zu learningApps für Chemie erhalten Sie unter http://learningapps.org/index.php?category=12&s=

Build an Atom - Bau ein Atom

An der University of Colorado gibt es seit vielen Jahren ein Internetangebot von "Interactive Simulations for science and math" - Phet. Wir haben früher schon mal über das Angebot berichtet, aber mittlerweile werden die Simulationen von Java auf HTML5-Technologie umgestellt. Damit lassen sich die Simulationen auf Tablets (Windows, Android, oder iOS) nutzen. Außerdem entfallen die lästigen Java-Updates. Auch moderne Browser schalten relgelmäßig die Nutzung von Java-Apps ab, wenn nicht die aktuelle Version auf dem Betriebssystem existiert. Die Nutzung an interaktiven Tafeln ist damit selbstverständlich völlig unproblematisch.

Build an Atom
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2015 ist das internationale Jahr des Lichts

Logo - Jahr des Lichts

Zitat der Internetseite (http://www.jahr-des-lichts.de/):

Am 20. Dezember 2013 hat die UN-Generalversammlung das Jahr 2015 als “Internationales Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien” ausgerufen. Das Jahr des Lichts “soll an die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur erinnern. Wissenschaftliche Erkenntnisse über das Licht erlauben ein besseres Verständnis des Kosmos, führen zu besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin und zu neuen Kommunikationsmitteln.”

Das Thema Licht spielt im schulischen Umfeld zwar eher im Fach Physik eine Rolle, kann aber auch gut im Fach Chemie eingebunden werden. Auf der Internetseite http://www.jahr-des-lichts.de/ erfahren Sie alles was es zu Verantaltungen in Deutschland zu wissen gibt. Ein umfassender Terminkalender informiert ausführlich zu allen anstehenden Events.

Die Universität Wuppertal beteiligt sich ebenfalls an dem internationalen Jahr des Lichts - http://www.iyl2015.uni-wuppertal.de/. Unter der Rubrik "Materialien" finden Sie spannende Experimente rund um das Thema Licht. Angeboten werden auch Präsentationen mit fachlichem Input und (wie üblic) ausführliche Animationen zu dem Thema Licht.

Es werden Informationen zu den folgenden Experimenten angeboten:

  • Leuchtfarben - Sek. I
  • Licht treibt Reaktionen an - Sek. I
  • Licht aus Reaktionen - Sek. I
  • UV-Licht, Ozon und Photosmog - Sek. I, Sek. II
  • Flammenfärbung durch Alkalimetallverbindungen - Sek. I
  • Solarwasserstoff und Brennstoffzelle - Sek. I, Sek. II
  • Elektrische Energie aus Licht - Sek. I, Sek. II
  • Photochemische Radikalkettenreaktionen - Sek. II
  • Photochemische und thermische Z-E (cis-trans) Isomersierungen - Sek. II
  • Farbigkeit durch Lichtabsorption und Lichtemission - Sek. II
  • Synthesen von Leuchtstoffen - Sek. II
  • Photochromie, Solvatochromie, intelligente Folie - Sek. II
  • Elektrolumineszenz EL und Elektrochemolumineszenz ECL - Sek. II
  • Organische Photovoltazellen OPV - Sek. II
  • Photogalvanische und photoelektrochemische Zellen mit TiO2 - Sek. II
  • Homogene Photokatalyse in Photo-Blue-Bottle - Experimenten - Sek. II
  • Heterogene Photokatalyse - Sek. II
  • Intermolekularer Energietransfer - Sek. II

The Mystery of the Giant Crystals (Video 50')

Sehenswert ist das folgende Video von Madrid Scientific Films. Es geht um Riesenkristalle ... schauen Sie es sich an. Auf der verlinkten Seite kann man Kristall-Kits bestellen, um eigene Riesenkristalle zu züchten. Falls Sie das ebenso gut können, und schon gemacht haben, senden Sie uns doch ein paar Bilder. Wir veröffentlichen gerne ihre Ergebnisse.

Lehrplannavigator

QUA-LIS NRW

Auf der Seite der Qualtitäs- und Unterstützungsagentur (QUA-LIS NRW) finden Sie den Lehrplannavigator. Dort werden die aktuellen Lehrpläne verfügbar gemacht und mit allerlei Zusatzmaterialien angereichert. Gegliedert ist der Aufbau nach den einzelnen Schulformen und Fächern. Als Beispiel sei hier der Lehrplan zur Realschule im Fach Chemie verlinkt: Lehrplan Chemie. Auf der gleichen Seite finden Sie auch Hinweise und Beispiele. So finden Sie einen beispielhaft ausgearbeiteten Lehrplan und weitere Informationen. Den Beispiellehrplan können Sie als PDF-, oder Word-Dokument herunterladen. Damit steht einer effektiven Überarbeitung der hausinternen Lehrpläne nichts mehr im Weg. Außerdem können Sie sich mithilfe von Erarbeitungsfragen einen Zugang zu den eigenen Gegebenheiten in Ihrer Schule ermöglichen.

Sehenswert

Bei Planet Schule finden Sie einen interessanten Beitrag zu Aluminium-Kohle Batterien. Dieser Beitrag könnte im Unterricht ein guter Türöffner für weitere Untersuchungen, Experimente und Fragestellungen sein. Der Filmbeitrag ist in Teilsequenzen aufgeteilt und mit Untertitel versehen.

Link: http://www.planet-schule.de/wissenspool/achtung-experiment/inhalt/2-sendungsstaffel/der-kohlebatterie-express.html

Aus anderen (Bundes-)Ländern

Ein Blick über den Tellerrand kann nie schaden. Schauen Sie sich doch mal an, was die Kollegen in Baden-Würtemberg so machen. Auf dem LehrerInnen Fortbildungsserver finden Sie allerlei nützliches für die aktuelle Arbeit.

Link: http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/chemie/

Chemische Formeln in Word erstellen

Anprechende Formeln in einer Textverarbeitung zu erstellen kann zeitraubend und frustrierend sein. Manchmal ist es nur ein kleines Molekül, aber vielleicht möchten Sie auch komplexere Moleküle und ihre Strukturformel im Textdokument darstellen. Schon seit einiger Zeit existiert für die Textverarbeitung Word der Firma Microsoft ein AddIn, dass diese Lücke schließen möchte. Der Download und die zugehörige Installation wird auf der entsprechenden Seite von Microsoft Research erklärt.

Hat man das AddIn installiert, dann erhält man einen weiteren Tabreiter in der Menüzeile . Einmal ausgewählt werden neue Funktionalitäten angeboten, so zum Beispiel das Einfügen von Molekülen aus bekannten Moleküldatenbanken wie PubChem. Dort kann man dann nach Molekülnamen suchen und sich (falls man einen Treffer hat) das Molkeül direkt in Word anzeigen lassen. Das AddIn besitzt viele nützliche Funktionen. Probieren Sie es doch mal aus.

