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Ordnung und Gefahrenabwehr - Staatshoheitsangelegenheiten
 

 
 

29.03.2012

Einbürgerung im Ermessenswege gem. § 8 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)


Was ist unter einer Ermessenseinbürgerung zu verstehen?

§ 8 StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz)

Darunter versteht man eine Einbürgerung, die nicht aufgrund eines durch Gesetz eingeräumten Anspruchs erfolgt, sondern auf einer Entscheidung beruht, die der Gesetzgeber durch die Formulierung „kann“ in das Ermessen der Behörde gestellt hat. Einbürgerungswillige, die noch keinen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, können unter bestimmten Umständen nach § 8 StAG nach Ermessen der Behörde eingebürgert werden.
 

(Quelle: Bundesministerium des Innern, http://www.bmi.bund.de, Stand: 28.02.2008)

 

Die für ihren Wohnort zuständige Behörde (z.B. Stadtverwaltung) informiert Sie, ob Sie bereits einen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, und berät Sie, wenn Sie ihre Einbürgerung beantragen wollen. Dabei prüft sie auch, ob eine Ermessenseinbürgerung in Frage kommt.

Die Verwaltungsgebühr für die obengenannte Einbürgerung beträgt 255 Euro pro erwachsene Person, sowie 51 Euro pro Kind unter 16 Jahren bei einer Miteinbürgerung, wenn dieses über kein eigenes Einkommen verfügt.

 

Weitere nützliche Information und Einzelheiten finden Sie hier (Info-Portal).