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Pressemitteilung
 

 
 

09.02.2017

Gesundheitsschutz in Düsseldorf: Auftaktsitzung zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans

Zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger wird morgen auf Einladung der Bezirksregierung Düsseldorf gemeinsam mit Vertretern aus Behörden, Wirtschaft, Handel, Logistik und Umweltverbänden im Rahmen der Fortschreibung des Luftreinhalteplans Düsseldorf die erste Projektgruppensitzung durchgeführt. Ziel ist es, bis Ende des Jahres gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf einen überarbeiteten Plan aufzustellen.

In dieser Auftaktsitzung wird über weitere Maßnahmen in den Bereichen Industrie, Wirtschaft und Verkehr zur Reduzierung des gesundheitsschädlichen Abgases Stickstoffdioxid diskutiert. An der Projektgruppensitzung wird auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) teilnehmen.

Dabei werden auch neue Handlungsoptionen im Bereich der Fördermöglichkeiten innovativer Verkehrsprojekte (z. B. ÖPNV, Nutzung emissionsfreier E-Autos und Busse, Ausbau des Radwegenetzes) und die Entwicklung von neuen Mobilitätskonzepten (z. B. Carsharing) im Mittelpunkt stehen. Regionalen und interkommunalen Kooperationen kommt z. B. bei Verkehrslenkung, dem Umgang mit Pendlerströmen, Routen- und Baustellenkonzepten auf Straße und Schiene in der Luftreinhalteplanung ein hoher Stellenwert zu.

Anlass für die Fortschreibung des Luftreinhalteplans sind die anhaltenden Überschreitungen der Grenzwerte für Stickoxide als auch das Urteil des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf aus September 2016 zur Klage der DUH auf Einhaltung der Grenzwerte.

Vor dem Hintergrund des noch laufenden Revisionsverfahrens beim Bundesverwaltungsgericht kann über die Forderung des Urteils, das Verbot der Einfahrt von Dieselfahrzeugen in die Stadt Düsseldorf nach weiterer rechtlicher Prüfung anzuordnen, nicht in der Sitzung entschieden werden.