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Ordnung und Gefahrenabwehr - Staatshoheitsangelegenheiten
 

 
 

29.03.2012

Einbürgerung gem. § 9 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

Können Ehegatten oder Lebenspartner von Deutschen früher eingebürgert werden?

§ 9 StAG (Staatsangehörigkeitsgesetz)

Für Ehegatten oder eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner von Deutschen besteht die Möglichkeit, schon nach einem rechtmäßigen und gewöhnlichen Aufenthalt von drei Jahren eingebürgert zu werden. Die Ehe bzw. Lebenspartnerschaft muss zu diesem Zeitpunkt schon mindestens zwei Jahre bestehen.

Die allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen gelten auch in diesen Fällen.

 

Hinweis:

Ist Ihre Ehe mit einer bzw. einem deutschen Staatsangehörigen innerhalb des letzten Jahres durch Tod oder Scheidung aufgelöst worden und haben Sie ein Kind aus dieser Ehe, für das Sie das Sorgerecht haben, so wenden Sie sich bezüglich einer möglichen Einbürgerung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer Wohnortgemeinde.

Die für ihren Wohnort zuständige Behörde (z.B. Stadtverwaltung) informiert Sie, ob Sie bereits einen Anspruch auf Einbürgerung erworben haben, und berät Sie, wenn Sie ihre Einbürgerung beantragen wollen. Dabei prüft sie auch, ob eine Ermessenseinbürgerung in Frage kommt.

Die Verwaltungsgebühr für die obengenannte Einbürgerung beträgt 255 Euro pro erwachsene Person, sowie 51 Euro pro Kind unter 16 Jahren bei einer Miteinbürgerung, wenn dieses über kein eigenes Einkommen verfügt.