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Mathe-Treff: Lösung der Knobel-Aufgaben
für die Klassen 9 und 10
15. Mai bis August 1998
1. Aufgabe:
Die zu multiplizierenden Zahlen seien 100 - a und 100 - b, 0 < a, b < 10.
Nach Pataki erhält man
(1) (100 - a) + (100 - b) = 200 - a - b.
(2) Die Streichung der ersten Stelle entspricht der Subtraktion von 100:
(200 - a - b) - 100 = 100 - a - b.
(3) Man erhält a · b.
(4) 100 · (100ab) + a · b = 100 · (100a) b · (100-a)
(100-a) · (100-b) .
Diese Methode ist also für alle Faktoren zwischen 90 und 100 gültig.
2. Aufgabe:

Nach Voraussetzung berührt der Kreis die Seiten AB,BC,CD,DA in den Punkten
P;Q;R und S. Ist M der Mittelpunkt von k, so ist jeweils MP = MQ = MR = MS = r .
Der Flächeninhalt A von ABCD beträgt:

3. Aufgabe:
- Wenn ein solches Gespräch stattfinden konnte, dann folgt:
Wäre C ein Schurke, so wäre seine Aussage falsch. Andererseits aber wäre in der von
gemachten " Wenn dann" Aussage die Voraussetzung falsch, die Aussage
selbst also wahr; A müsste, da er eine wahre Aussage gemacht hätte, ein Edelmann sein.
Die Annahme, C wäre ein Schurke, hat damit zum Widerspruch geführt:
d.h. es folgt: C ist ein Edelmann.
Weiter folgt: Die Aussage von C ist wahr, somit ist A ein Schurke.
Also ist die Aussage von A falsch. Das ist, weil darin die Voraussetzung wahr ist, nur so
möglich, dass die Behauptung darin falsch ist; d. h. es folgt: B ist ein Edelmann.
- Wenn A ein Schurke ist und B und C Edelmänner sind, so ist die Aussage von A falsch (da
in ihr die Voraussetzung wahr und die Behauptung falsch ist), A kann seine Aussage also
gemacht haben. Ferner ist die Aussage von C wahr (da C und A von verschiedenen Sorten
sind), also kann auch C seine Aussage gemacht haben.
Das Gespräch kann also stattgefunden haben und A, B und C haben die o,g. Eigenschaften.
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