Arbeitsblätter erstellen, aber mit welchen Bildern

Bei der täglichen Arbeit kommt es vor, dass Arbeitsblätter gestaltet und vervielfältigt werden. Häufig werden Bilder eingebettet, die elektronisch verarbeitet (z.B. in einer Textverarbeitung) und dann ausgedruckt werden. Vielleicht werden auch elektronische Arbeitsblätter benutzt (interaktive Tafeln, Lernplattformen), die ebenfalls mit Medieninhalten angereichert sind. Die Bildersuche großer Suchmaschinenbetreiber liefern oft gute und brauchbare Ergebnisse. Doch benutzen darf man das Bildmaterial häufig nicht, da nicht klar ist, ob ggf. Urheberrechte verletzt werden.

Eine Möglichkeit dem Problem aus dem Weg zu gehen ist, auf Medien auszuweichen, die bewußt für die freie Nutzung erstellt wurden.

Creative Commons Lizenzen spielen hier eine große Rolle. Sie haben sicherlich schon auf einigen Internetseiten einen Verweis auf CC Lizenzen gesehen. Einen Überblick, welche Lizenzen es gibt findet man bei http://creativecommons.org/ . Die Angabe einer CC Lizenz ist nicht als Freibrief zu verstehen. Sie hilft aber, die Bedingungen zu klären, unter denen die Materialien / Medien genutzt werden dürfen. Die verschiedenen Lizenzen sind auf der Seite http://creativecommons.org/licenses/ genau beschrieben.

Wenn Sie demnächst nach Materialien suchen, halten Sie ausschau nach den CC Lizenzen. Handeln Sie danach und unterstützen Sie damit die Nutzung freier Medien.

Ein Beispiel der Nutzung sehen Sie auf der Seite von http://images-of-elements.com/. Sie finden dort am Ende der Internetseite einen Verweis auf CC Lizenz 3.0. Klickt man auf den daneben stehenden Link Creative Commons Attribution 3.0 Unported License erhält man alle Detailinformationen zur Nutzung der eingesetzten Bilder (Sie dürfen Teilen und Bearbeiten, auch kommerziell. Eine Namensnennung mit Ziel auf die Internetseite soll allerdings gegeben sein - http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de).

Neue Kernlehrpläne Sekundarstufe II - Neue Bücher

Im Rahmen der neuen Kernlehrpläne werden für den Unterricht auch die Lehrwerke überarbeitet. Zur Zeit erscheinen von allen Verlagen die neuen Auflagen. Wir stellen hier das Lehrwerk aus dem Buchner-Verlag vor. Andere Verlage sind herzlich willkommen, senden Sie uns eine Nachricht, wernn wir auch ihr Lehrwerk vorstellen sollen.

Die dargestellten Texte stammen von den Autoren des Verlags und sind redaktionell etwas gekürzt, aber inhaltlich nicht überarbeitet. Alle Informtionen finden Sie in der PDF-Datei (Download als PDF).
  

CC Buchner Chemie 2000 + EF

Chemie 2000+

Chemie Einführungsphase   

(BN 3367)

Chemie Qualifikationsphase

(BN 3377)

CC Buchner Chemie 2000 + Q

Herausgegeben von Claudia Bohrmann-Linde, Simone Krees, Michael Tausch und Magdalene von Wachtendonk. Bearbeitet von Claudia Bohrmann-Linde, Ralf Buric, Simone Krees, Patrick Krollmann, Wolfgang Schmitz, Ilona Schulze, Michael Tausch, Magdalene von Wachtendonk und Judith Wambach-Laicher.

Das Nachfolgewerk von „Chemie 2000+ Sekundarstufe II“ ist passend zum neuen Kernlehrplan für die gymnasiale Oberstufe in Nordrhein-Westfalen, der ab Sommer 2014 gültig ist, konzipiert.

In Übereinstimmung mit dem neuen Kernlehrplan sind alle für die Einführungsphase und die Qualifikationsphase relevanten Inhalte in Inhaltsfeldern zusammengefasst und mithilfe der Basiskonzepte aufbauend strukturiert. Die obligatorischen Inhalte befinden sich auf Doppelseiten. Eine sie vertiefende Auseinandersetzung kann anhand sog. EVA-Seiten (Erweiterung-Vertiefung-Anwendung) erfolgen. Darüber hinaus enthält der Teilband für die Qualifikationsphase ein zusätzliches Kapitel mit Themen, die über die im Lehrplan vorgegebenen Inhalte hinausgehen (Naturstoffe und funktionelle Werkstoffe). Dieses Kapitel bietet Raum für individuelles Lernen und Material für Projektkurse, Facharbeiten oder Wettbewerbe.

Die didaktische Gestaltung der Buchreihe ermöglicht in besonderem Maße ein kontextorientiertes Lernen, da die Inhalte in geeigneten, motivierenden Zusammenhängen erworben werden können. Der übergeordnete Kontext zu einer längeren Unterrichtsreihe wird in Form einer einführenden Doppelsite präsentiert und in untergeordnete Fragestellungen aufgebrochen. Diesen Fragestellungen wird auf den darauf jeweils folgenden Doppelseiten nachgegangen.

Die Konzeption des Buches rückt das Experiment als Methode der Erkenntnisgewinnung im Chemieunterricht in den Vordergrund. So wird eine Fülle von etablierten und innovativen Experimenten jeweils zu Beginn einer neuen Lerneinheit angeboten, die mithilfe von Auswertungsfragen gezielt erschlossen werden können. Das neue erworbene Wissen wird auf Leseseiten erklärt und kann anhand eines großen Pools an operatorenbasierten Aufgaben auf den Seiten und in den Bildunterschriften gefestigt und angewendet werden.

Bei der Überarbeitung wurde der Kompetenzorientierung in besonderem Maße Rechnung getragen. Dies spiegelt sich auch in einem neuen Seitentypus „Kompetenzen erwerben“ wieder, der ausgewählte Kompetenzen aus dem Kernlehrplan aufgreift, Aufgabenstellungen dazu anbietet und Musterlösungen zur Selbstdiagnose bereit stellt. Darüber hinaus wird auf den Seiten „Kompetenzen trainieren“ und in den einzelnen Kapiteln eine Fülle von Aufgaben zur Verfügung gestellt, die ein kompetenzorientiertes Arbeiten mit dem Buch ermöglichen. Dabei sind die Kompetenzbereiche Umgang mit Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung abgedeckt. Als Hilfe für die Schülerinnen und Schüler befindet sich im Innendeckel der Bände eine Auflistung und „Übersetzung“ der für Chemie in NRW definierten Kompetenzoperatoren.


Blick ins Buch

Neues auf einen Blick:

  • Die Kompetenzorientierung steht im Fokus: In jedem Kapitel finden sich der neue Seitentypus „Kompetenzen erwerben“ mit Aufgabenbeispielen und dazu gehörigen Musterlösungen sowie ein deutlich erweiterter Pool von Aufgaben für das Kompetenztraining.
  • Die Kompetenzoperatoren werden eingangs definiert und im gesamten Buch konsequent eingesetzt.
  • Das Layout ist insgesamt stark überarbeitet und entlastet.
  • Zentrale Themen erhalten mehr Raum (z. B. beim chemischen Gleichgewicht, den funktionellen Gruppen, den Stoffkreisläufen, den Kohlenstoff-Modifikationen).
  • Ein Kompendium mit dem Vorwissen aus der Sekundarstufe I holt gleich am Anfang des Buches jeden Schüler ab.
  • Grundwissen‐Seiten am Ende jedes Kapitels fassen prägnant und kompakt das Wichtigste zusammen.
  • Das Sicherheitskonzept entspricht dem neuen GHS (Globally Harmonized System).

