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Planen und Bauen - Fluglärm - baulicher Schallschutz
 

 
 

17.12.2013

Landesregierung erlässt Rechtsverordnung über Schallschutz und Bauverbote am Flughafen Niederrhein

Die NRW-Landesregierung hat für den Flughafen Niederrhein in einer Rechtsverordnung vom 07. Dezember 2013 einen Lärmschutzbereich festgelegt. Der Lärmschutzbereich untergliedert sich in Abhängigkeit von der Lärmbelastung in zwei Tagschutzzonen und eine Nachtschutzzone. In der Tagschutzzone 1 ist der Flughafenbetreiber verpflichtet, die Kosten für Maßnahmen zum passiven Schallschutz, wie zum Beispiel Schallschutzfenster zu tragen. In der Nachtschutzzone sind zusätzlich die Kosten für Belüftungseinrichtungen für Schlafräume zu erstatten. In der Tagschutzzone 2 müssen neu zu errichtende Gebäude gewissen Schallschutz-Standards genügen. Diese sind vom Bauherrn zu tragen.

Durch die Novellierung des Fluglärmgesetzes werden am Flughafen Niederrhein erstmalig Lärmschutzzonen seit der Nutzung als ziviler Flughafen ausgewiesen.

Die Ansprüche auf passiven Schallschutz entstehen zunächst für die Eigentümer, deren Grundstücke einem Schallpegel von 70 dB(A) tags und 60 dB(A) nachts ausgesetzt sind. Eigentümer von weniger stark betroffenen, aber im Lärmschutzbereich liegenden Grundstücken, erhalten 5 Jahre später einen entsprechenden Anspruch.

Die betroffenen Eigentümer können sich bei den unten aufgeführten Ansprechpartner und -innen erkundigen, ob ihr Grundstück in einer Lärmschutzzone liegt und ob, sowie gegebenenfalls welche Ansprüche geltend gemacht werden können. Die Anträge auf Erstattung von Aufwendungen für bauliche Schallschutzmaßnahmen sind hier einzureichen.