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Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

09.10.2017

Pilotprojekt: Virtueller Gewerbeflächenpool im Kreis Kleve

Logo Virtueller Gewerbeflächepool Kreis Kleve

Ausgangslage:
Anstoß für die Entwicklung des Virtuellen Gewerbeflächenpools war ein Flächenengpass an verfügbaren Gewerblichen Bauflächen in einer Stadt. Gleichzeitig verfügten jedoch andere Kommunen im Kreis Kleve über ausreichende Gewerbeflächenpotenziale. Aus regionalplanerischer Sicht wurde unter Berücksichtigung des Siedlungsmonitorings kein Bedarf für eine zusätzliche Neuausweisung weiterer Gewerbeflächen im Kreis Kleve gesehen, da die Region zu diesem Zeitpunkt insgesamt ein Gewerbeflächenpotenzial von rund 420 ha aufwies.


Ein übergemeindlicher Flächentausch wird oft von vielen Kommunen als problematisch angesehen, da keiner Flächen geben will. In den (erfolglosen) Diskussionen um einen möglichen bilateralen Flächentausch, entwickelten die Regionalplanungsbehörde zusammen mit der Stadt Goch und der Stadt Kleve die Basisidee in einem größeren, regionalen Maßstab interkommunal bei der Entwicklung von Gewerbeflächen zusammen zu arbeiten und damit einen Ausgleich zwischen den Kommunen im Kreis Kleve zu suchen. Die Bürgermeisterkonferenz des Kreises Kleve unterstützte die Idee durch die Bildung einer Arbeitsgruppe, an der verschiedene Städte und Gemeinden, Vertreter der Wirtschaft und des Landes mitarbeiteten.

Karte vom Kreis Kleve

 

Idee / Ziel:
Ziel des Pilotprojektes ist es eine nachfragegerechte Gewerbeflächenentwicklung im Kreis Kleve zu stärken, die gleichzeitig auch dem Ziel des Flächensparens dienen soll, denn problematisch ist nach wie vor, dass trotz großer Flächenreserven in der Region die Inanspruchnahme von Freiraum weiter geht, da angebotene Flächen nach Lage und Standortqualität oft nicht den Anforderungen der nachfragenden Unternehmen entsprechen. Dieses Baulandparadoxon soll aufgelöst und die Ausnutzung von Baugebieten grundlegend verbessert werden.

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weiterführende Links:

    Endbericht Gutachter
    69. Regionalplanänderung, hier: Erarbeitungsbeschluss (Sitzungsvorlage 6/38 PA bzw. 7/41 RR)
    69. Regionalplanänderung, hier: Aufstellungsbeschluss (Sitzungsvorlage 5/41 PA bzw. 6/44 RR)
    Landesplanerischer Vertrag inkl. Anlagen
    FAQ - Was Sie über den „Virtuellen Gewerbeflächenpool“ im Kreis Kleve wissen müssen!







 
 

 
Bildgalerie "Vertragsunterzeichnung am 22.09.2010 im Rathaus von Kalkar"
 

 
 

Historisches Rathaus Kalkar / © BR_D Ratssaal Rathaus Kalkar / © BR_D Eintreffen der Bürgermeister und kommunalen Vertreter / © BR_D Begrüßung von H. Konze (AD a.D.) durch Bürgermeiter G. Fonck / © BR_D Gäste und projektbegleitende Akteure / © BR_D Beginn der Veranstaltung: die Vertragspartner nehmen die Plätze ein / © BR_D Regierungspräsidentin A. Lütkes, Landrat Kreis Kleve W. Spreen, Bürgermeister Kalkar G. Fonck / © BR_D Bürgermeister der Kommunen Kranenburg, Rees, Rheurdt, Straelen, Uedem, Wachtendonk und Weeze / © BR_D Begrüßungsrede des Bürgermeisters der Stadt Kalkar Gerhard Fonck als Vorsitzender der Bürgermeisterkonferenz / © BR_D Rede des Landrates Wolfgang Spreen / © BR_D Rede der Regierungspräsidentin Anne Lütkes / © BR_D Gäste und projektbegleitende Akteure / © BR_D Bürgermeister der Kommunen Bedburg-Hau, Emmerich, Geldern, Goch, Issum, Kerken, Kevelaer und Kleve / © BR_D Gäste und projektbegleitende Akteure / © BR_D Die erste Unterschrift durch Frau Regierungspräsidentin Lütkes / © BR_D Unterschrift des Vertragspartners Kreis Kleve Herrn Landrat Spreen / © BR_D Erste Unterschrift der kommunalen Vertragspartner durch Herrn Bürgermeister Fonck / © BR_D Nachfolgend unterzeichnen alle kommunalen Vertragspartner / © BR_D Alle Kommunen tragen das Vertragswerk einvernehmlich mit / © BR_D Zufriedenheit bei allen Vertragspartnern / © BR_D 16 Bürgermeister schließen einen Vertrag / © BR_D Erfolgreicher Abschluss einer fünfjährigen Erarbeitungsphase! / © BR_D Vielversprechender Auftakt für eine zukunftsorientierte interkommunale Zusammenarbeit! / © BR_D