Zu den Bänden werden für jedes Experiment Gefährdungsbeurteilungen angeboten.

Ein besonderes Merkmal dieser Schulbuchreihe ist, dass ergänzend zu den obligatorischen Inhalten auch die Ergebnisse chemiedidaktischer experimentorientierter Forschung an geeigneten Stellen in Form von neuen Experimenten, wie z.B. alternativen Solarzellen, Lithium-Ionen-Akkus oder organischen Leuchtdioden und als interaktive Flash-Bausteine angeboten werden. Letztere können über das Online-Portal http://www.chemiedidaktik.uni-wuppertal.de/flash/index.html aufgerufen werden.

Download als PDF

Webseite - kurz vorgestellt - chemieseiten.de

Jens Grescho hat auf seiner Internetseite chemieseiten.de eine bunte und überaus interessante Mischung zusammengestellt, die jeden Chemieunterricht bereichern kann. Für jeden ist etwas dabei, seien es Bilder, die man kostenfrei nutzen kann, oder Arbeitsblätter für den Unterricht. Viele spielerische Elemente sind vorhanden, sondern auch umfangreiche Linklisten. Herr Grescho arbeitet mit dem Programm Mediator von Matchware, dass genügend Spielraum für interaktive Anwendungen lässt. Die bereitgestellten Dateien sind "exe"-Dateien, und damit nur auf Microsoft Windows (R) Geräten zu verwenden. Für die interaktive Tafel sind die Dateien ebenfalls zu empfehlen. Viel Spaß beim stöbern.

Einsatz von Tabletcomputern im Chemieunterricht

Der Einsatz von digitalen Endgeräten im Unterricht ist zur Zeit ziemlich in Mode gekommen. Bevor es allerdings soweit ist, muss man sich als Lehrkraft, oder Fachschaft Gedanken machen, was man mit solchen Geräten überhaupt anfangen möchte. Hier ein paar Anregungen für Ihren Unterricht:

  • Internetrecherche
  • Youtube / Teachertube Videos
  • Spezialapps um Unterrichtsinhalte zu erarbeiten (AK Labor, Chemist, Formelsammlung - Duden, Periodensystem, Tabellenkalkulation)
  • Videoprotokolle
  • Erklärvideos erstellen z.B. mit Explain Everything
  • Externe Sensoren per Bluetooth einsetzen (Labdisc)
  • Zugriff auf die Wikipedia

Ungeachtet der Einsatzmöglichkeiten stellt sich die Frage nach dem richtigen Gerät. Es gibt genau drei Hersteller von Betriebssystemen die relevant sind: Microsoft, Apple und Google. Für welche Basis man sich auch immer entscheidet, die meisten der oben genannten Anregungen lassen sich problemlos mit allen drei Varianten umsetzen. Selbst ältere Hardware ist für den Einsatz im Unterricht geeignet.

Im Unterricht müssen die Geräte funktionieren und sollten keine Probleme verursachen. Außerdem sollte es möglich sein, auf die Inhalte der Tablets zugreifen zu können. Die Funktion den Bildschirm kabellos auf einen Beamer übertragen zu können (mit wenig Aufwand) ist eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft. Es gibt verschiedene Begriffe, die diese Funktion beschreiben: Apples AirView, Samsungs AllShareCast, Googles Miracast usw. Die Lösung, die die Fa. Apple anbietet ist ausgereift und vielfach bewährt, benötigt aber ein funktionierendes kabelloses Netzwerk, die anderen Techniken funktonieren zum Teil mit einem externen Empfänger (z.B. Samsung AllShareCast Dongle, oder Miracast Empfänger). Manche Tablets bieten die Möglichkeit einen USB-Stick anzuschließen und ermöglichen damit einen einfachen Datenaustausch. Ebenfalls hilfreich können Geräte sein, die einen Eingabestift einsetzen, zum Beispiel Samsung Note 10.1, Microsoft Surface Pro, oder Wortmann TerraPad 1160, ... . Damit haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ohne großen Aufwand ansehnliche handschriftliche Dokumente zu erstellen.

Tipp: Achten Sie bei der Ausstattung Ihrer natwurwissenschaftlichen Räumlichkeiten möglichst auf HDMI-fähige Beamer (auch beim interaktiven Whiteboard) und auf eine kabellose Netzwerkversorgung. Ein Internetzugang ist ebenfalls wünschenswert.

Sollten Sie bereits Tablets in Ihrem Chemieunterricht einsetzen, so würden wir uns über einen Bericht aus Ihrer Schule freuen.

Webseite - kurz vorgestellt - scinexx.de

Das Wissenschaftsmagazin ist eine Webseite mit Nachrichten und Berichten aus der Wissenschaft. Inhaltliche Schwerpunkte des Magazins sind Biotechnologie, Medizin, Astronomie, Physik, Technik und Trends in Umwelt- und sehr stark Geoforschung. (Quelle: Wikipedia 16.09.2013)

Außer den oben genannten Informationen erhalten Sie über den Link "Lernwelten" Zugang zu einer Fülle an Informationsmaterial zu unterschiedlichen Schwerpunkten aus Biologie, Technik und Physik. Das ein oder andere Chemie-Thema ist ebenfalls dabei. Beispiel: Brennstoffzellen

Endfassung des Kernlehrplans Chemie Sekundarstufe II - 1. 8. 2014

Die Endfassungen der Kernlehrpläne für die MINT-Fächer liegen vor. Sie treten zum 1. August 2014, beginnend mit der Einführungsphase, aufsteigend in Kraft. Die Endfassungen finden Sie zum Download auf standardsicherung.nrw.de.

Computeranimationen im Chemieunterricht

Manche Sachverhalte lassen sich mit Buch und Erklärung nur schwer erfassen. Nicht nur für Schülerinnen und Schüler ist die visuelle Aufarbeitung wichtig. Doch woher nimmt man geeignete computergestützte Animationen? Es gibt den Fundus des AK M.W.Tausch, der auf seiner Internetseite eine Fülle von Flash-Animationen zu verschiedenen Themen bietet. Außerdem können Sie auf internationale Inhalte zurückgreifen. Sehr ansprechend dargestellt sind die Animationen, die Sie auf der Seite der University of Colorado anschauen können. Es gibt einen großen Bereich für das Fach Physik, aber auch zur Chemie.

pH Scale
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Chemielehrerfortbildungszentrum Dortmund

Angesiedelt an der TU Dortmund finden Sie das Chemielehrerfortbildungszentrum. Angeboten werden ein breites Portfolio an interessanten Fortbildungen zu den verschiedensten Themen. Sie finden beispielsweise Veranstaltungen zu:

  • Reinigungsmittel - Säuren und Laugen im Alltag

  • Gestaltung von Arbeitsblättern für den Chemieunterricht mit "ChemSketch"

  • Der Molbegriff im Chemieunterricht: Diagnose und Prävention von Fehlvorstellungen

  • Die Welt ist bunt - Farbstoffe und Farbigkeit

Das vollständige Programm ist auch im PDF-Format abrufbar: Programm.

