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Pressemitteilung
 

 
 

15.11.2017

Kamp-Lintfort erhält 5,8 Millionen Euro für ein neues Stadtquartier

Kamp-Lintfort erhält knapp 5,8 Millionen Euro Förderung für  ein neues Quartier auf einem ehemaligen Bergwerksgelände. Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat jetzt den Förderbescheid an Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt übergeben.

„Ich freue mich sehr, dass Landes- und Bezirksregierung erneut ihr Vertrauen in uns setzen. Dank des Programms Stadtumbau West haben wir die Stadtentwicklung in Kamp-Lintfort in den vergangenen zehn Jahren entscheidend vortreiben können. Ich bin überzeugt, dass wir mit der weiteren Fördersumme, die nötigen Investitionen anschieben können, um ein neues und attraktives Stadtquartier in zentraler Lage zu entwickeln“,  so Landscheidt.

Die Stadt Kamp-Lintfort plant, auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks West ein „Neues Stadtquartier Friedrich Heinrich“ zu entwickeln. Die industrielle Brache soll für die Menschen der Stadt nutzbar gemacht werden. Das Gebiet stellt künftig eine Brücke zwischen den angrenzenden Stadtquartieren dar und verknüpft die bestehenden Freiräume zwischen Kloster Kamp und Halde Norddeutschland.

Neben einer städtebaulichen Entwicklung im westlichen Bereich der ehemaligen Bergwerksfläche wird im Osten der sogenannte Zechenpark geschaffen, der inmitten der Stadt ein hochwertiges Freiraumangebot schafft und Teil der Landesgartenschau 2020 sein wird.

Birgitta Radermacher: „.Aus einer Industriebrache einen attraktiven Lebensraum für die Menschen zu schaffen, ist eine wundervolle Aufgabe. Ich freue mich, dass wir mit den Fördergeldern dieses zukunftsweisende Projekt unterstützen können.“

Das gesamte Projekt wird nach Schätzungen der Stadt rund 25 Millionen Euro kosten. Wegen der zahlreichen Bewerbungen um Fördergelder konnte der Förderantrag der Stadt jedoch nicht in vollem Umfang  berücksichtigt werden. Um die ersten Schritte einleiten zu können, hat die Stadt jetzt zunächst  den Zuschuss von knapp 5,8 Millionen Euro aus dem Stadterneuerungsprogramm 2017 erhalten.  

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung:  „Mit der Landesförderung leisten wir als Nordrhein-Westfalen-Koalition einen entscheidenden Beitrag zur Flächenentwicklung des ehemaligen Bergwerks West. Damit unterstützen wir den Weg, auf den sich die Politik und die Stadtgesellschaft in Kamp-Lintfort begeben hat, um die Zukunft ihrer Heimat zu gestalten.“