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Planen und Bauen - Regionalplan
 

 
 

15.08.2019

3. Änderung des Regionalplanes Düsseldorf (RPD) im Gebiet der Stadt Monheim am Rhein

Anlass für die 3. Änderung des Regionalplanes Düsseldorf ist die Planung der Stadt Monheim am Rhein, einen Bereich im Monheimer Süden an der Stadtgrenze zu Leverkusen südlich der Alfred-Nobel-Straße zukünftig als Gewerbestandort zu nutzen. Die Planung soll der Deckung des kommunalen Bedarfes dienen und Betriebserweiterungsflächen für die Firma Bayer umfassen. Außerdem ist vorgesehen, ein Umspannwerk aus der Monheimer Innenstadt in das Plangebiet zu verlagern. Diese Verlagerung ermöglicht die Nutzung von bisher nicht nutzbaren Flächen unter den bisher das Stadtgebiet durchquerenden Hochspannungsleitungen und gleichzeitig einen sicheren Anschluss des bereits bestehenden Gewerbegebiets an das rechtsrheinische Stromnetz.

Vorgesehen ist die Darstellung des Plangebietes in einer Größenordnung von ca. 18 ha als Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB). Die Darstellung soll im direkten Anschluss an den an der Stadtgrenze zu Leverkusen bestehenden Gewerbestandort, der im Regionalplan bereits als GIB dargestellt ist, erfolgen.

Gleichzeitig soll die innerhalb des GIB liegende Darstellung einer Schienentrasse um ca. 300 m zurückgenommen werden, um weiterhin – wie grundsätzlich bei Schienenanbindungen von GIB – nur die Einfahrtsituation in den GIB, nicht aber den weiteren Verlauf innerhalb des Gebietes darzustellen. Die Möglichkeit einer Anbindung des Gebietes an das Schienennetz bleibt hierdurch gewahrt. Außerdem wird die Darstellung des Monbag-Sees als Oberflächengewässer im südlichen Bereich an die tatsächlich bestehende Wasserfläche angepasst.

 

Bisheriges Verfahren

Scoping und frühzeitige Unterrichtung

Gemäß § 8 des Raumordnungsgesetzes (ROG) ist für die Regionalplanänderung eine strategische Umweltprüfung durchzuführen und die voraussichtlichen erheblichen Auswirkungen des Raumordnungsplanes auf die Schutzgüter zu ermitteln und in einem Umweltbericht frühzeitig zu beschreiben und zu bewerten. Dazu wird ein Scoping durchgeführt, in dem der Untersuchungsrahmen und die Methodik der Umweltprüfung und der Umfang und Detaillierungsgrad des Umweltberichtes den berührten öffentlichen Stellen dargelegt werden.

Gleichzeitig erfolgte die frühzeitige Unterrichtung der in Ihren Belangen berührten öffentlichen Stellen gemäß § 9 Abs. 1 ROG. Sie wurden frühzeitig über die Planungsabsichten der 3. Regionalplanänderung unterrichtet und aufgefordert, Planungen und Maßnahmen zu melden, die für die 3. Regionalplanänderung relevant sein könnten.

Der Rücklauf aus Scoping und frühzeitiger Unterrichtung der öffentlichen Stellen fließen in das weitere Verfahren ein.
Die frühzeitige Information der Öffentlichkeit über die Planungsabsichten erfolgte im Amtsblatt der Bezirksregierung Düsseldorf am 15.08.2019 und im Internet.

Unterlagen zum Scoping:

Erarbeitungsbeschluss

Es ist vorgesehen, dem Regionalrat die Unterlagen für die Einleitung des Verfahrens (Erarbeitungsbeschluss) im Dezember 2019 vorzulegen.