Webseite - kurz vorgestellt - Experiment des Monats

Die Seite Experiment des Monats von Herrn Dr. Axel Schunk zeigt jeden Monat eine neues interessantes Experiment. Sehr schön ist, dass man auf das Archiv der Experimente zurückgreifen kann.Dort finden sich Beschreibungen der Experimente ab Januar 1998. Ein Blick lohnt sich.

Webseite - kurz vorgestellt - Microscale Experimente

Auf der Seite Microscale Experimente http://micrecol.de/microscale-experimente/ erhalten Sie einen Überblick über Experimente mit möglichst geringen Stoffmengen und Einwegmaterialien. Dr. Peter Schwarz beschreibt auf seiner Internetseite eine Fülle von Experimenten, die selbst für Schüler ohne das Wort Chemie zu kennen, durchgeführt werden können. Die Seite existiert bereits seit 14 Jahren und wird immer noch aktuell gehalten. Mittlerweile sind auf der Seite ca. 200 Videos verlinkt, sodass man sich bequem einen Überblick verschaffen kann.

Zimtsterne, ja gerne, aber ...

Im Zweifelsfall für den Zimtstern?

Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen eines WebQuest mit dem Thema Zimt und dessen Inhaltsstoff Cumarin auseinander. In der Unterrichtseinheit ist auch ein Versuch zum Nachweis von Cumarin in Zimt mittels Dünnschichtchromatografie vorgesehen.

Mehr zu dem Thema finden Sie bei Lehrer-Online bzw. über die learn:line NRW.

Cumarin Molekülstruktur Zimt

Die Molekülstruktur von Cumarin mal eben schnell mit einem Online-Editor (http://metamolecular.com/chemwriter/) erstellt, und als Bild gespeichert.

Die Wikipedia als Unterstützung für den Unterricht?

Jeder kennt und nutzt die Wikipedia als Einstieg oder Überblick zu den verschiedensten Themen. Nicht nur Schüler nutzen die Enzyklopädie, sondern auch viele Kolleginnen und Kollegen. In Anlehnung an den Beitrag zu "Chemiehistorisches der Universität Oldenburg" lässt sich noch etwas ergänzen.

Die Wikipedia bietet die Möglichkeit ausgewählte Artikel in einem PDF oder E-Book zusammenzufassen und auf den heimischen Rechner, Tablet oder das Smartphone zu laden. Damit das Erstellen eines Buches funktioniert, muss man die Funktion erst aktivieren. Klicken Sie auf der linken Seite auf "Drucken / Exportieren" und wählen Sie die gewünschte Option aus. Das nun erscheinende Fenster quittieren Sie mit "Buchfunktion starten". Nun können Sie in der Wikipedia stöbern, und einzelne Artikel zu Ihrem persönlichen Buch hinzufügen. Sie können auch Kapitel erstellen, um das Buch zu strukturieren.

Hilfreich könnte diese Funktion sein, wenn man spezifisches Material zur Verfügung stellen möchte, oder als Hinweis für die Schülerinnen und Schüler ihre Quellen sinnvoll zusammenzufassen. Außerdem kann man in den Wikipedia-Artikel auch Offline stöbern, sei es gedruckt, oder als PDF im E-Book-Reader.

Sie können als Beispiel den folgenden Link aufrufen: Chemiker bei Wikipedia und dann die gewünschten Artikel zu den Chemikern in einem Buch zusammentragen.

Chemiehistorisches der Universität Oldenburg

(Abteilung Didaktik der Chemie)

Auf der weiter unten verlinkten Seite finden Sie ausgearbeitete Kurzdarstellungen berühmter Chemiker.

"Seit 1994 werden an dieser Stelle berühmte Chemiker in ihrem Leben und Werk kurz beschrieben, an die durch einen „runden“ Gedenktag besonders erinnert werden soll. Es ist so im Laufe der Zeit eine Sammlung entstanden, auf die der chemiehistorisch Interessierte vielleicht gerne zurückgreifen möchte. Die Sammlung wird fortlaufend ergänzt.(Quelle: http://www.chemiedidaktik.uni-oldenburg.de/7610.html)"

Anwendungsbeispiel im Unterricht

Die Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler im Bereich Informationssuche und Informationsverarbeitung zu fördern ist eine Querschnittsaufgabe fast aller Fächer in der Schule. Sie können die modernen Suchmaschinen dazu nutzen, aufgrund von angebotenem Bildmaterial bestimmte Informationen zusammenzutragen. In fast allen Suchmaschinen gibt es eine Bildersuche. Diese Bildsuche funktioniert auch mit eigenem Bildmaterial. Angenommen Sie haben ein Bild von diesem Chemiker im Netzwerk Ihrer Schule abgelegt:

Avogadro

Kenner der Chemie wissen, dass es sich um Amadeo Avogadro handelt. Der Schüler, die Schülerin aber nicht. Was würde Sie tun um herauszufinden, um wen es sich handelt? Früher hätte man versucht gebildete Menschen zu fragen, Lexika gewälzt, oder andere Techniken benutzt. Heute würden eigentlich alle Schülerinnen und Schüler das Internet benutzen. Da es den meisten Schülerinnen und Schüöern an der Kompetenz mangelt Informationen sachbezogen, schnell und mit hinreichender Qualität zu finden, ist hier ein wenig Unterstützung nötig.

Gehen Sie mit Ihren Schülern in den Computerraum, legen Sie im Netzwerk eine Kopie des Bildes ab und benennen Sie es möglichst NICHT mit einem Namen der darauf hinweist um wen es sich handelt. Anschließend sollen die Schüler die Suchmaschine aufrufen und in die Bildersuche wechseln

Google Bildersuche

Klicken Sie auf die abgebildete Kamera und wählen Sie das bei Ihnen gespeicherte Bild aus. Das Bild wird nun ins Netz hochgeladen und mit der Bilddatenbank des Suchmaschinenanbieters verglichen (beachten Sie bei digitalen Kopien immer die Urheberrechte!). Das Suchergebnis sieht im gegeben Fall so aus:

Erweiterte Bildersuche

Klicken Sie nun auf "Optisch ähnlich" und es tut sich eine Welt voller ähnlicher Bilder auf, die alle auf unterschiedlichen Internetseiten liegen. Aufgrund des Bildmaterials ist davon auszugehen, dass alle Treffer etwas mit der Person Amadeo Avogadro zu tun haben. Das ist sicherlich ein guter Einstieg um weitere Rechercheaufträge zu verteilen.

Probieren Sie als Suchanfrage doch mal folgendes aus: "amedeo avogadro filetype:pdf". Der erste Link wird Ihnen bekannt vorkommen.

Für weitere Vorschläge zur Integration von Suchmaschinen im Naturwissenschaftlichen Unterricht wären wir sehr erfreut.

