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Planen und Bauen - Integrierte Ländliche Entwicklung/ Dorfentwicklung
 

 
 

23.01.2019

Förderung der Dorferneuerung

Die ländlichen Räume stehen vor besonderen Herausforderungen. Nach dem am 28.11.2018 veröffentlichten Dorferneuerungsprogramm 2019 liegt der Fokus der Landesregierung auf Maßnahmen, die die Nutzungsvielfalt, das Erscheinungsbild, die Identität und das Gemeinschaftsleben in den Dörfern und damit die Heimat stärken. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsansätze sollen die ländlichen Räume in ihren dörflichen bzw. ortsteilspezifischen Siedlungsstrukturen als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume gesichert und entwickelt werden.

Ein besonderes Anliegen ist es, über die Förderung das bürgerschaftliche Engagement in den Dörfern und dörflich geprägten Gemeinden zu unterstützen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger – in Vereinen oder außerhalb von Vereinsstrukturen – bringen sich aktiv in die Gestaltung ihrer Heimat ein. Bürgerschaftliches Engagement kann sich auch durch das Engagement Einzelner für ihr Eigentum auszeichnen.

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund die ländlichen Räume gemeinsam.

Förderschwerpunkte im Dorferneuerungsprogramm 2019

Die Förderung erfolgt ausschließlich innerhalb der im nordrhein-westfälischen Programm „Ländlicher Raum 2014 - 2020“ definierten Gebietskulisse in Orten oder Ortsteilen von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das Förderprogramm richtet sich sowohl an öffentliche als auch private Maßnahmenträger.

Mit dem Förderprogramm zur „Dorferneuerung 2019“ verfolgt das Land Nordrhein-Westfalen folgende Ziele:

  • Schaffung von Orten und Gebäuden der Begegnung und des sozialen Austausches.
    Förderfähig sind z.B. Dorfgemeinschaftshäuser, Begegnungsstätten, Dorfcafés, dörfliche Plätze, Straßen und Begrünungsmaßnahmen.
  • Sicherung der Grundversorgung der lokalen Bevölkerung.
    Förderfähig sind z.B. Nah- und Grundversorgungseinrichtungen des täglichen Bedarfs.
  • Behebung baulicher Missstände, die das Ortsbild beeinträchtigen.
    Förderfähig ist z.B. der Abriss oder Teilabriss von Bausubstanz und die Entsiegelung brach gefallener Flächen.
  • Sicherung ortsbildprägender Bausubstanz als Ankerpunkt regionaler Identität.
    Förderfähig sind z.B. die Erhaltung und Gestaltung von ortsbildprägenden oder landschaftstypischen Gebäuden und der dazugehörigen Hof-, Garten- und Grünflächen sowie die Umnutzung dörflicher Bausubstanz.

Konzeptionelle Vorarbeiten und Erhebungen im Zusammenhang mit Vorhaben (IKEK, DIEK, Machbarkeitsstudien, Nutzungskonzepte etc.) können ebenfalls gefördert werden.

Eine detaillierte Beschreibung aller Fördertatbestände und der jeweiligen Förderverfahren (Antragsberechtigte, Konditionen usw.) können den Fördergrundsätzen „Dorferneuerung 2019“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen entnommen werden:

Fördergrundsätze zum Dorferneuerungsprogramm 2019

Antragsverfahren

Bitte wenden Sie sich vor der Antragstellung zunächst an Dez. 33 zur Klärung über die grundsätzliche Förderfähigkeit Ihres Vorhabens und Terminabsprache für eine Besichtigung. Ansprechpersonen finden Sie am Ende dieser Seite.
Beachten Sie die frühen Antragsfristen:

  • 28.02.2019 (für eine Durchführung der Maßnahme ab Mitte 2019)
  • 30.09.2019 (für eine Durchführung der Maßnahme ab 2020)

Weitere Informationen und Formulare

Weitere Informationen zur Dorferneuerungsförderung finden Sie hier:

Internetseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung