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Planen und Bauen - Integrierte Ländliche Entwicklung/ Dorfentwicklung
 

 
 

16.12.2019

Förderung der Strukturentwicklung des ländlichen Raums


Die ländlichen Regionen des Regierungsbezirks verfügen mit ihren attraktiven Naturräumen, innovativen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, dem hohen Anteil regionaltypischer Bausubstanz sowie einem vielfältigen gesellschaftlichen Leben über starke Entwicklungspotenziale. Hier wird Gemeinschaft großgeschrieben und aktiv gelebt, hier kümmern sich die Menschen mit Ideen und bürgerschaftlichem Engagement um ihr soziales und natürliches Umfeld.

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund solche Infrastrukturmaßnahmen, die die touristischen, wirtschaftlichen und sozialen Potenziale der ländlichen Räume nachhaltig erschließen bzw. stärken.

Förderschwerpunkte

Die Förderung erfolgt ausschließlich innerhalb der im nordrhein-westfälischen Programm „Ländlicher Raum 2014 - 2020“ definierten Gebietskulisse in Orten oder Ortsteilen von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das Förderprogramm richtet sich sowohl an öffentliche als auch private Maßnahmenträger.

Mit dem Förderprogramm werden folgende Ziele verfolgt:

  • Schaffung und Modernisierung von Orten für Spiel, Sport und Bewegung
    Förderfähig sind z.B. Sportplätze, Turnhallen, Skateanlagen und andere Freizeitsportflächen
  • Schaffung und Modernisierung von Freizeitinfrastrukturen
    Förderfähig sind (ausschl. im Außenbereich nach § 35 BauGB) z.B. Grill-, Bolz- und Spielplätze
  • Stärkung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe & Sicherung ortsbildprägender Bausubstanz
    Förderfähig sind (ausschl. im Außenbereich nach § 35 BauGB) die Umnutzung der Bausubstanz land- und forstwirtschaftlicher Betriebe für Gewerbe-, Dienstleistungs-, kulturelle und gemeinschaftliche Zwecke sowie die Erhaltung von regionaltypischen Gebäuden.
  • Stärkung und Erschließung touristischer Potenziale im ländlichen Raum
    Förderfähig sind z.B. Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten, Ausschilderung touristischer Routen, Erläuterungstafeln und zugehörige Verweileinrichtungen, Gebäude zur Bereitstellung von Tourismusdienstleistungen (z.B. Museen o.ä.)

Antragsverfahren

Bitte wenden Sie sich vor Antragstellung zunächst an das Dezernat 33 zur Klärung der grundsätzlichen Förderfähigkeit Ihres Vorhabens und Terminabsprache für eine Besichtigung. Ansprechpersonen finden Sie am Ende dieser Seite.

Weitere Informationen und Formulare

Förderrichtlinie Strukturentwicklung
Antragsformular
Hinweise zur Verwendung von Kunststoffgranulaten