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Youtube Videos im Chemieunterricht

Viele unsere Schülerinnen und Schüler sind fleißige Medienkonsumenten. Häufig ist die Videoplattform Youtube Ziel der Klicks auf dem Bildschirm. Abgesehen vom reinen Unterhaltungswert vieler Videos und der kontroversen Meinungen zur Qualität der angebotenen Videos, kann der Chemieunterricht von der großen Fülle an Videos profitieren.

Der Themenkomplexe "Metallgewinnung" ist im Chemieunterricht Standard. Durch die Unterrichtsreiche "Das Beil des Ötzi", oder über den modernen (oder historischen) Hochofenprozess motiviert wird auf die Themen Oxidation und Reduktion von Metallen eingegangen. Das einschlägig bekannte Material zu diesen Themen berücksichtigt häufig den medialen Ansatz kaum. Als LehrerIn möchte man gerne einen filmischen Beitrag zum neuen Hochofen in Duisburg zeigen, hat aber kein didaktisches Medium zur Hand, und das kommunale Medienzentrum hat auch nichts. Die einzige Möglichkeit ist die Recherche im Internet und dann speziell bei Youtube, weil man gerne ein Video haben möchte. Eine kurze Suche über die Suchmaske ergibt das folgende Video: http://www.youtube.com/watch?v=9-gRniP9wB8.

Schaut man genau hin, entdeckt man dass der Produzent dieses Videos die "Deutsche Welle" ist, mit Sitz in Bonn. Die Deutsche Welle hat auf Youtube ihren eigenen TV-Kanal. Dort findet man weitere Videos, die man über Youtube anschauen kann. Zeigt man nun das Video im Unterricht, ist es zwingend notwendig, dass man eine Internetverbindung hat, denn das herunterladen des Videos ist ausdrücklich nicht gestattet. Möchte man sichergehen, dass man das Video im Unterricht einsetzen kann, sollte man Kontakt zur Deutschen Welle aufnehmen und nachfragen. Interessant bei dem oben genannten Video ist auch einer der Kommentare zu dem Video, der auf sprachliche Schwierigkeiten hinweist, und die Fachbegriffe richtig erklärt. Also auch hier kann man für den eigenen Unterricht hilfreiche Anregungen erhalten.

Zum Ötzi gibt es natürlich auch ein Video. In dem folgenden Link ist eine Startzeit kodiert, sodass man nicht am Anfang des Videos starten muss, sondern an die benötigte Stelle springen kann - http://youtu.be/e94CM-cSfjw?t=45m12s

Weitere Hinweise zur Nutzung von Youtube im Unterricht finden sie hier.

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Die neue Dimension des naturwissenschaftlichen Unterrichts


"Die MEKRUPHY GMBH hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für die Naturwissenschaften zu begeistern, ihren natürlichen Forscherdrang zu wecken und zu entfalten. Damit will sie den Stellenwert der Naturwissenschaften in der Gesellschaft stärken und dem Mangel an Fachkräften in Lehre, Forschung und Wirtschaft schon früh wirksam begegnen. Durch eigenes Experimentieren sollen die jungen Menschen naturwissenschaftliche Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten selbst entdecken und mit ihren vorhandenen Kenntnissen auch selbst erklären können. Hierzu gibt ihnen die MEKRUPHY GMBH die bestmöglichen altersgemäßen Experimentiergeräte in die Hände, wobei neben der Funktionalität auch Design, Material und Farbe eine Rolle spielen.

„Für unsere Schülerinnen und Schüler nur das Beste und für die Lehrkräfte mehr Freiraum und Entlastung“

...lautet der entsprechende Leitsatz. Dies zeigt sich nicht zuletzt in einer ausgeprägten Liebe zum Detail. (Quelle: http://www.mekruphy.com/philosophie.html)"

Naturwissenschaftlicher Unterricht ohne Experimente ist nur schwer vorstellbar und bringt vor allem den Schülerinnen und Schülern wenig Freude an den Naturwissenschaften. Lehrkräfte sind ebenfalls unter Druck, da die Belastungen des Schulalltags hoch sind, und häufig wenig Zeit bleibt um Experimente für jeden Schüler vernünftig vorzubereiten. Das Erstellen von Arbeitsblättern / Experimentieranleitungen nimmt erfahrungsgemäß ebenfalls viel Zeit in Anspruch.

(Hier geht es zum kompletten Beitrag ...)

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Virtuelle Experimente (zur Zukunft der Energie)

Auf der Internetseite http://www.energie-experimente.de wird versucht mit Hilfe von virtuellen Experimenten einen Zugang zur Thematik der Energiegewinnung zu schaffen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Jahr 2010 das Wissenschaftsjahr "Zukunft der Energie 2010" ausgerichtet. In diesem Jahr entstand die oben genannte Internetseite. Virtuelles Experiment, was ist das? In diesem Fall werden durch bewährte Webtechniken (Flash-Animationen) verschiedene Themen visualisiert und interaktiv erfahrbar gemacht. Schülerinnen und Schüler können am heimischen PC, oder in der Schule an vorhandenen Computern die virtuellen Experimente durchführen.

Es handelt sich aber nicht um Experimente, wie man sie sich in der Chemie vorstellt, sondern um ganz verschiedene Ansätze den Themen Energiegewinnung und Energienutzung im Sinne der Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

So wird zum Beispiel ein Experiment angeboten, in dem man virtuell Photovoltaik-Module auf Dächern platziert und versucht den bestmöglichen Energieumsatz zu erzielen. Ein andere Experiment beschreibt, wie man aus Algen den "Treibstoff der Zukunft" gewinnen kann.Das Osmosekraftwerk, oder die OLED (Organische Leuchtdiode) kommen auch nicht zu kurz.

Wie könnte ein Unterrichtszenario aussehen, in der diese Internetseite mit ihren virtuellen Experimenten zum Einsatz kommen kann?

Denkbar wäre zum Beispiel, dass bei der Behandlung des Themas "Energie" ein Exkurs gestartet wird, in dem man auf die verschiedenen Möglichkeiten der Energiegewinnung verweist. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dazu in Zweiergruppen am PC und bearbeiten jeweils ein, oder zwei der virtuellen Experimente. Kurze Zusammenfassungen auf Papier und der anschließende Austausch mit anderen Gruppen rundet die Arbeitsphase ab.

Auch die Präsentation an einer digitalen Tafel ist möglich, man bearbeitet mit den Schülern ausgewählte Experimente gemeinsam. Sollten Sie an Ihrer Schule die Möglichkeit haben, eine Lernplattform im Internet nutzen zu können, dann wäre es auch denkbar dass der Link zur Verfügung gestellt wird, und die Schüler im Sinne eines Zusatzangebots auf die Inhalte der Seite hingewiesen werden.

Der Einsatz ist vielfältig, und die benannten Experimente sind auch dazu geeignet mit den FachkollegInnen aus den Fachbereichen Biologie und Physik zu kooperieren, denn das Thema Energie spielt dort ebenfalls eine große Rolle.

