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Pikrinsäure
Recherchen der "Aktuellen Stunde" im WDR haben ergeben, dass in vielen Schulen Pikrinsäure vorrätig gehalten wird.
Pikrinsäure (2,4,6-Trinitrophenol) ist giftig und explosionsgefährlich. Grundsätzlich darf sie in Schulen vorhanden sein, wobei die maximale Masse an explosionsgefährlichen Stoffen von 100 g pro Schule nicht überschritten werden darf. Sie muss unter Verschluss aufbewahrt werden und darf nicht für Schülerexperimente verwendet werden. Wichtig ist es, sie zur Phlegmatisierung feucht zu halten.
Gleichwohl muss sich jede Schule fragen, ob und zu welchem pädagogischen Zweck mit Pikrinsäure gearbeitet werden muss. In jedem Fall muss eine Substitutionsprüfung erfolgen.
Kommt die Schule nun zum Ergebnis, dass die Pikrinsäure nicht mehr eingesetzt wird, so empfehlen wir dringend, diese zügig auf geeignete Weise zu entsorgen.
Die Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf haben per Dienstmail eine ausführliche Information erhalten.
Sehen Sie auch den Beitrag aus centertv vom 15.08.2008

Axel Piechocki
Stand:22.08.08 AP
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