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Planen und Bauen - Regionalentwicklung
 

 
 

09.10.2017

Interkommunale Gewerbegebiete und Kooperationen im Regierungsbezirk Düsseldorf

In einer Karte und einer Tabelle finden Sie eine Übersicht über verschiedene interkommunale Gewerbegebiete und Kooperationen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Einige der Projekte sind im Regionalplan (GEP99) als "Überregional bedeutsame Bereiche für eine gewerbliche und industrielle Nutzung (GIB-Standorte)" vorgesehen. Im Kapitel 1.3 heißt es dazu: "Überregional bedeutsame Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzungen sollen in freiwilliger und übergemeindlicher Abstimmung entwickelt und vermarktet werden. Aufgrund ihrer Größenordnung sollen die Kommunen die Bereiche bei Bedarf abschnittsweise in Anspruch nehmen. Vor der ersten Teilinanspruchnahme ist ein städtebauliches Gesamtkonzept zu erstellen. Eventuell vorhandene wertvolle Landschaftselemente und -strukturen soll es bei der Gliederung berücksichtigen und erhalten, ebenso alle Möglichkeiten der bodenschonenden und flächensparenden Planung. ... Die planerische Konkretisierung und Entscheidung über Art und Umfang der Inanspruchnahme der Bereiche erfolgt im Rahmen der kommunalen Planung und auf der Grundlage abgestimmter Entwicklungskonzepte."

10 Projekte werden in der Erläuterung konkret benannt, viele andere Ansätze sind jedoch denkbar – wie der
Virtuelle Gewerbeflächenpool im Kreis Kleve zeigt. Die Regionalplanung Düsseldorf unterstützt Kommunen, die einen Standort in interkommunaler Zusammenarbeit entwickeln wollen. Wichtig dabei ist, im Hinterkopf zu behalten, dass es sich

  • keineswegs um Standorte handeln muss, die grenzüberschreitend auch im physischen Sinne auf mehrere Städte verteilt sind, und
  • dass es sich nicht unbedingt immer nur um neue Gewerbestandorte handeln muss.

Große Entwicklungschancen bieten auch brachgefallene Standorte. Gerade hier wäre eine Intensivierung und Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit von großem Vorteil. Dieses gilt nicht nur wegen der außerordentlichen Größenordnung einzelner Standorte, sondern auch und vor allem deshalb, weil die immensen Mittel zur Revitalisierung dieser Standorte leichter gemeinsam, das heißt, von mehreren aufgebracht werden können.