Die Zukunft der Energie

Auch interessant: Das Energiespiel (ebenfalls aus dem Jahr 2010 und Preisträger im Bereich Serious Games).

Webseite - kurz vorgestellt - 123Chemie.de

123Chemie Thumb

Der Einsatz elektronischer und interaktiver Medien im Chemieunterricht wird auf der Seite http://www.123chemie.de eindrucksvoll beschrieben. Die von Herrn Benno Köhler erstellten Inhalte können Sie auf seiner Seite zum Teil ausprobieren. Die vorgestellten Inhalte sind mit einem eLearning - Autorensystem erstellt worden und sind in modernen Browsern (Firefox ab Version 3.0, Internet Explorer ab Version 7) nutzbar. Die aufbereiteten Themen sind in zwei Versionen zu bekommen, in einer Schülervariante, und in einer Lehrervariante. Im Selbstversuch können Sie ausgewählte Themen bearbeiten (zum Beispiel: pH-Wert, oder Laborgeräte).

Ich habe Schüler an einer interaktiven Tafel die Demoversion der Laborgeräte durcharbeiten lassen und konnte feststellen, dass auf der einen Seite das Medium für die Schülerinnen und Schüler faszinierend war, und auf der anderen Seite der Aufbau des Materials stark motivierend wirkte. Vor allem der Bereich der Aktivitäten (Puzzle, Zuordnungen per drag and drop, Galgenmännchen usw.) war für die Schülerinnen und Schüler sehr ansprechend. Erklären musste man nichts, denn die Benutzeroberfläche erklärt sich nahezu von selbst und durch die tägliche Erfahrung der Schülerinnen und Schüler war das schieben und "ziehen und ablegen" als Arbeitstechnik etabliert.

123Chemie Lückentext

123 Chemie Video - Beispiel

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Einsatz von Tablet PCs im Unterricht

Tablet-PCs gibt es in vielen Ausführungen. Bekannt ist vor allem das iPad der Firma Apple, sowie diverse Ableger anderer Hersteller mit dem Betriebssystem der Firma Google - Android. Beide Gerätefamilien haben ihren Reiz, vor allem, wenn es darum geht diese im Unterricht einzusetzen. Die Reihe, zu diesem Thema beginnt mit der Vorstellung eines Programms (App genannt), dass vielen bereits bekannt sein dürfte. Aus dem Arbeitskreis Kappenberg sind schon viele gute Programme bekannt. Die Messwerterfassung mit AK Analytik ist nahezu legendär. Die Vielfalt der nutzbaren Labormessgeräte ist riesig. Wer den Internetauftritt des AK Kappenberg nicht kennt, kann sich über den folgenden Link sich dorthin führen lassen: AK Kappenberg.

Auf der Internetseite des AK ist folgendes zu lesen:

30. November 2011 - AK LABOR als App: AK MINI LABOR fürs Handy
Diese App ist geschaffen für alle glücklichen Besitzer eines Android Handy. Einige "Tests" wie Elemente-Raten, Hangman und Periodensystemquiz oder der Titrationstrainer, sowie die Datenbank Periodensystem sind ab sofort auch offline auf dem Handy verfügbar. Unbestreitbarer Höhepunkt ist aber:
Die einzigartige Chemikaliendatenbank! (Quelle: http://www.kappenberg.com/pages/software/uebersicht.htm)

Das folgende Bild zeigt das Menü der App mit den möglichen Programmen zum Aufrufen:

Menü der APP des AK Kappenberg

Je nach Klassenstufe und entsprechendes Gerät vorausgesetzt könnte man das Hangmanspiel über einen Beamer projeziert mit der ganzen Klasse spielen. Der Titrations Trainer ließe sich auch gut als virtuelles Experiment einsetzen, und könnte den Schülern als Trockenübung für die eigentliche Titration dienen.

Titrations Trainer AK Kappenberg

Besonders motivierend ist die Möglichkeit, in eine Bestenliste zu kommen, wenn man seine Titration richtig und in entsprechender Zeit schafft. Die etwas zweckmäßige Grafik ist kein Hindernis, denn alles Nötige wird gezeigt und die Möglichkeiten der mobilen Geräte wird ausgenutzt. So wird die Titration durch das kippen des Telefons (des Tablet-PCs) gestartet. Abhängig von der Neigung des Geräts, fließt mehr oder weniger der zur Verfügung stehenden Base pro Zeit in das darunter stehende Becherglas. Auch die Implementierung des Farbumschlags beim entscheidenden Tropfen ist vorbildlich. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass das echte Experiment nicht vernachlässigt werden sollte. Zur Übung, Vorbereitung oder als Notlösung, weil keine benötigten Glasgeräte zur Verfügung stehen ist die App in jedem Fall geeignet. Sollten Sie ähnliche Erfahrungen beim Einsatz dieses Programms, oder vergleichbarer Programme gemacht haben, schreiben Sie uns (Kontakt).

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Webseite - kurz vorgestellt - Tour de Chemie

Die Tour de Chemie ist eine Internetseite, die u.a. im Rahmen einer Masterarbeit von Herr Krause erstellt wurde. Es handelt sich dabei um eine Kooperation mit der Universität Bremen, mit dem Ursulinengymnasium in Werl und verschiedenen Schulen in NRW. Gefördert wurde das Projekt durch den Fonds der Chemischen Industrie.

Am Beginn der S II rücken im Chemieunterricht theoretische und quantitative Betrachtungen in den Vordergrund. Auf der anderen Seite werden die Kurse neu zusammengesetzt aus Schülerinnen und Schüler mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen und Voraussetzungen, die gemeinsam lernen sollen. Die Tour de Chemie wurde erdacht, an dieser Stelle vorhandenes Vorwissen zu stärken, aber auch individuelle Lücken zu schließen. Ziel ist es, den Lernenden einen Rahmen bereit zu stellen, in dem sie individuell und miteinander wiederholen, üben und ihr Wissen vertiefen können.

Die Tour de Chemie fokussiert zentrale Theorieinhalte aus der S I für die zunehmend theoretischen und quantitativen Betrachtungen in der S II. Viele Inhalte gehören zum Standard der Chemiecurricula für die S I am Gymnasium, einige stellen aber auch erste Erweiterungen dar. Zudem haben vielleicht nicht alle Schülerinnen und Schüler die S I auf dem Gymnasium absolviert oder Inhalte wurden dort nicht vollständig bearbeitet. (Quelle: http://www.tour-de-chemie.de.vu/)

Informationsgrafik Tour de Chemie

Die „Tour de Chemie: Mol & Co“ dauert etwa acht bis zehn Unterrichtsstunden. Ein exemplarischer Unterrichtsgang (Ablaufschema/Tabelle) wird im Folgenden beschrieben:

Am Beginn initiiert die Lehrkraft ein Unterrichtsgespräch, ausgehend von der Folie „Die Teilchen sind klein, ganz klein!“ (Folie). Die Folie zeigt Kochsalz (NaCl) in verschiedenen visuellen Auflösungen. Den Schülerinnen und Schülern wird entlang der schrittweisen Vergrößerung des Kochsalzkristalls die Teilchenstruktur der Materie in Erinnerung gerufen.

