700 Menschen etwa sterben in Deutschland jährlich durch Brände. Todesursache ist in den meisten Fällen eine Vergiftung durch Rauchgase.
Besonders tückisch wirken die giftigen Gase nachts, wenn sie die Hausbewohner im Schlaf überraschen. Rauch führt zudem zu starker Sichtbehinderung und erschwert oder verhindert so eine schnelle Flucht aus der Wohnung.
Batteriebetriebene Rauchmelder bieten eine preiswerte, schnelle und einfache Möglichkeit, Ihre Sicherheit deutlich zu erhöhen.
Der Rauchmelder erkennt frühzeitig den bei Schwel- und Entstehungsbränden entstehenden Rauch und warnt durch einen lauten, pulsierenden Ton. Die Melder arbeiten nach dem Streulichtprinzip: Innerhalb des Gerätes wird alle paar Sekunden eine Lichtquelle aktiviert. Sind Rauchpartikel in einer bestimmten Konzentration in der Prüfkammer vorhanden, reflektieren sie das Testlicht auf eine Fotozelle, die reagiert und Alarm auslöst.
Als Mindestschutz sollte vor dem Schlafzimmerbereich ein Rauchmelder angebracht werden, besonders vor bzw. in Kinderzimmern. Je nach Größe der Wohnung bzw. des Hauses sind weitere Melder empfehlenswert. Die Melder werden an der Decke und möglichst in der Mitte des Raumes angebracht. Gute Rauchmelder lassen sich verbinden (sogenannter Tandembetrieb), so daß bei Auslösung eines Rauchmelders alle verbundenen Geräte Alarm geben. Diese Variante ist vor allem bei größeren Häusern zu empfehlen.
Durch den Batteriebetrieb genügt zur Montage einfaches Anschrauben. Die Batterielebensdauer beträgt bis zu drei Jahre und die meisten Geräte machen durch einen regelmäßigen Piepston auf den fälligen Batteriewechsel aufmerksam.
Rauchmelder erhalten Sie in u.a. in Baumärkten und im Fachhandel. Lassen Sie sich beraten und achten Sie auf Prüfzeichen.
Weitere Informationen erhalten Sie von der Feuerwehr an Ihrem Wohnort. Aber daran denken: Der Notruf 112 ist dafür nicht die richtige Wahl. Benutzen Sie den normalen Telefonanschluß Ihrer Feuerwehr.
Franz-Michael Burchart
22 (Dezernat 22: Gefahrenabwehr, Hafensicherheit, Kampfmittelbeseitigung)
E-Mail an Ansprechpartner/in Franz-Michael Burchart
Tel.: 0211-475-2165
Fax: 0211-475-2976