An den Unterrichtseinstieg schließen sich die verschiedenen Etappen an. Jede Etappe besteht aus schriftlichem Übungsmaterial im Umfang von zwei Seiten (Unterrichtsmaterial zu den Etappen). Die Schülerinnen und Schüler machen sich entlang des Unterrichtsmaterials mit den Inhalten vertraut. Folgende drei Schritte werden dabei vorgeschlagen:

  • Jeder Schüler bearbeitet eigenständig den Text und markiert wichtige Passagen oder Inhalte, die er nicht verstanden hat.
  • Anschließend geben sich die Schüler die Inhalte gegenseitig wieder und diskutieren die markierten Passagen oder unklaren Inhalte.
  • Wichtige Aspekte werden dann in die eigenen Unterlagen übernommen und gelernt.

Zu jeder Etappe gibt es einen Test. Wenn die Schülerinnen und Schüler glauben, dass sie die entsprechenden Inhalte beherrschen, melden sie sich bei der Lehrkraft zur Etappenprüfung. Den Test absolvieren die Schülerinnen und Schüler am Computer (Test). Durch das unterschiedliche Arbeitstempo kommen sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten zur Etappenprüfung, so dass je nach Lerngruppengröße 6-8 Computer ausreichen. Die durchschnittliche Prüfungszeit liegt bei etwa 3-5 Minuten. Dieser erste Test besteht aus 10-12 Multiple-Choice-Aufgaben, die der Computer für jeden Lernenden neu zusammen stellt. Bei 80% richtiger Lösungen gilt der Test als bestanden und das Arbeitsmaterial für die nächste Etappe wird ausgehändigt. Bei mehreren Fehlern muss die Etappe wiederholt werden. Die Lernenden bereiten sich erneut auf eine Prüfung zu dieser Etappe vor. Die Rückmeldung der Testumgebung gibt Hinweise auf Defizite. Auch dieser zweite Test geschieht am Computer, allerdings werden dieses Mal unterschiedliche Aufgabentypen benutzt. Ist dieser Test bestanden, geht es weiter. Sollte auch dieser Test nicht bestanden sein, findet nach weiterem Üben als dritte Prüfung ein Prüfungskolloquium mit der Lehrkraft statt. Die Lehrkraft leitet das Gespräch so, dass die Etappe als bestanden gilt.

Wenn eine Etappe absolviert und bestanden wurde, bekommen die Schülerinnen und Schüler das nächste Arbeitsmaterial und der Ablauf beginnt von vorne. Insgesamt sind sechs Etappen zu bewältigen. Am Ende erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einer Extra- Übungsphase die erlernten Inhalte auf eine typische Klausuraufgabe anzuwenden.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten während der Unterrichtseinheit nicht immer mit dem gleichen Partner oder derselben Gruppe zusammenarbeiten. Die Konstellation richtet sich nach dem aktuellen Bearbeitungszustand. Wenn sich kleine Gruppen zusammentun und die Inhalte einer Etappe erarbeiten, sollte darauf geachtet werden, dass die Gruppengröße vier Schülerinnen und Schüler nicht übersteigt.

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Lern-Management-Systeme im Chemieunterricht, geht das?

Die Einführung in die organische Chemie kann über viele Wege erfolgen. Am Beispiel von „Chemie macht mobil“, einer Unterrichtsreihe von Petra Schütte (www.ps-chemieunterricht.de) sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie ein LMS (Lern-Management-System) wie Moodle den Unterricht bereichern kann.

Zunächst sind einige Vorbereitungen zu treffen. Es wird ein Zugang zu einem Moodlesystem benötigt. Sie können kostenlose Kursräume zum Beispiel über Moodlschule.de bekommen, oder über den Moodletreff der Bezirksregierung Düsseldorf. Die Schülerinnen und Schüler die Sie unterrichten, sollten ebenfalls als Benutzer (Rolle – Student / Schüler) im Moodlesystem angelegt sein. Damit verfügt jede Schülerin und jeder Schüler über einen personalisierten Zugang zum LMS, was für den Ablauf des weiteren Unterrichts wichtig sein kann.

Das Material, das im LMS Moodle zur Verfügung gestellt wird, orientiert sich an der Vorlage von Frau Schütte. Auf der Internetseite von ps-chemieunterricht.de sind die Dokumente vorhanden, die Sie für Ihren Unterricht einsetzen können. Es ist klar, dass Sie das Material auf die von Ihnen unterrichtete Klasse angepasst werden kann beziehungsweise angepasst werden sollte.

Der Gang der Unterrichtsreihe beginnt unter anderem mit einer Umfrage und deren Auswertung. Ein Fragebogen wird entweder auf Papier, oder elektronisch zur Verfügung gestellt. (Siehe auch: „Übersicht: Einführung in Organische Chemie“ http://www.ps-chemieunterricht.de/chemiefachseminare/chemiemobil/uebersicht_chemiemobil.pdf)

(Hier geht es zum kompletten Beitrag ...)

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Medienkompetenz fördern im Chemieunterricht

Viele unserer Schüler verfügen laut Kim- und Jim-Studie über ein großes Arsenal an elektronischen Geräten. Viele dieser Geräte können multimediale Inhalte verarbeiten. Der Einsatz im Chemieunterricht scheint häufig nicht gegeben. Eine Idee der Integration ist die Dokumentation eines Versuchs mit Hilfe einer "Handy"-Kamera. Die Qualität der Bilder ist durchaus als gut zu bezeichnen und genügt dem Unterrichtsziel völlig. Stellvertretend für viele Experimente wird hier die Elektrolyse von Zinkiodid dargestellt. Aufgabenstellung für die Schülerinnen und Schüler könnte zum Beispiel sein, den Versuch in allen wesentlichen Punkten zu beschreiben. Wenn die Schülerinnen und Schüler die Bilder selbst machen, ist es wichtig, auch eine Basis zur Verfügung zu stellen, auf der die Ergebnisse sichtbar sind, oder zumindest für den Lehrer elektronisch einsehbar sind. Auch im Rahmen einer Portfolio-Arbeit ist es denkbar, dass Versuche mit Hilfe von Bilderfolgen dargestellt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre das Referat, oder die integrierte Wiederholung in einer späteren Unterrichtseinheit.

Elektrolyse von Zinkiodid. Collage

Nutzung elektronischer Lernplattformen im Chemieunterricht

Die Möglichkeiten von elektronischen Lernplattformen sind enorm. Außer der Möglichkeit Arbeitsblätter und multimediale Inhalte zur Verfügung zu stellen, ist es auch möglich eine neue Form der Interaktion zu ermöglichen. Natürlich kann eine Lernplattform das Experiment nicht ersetzen, aber es ist möglich den Unterricht damit aufzulockern und auch schwächeren Schülern die Möglichkeit zu geben über andere Wege aktiv am Unterricht teilzunehmen.

In den nächsten Wochen soll an dieser Stelle über den Einsatz von Moodle im Chemieunterricht berichtet werden. Als Beispiel dient die Unterrichtsreihe "Alles mobil" von Frau Petra Schütte (Link: PS-Chemieunterricht).

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Materialen und Informationen zur Veranstaltung -
"Umsetzungshilfen in den naturwissenschaftlichen Fächern und Technik im verkürzten Bildungsgang an Gymnasien"

Am 1.4.2011 fand im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Düsseldorf eine Informationsveranstaltung zum Thema "Naturwissenschaftliche Fächer und Technik im verkürzten Bildungsgang an Gymnasien" statt. Nach einer kurzen Information im Plenum wurden danach verschiedene Workshops angeboten. Sie haben die Möglichkeit, über den Chemietreff, auf einzelne uns zur Verfügung gestellte Materialien und Dokumente zuzugreifen.

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Die alkoholische Gärung

Am 12. März 2011 fand in Dortmund der Bildungskongress in den Dortmunder Westfalenhallen statt. Neben vielen weiteren interessanten Workshops hat auch StD Dr. Uwe Hilgers aus Steinhagen einen Workshop zum Thema alkoholische Gärung durchgeführt. Aus der geographischen Nähe begründet spielt der Steinhäger Schnaps eine Rolle in dieser Unterrichtsreihe. In mehreren Beiträgen in der Fachzeitschrift Praxis der Naturwissenschaften (PdN) hatte Herr Hilgers bereits über dieses Thema berichtet. Hier beim Chemietreff stellen wir nun die Präsentation aus dem Workshop vom 12.3.2011 zum Download bereit.

Alkoholische Gärung - Hilgers, vom 12.3.2011 (pdf, 736 kB)

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Einbindung digitaler Endgeräte in den Unterricht

Digitale Endgeräte (z.B. Smartphones wie IPhone und Co.) sind gut geeignet Filme, Bilder oder Audiomaterial vorzuhalten. Aber auch das Internet bietet einige Möglichkeiten. Aufgrund der aktuellen Browsertechnik (HTML5) ist
es möglich z.B. Moleküle im Browser für Smartphones gut zugänglich den Schülern zu präsentieren. Ein Beispiel ist die Seite CanvasMol. Auf einem Smartphone sieht dies Seite zum Beispiel so aus:

CanvasMol auf Android Telefon

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Einbindung des Internets in den Unterricht

Das Internet bietet viele Möglichkeiten um an dort abgelegtes Wissen heranzukommen beziehungsweise um dieses Medium sinnvoll in den eigenen Unterricht zu integrieren. Außer den fast schon klassischen Internetrecherchen zu einem bestimmten Thema sind auch weitere Einsatzgebiete denkbar.

  • Internetrallyes
  • Webquests
  • Online-Experimente bewerten (Youtube ist eine hervorragende Quelle für Videos zu chemischen Experimenten)
  • Einsatz elektronische Lernplattformen (zum Beispiel Moodle oder Fronter)
  • Online Auswertungen (Microsoft Office Online, Google Docs)
  • Online Linklisten zu bestimmten Themen pflegen
  • Zugriff auf Informationsdatenbanken (IR- / UV-Spektren)

Haben Sie diese Dinge schon in Ihrem Unterricht eingesetzt? Möchten Sie auf dem Chemietreff davon berichten? Schreiben Sie uns (Kontakt).

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Elektronische Medien on Demand (EDMOND)

Kennen Sie EDMOND? Sollten Sie ein Lehrer aus Nordrhein-Westfalen sein, dann kennen Sie bestimmt noch die "alten" Kreisbildstellen. Dort konnte man Filme bzw. Medien aller Art ausleihen und im Unterricht verwenden. Mittlerweile hat auch in diesem Segment die Digitalisierung Einzug gehalten. Heut können Sie bei Ihrem Medienzentrum online Recherchieren und die gewünschten Medien auch gleich online bestellen. Besorgen Sie sich noch heute einen Zugang zu EDMOND und schauen Sie nach, welche Medien Ihren Unterricht unterstützen könnten.

Weitere Informationen erhalten sie auf der "Podcast-Seite".

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Aktuelle Lehrbücher für den Chemieunterricht

Das Lehrbuch als ein Medium im Chemieunterricht spielt je nach Lehrperson eine unterschiedlich starke Rolle. Regelmäßig werden von den einschlägigen Schulbuchverlagen neue und überarbeitete Lehrbücher auf den Markt gebracht. Die Fachkonferenzen entscheiden in der Regel über das einzuführende Lehrbuch. Doch welches Lehrbuch passt zur Fachschaft an der eigenen Schule? Welche Lehrbücher gibt es überhaupt und was sind die Hauptmerkmale?

Diese Fragen versuchen wir vom Chemietreff in Zusammenarbeit mit den Verlagen zu beleuchten. Auf der Übersichtsseite zu den Schulbüchern können Sie sich über (bisher noch wenige) Schulbücher informieren.

Sie sind ein Verlag und möchten ihr Lehrwerk ebenfalls auf diesem Portal darstellen? Melden Sie sich bei uns (Kontakt).

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Neue Medien im Chemieunterricht

Zukünftig werden hier auch Informationen rund um das Thema neue Medien im Chemieunterricht angeboten. Anregungen zu diesem sehr umfangreichen Gebiet sind herzlich willkommen. Sie können ihre Anregungen in unserem Forum loswerden.

Unter dem Begriff neue Medien wird allgemein ein Bezug zu aktuellen zeitgemäßen Medien hergestellt. Unter zeitgemäßen Medien könnte man zum Beispiel die folgenden Produkte verstehen:

  • Computer
  • Beamer und interaktive Tafeln
  • Medienabspielgeräte (zum Beispiel MP3-Player, tragbare Videoplayer, Netbooks und so weiter)
  • Interaktive Tische
  • Datenlogger
  • uvm.

Die Nutzung im Unterricht ist stark von den Ressourcen abhängig. Die Abdeckung mit PCs ist vermutlich in vielen Schulen ausreichend, aber meist sind die Geräte schon veraltet, wenn sie angeschafft werden. Einen anderen Weg geht man, wenn die Ressourcen der Schüler genutzt werden. Etliche Schüler sind im Besitz von Mobiltelefonen mit einer eingebauten Kamera. Damit lassen sich schon kleine Videos drehen, die dann auch im Telefon selbst teilweise bearbeitet werden können. Außerdem ist es möglich, dass Audio-Beiträge (z.B. ein gesprochenes Versuchsprotokoll) per Bluetooth-Technologie oder Infrarot-Technik auf andere Geräte übertragen werden können.

Ein Beispiel, wie so etwas in der Praxis aussehen kann, wird auf der Seite Podcasts in der Chemie beschrieben.

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Alte Beiträge!

Die älteren Beiträge dieser Seite sind natürlich noch abrufbar:

Auf der Seite Unterricht sollen Unterrichtsmaterialien wie zum Beispiel

veröffentlicht werden. Wir bitten alle Leserinnen und Leser, uns solche Materialien, die sie selbst entwickelt haben, zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Ein Honorar kann dafür leider nicht gezahlt werden.

Sie finden hier auch Materialien, die sich aus Fortbildungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer ergeben haben:

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Stand 07.02.2019 TW

 
 

Friday, 26. April 2019