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Pressemitteilung
 

 
 

17.11.2017

Regierungspräsidentin übergibt Förderbescheid: 4,6 Millionen Euro für Glaskubus zwischen Engels-Haus und Museum

Zu ihrem Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Andreas Mucke als Regierungspräsidentin kam Birgitta Radermacher – ehemals Polizeipräsidentin des Bergischen Städtedreiecks -  nicht mit leeren Händen: Sie überreichte Mucke einen Förderbescheid über
4,6 Millionen Euro für ein nicht nur stadthistorisch bedeutendes Projekt: Ein Glaskubus soll schon bald das Engels-Haus und das Museum im Historischen Zentrum Wuppertal (HZW) verbinden.

Das Engels-Haus ist vor allem Erinnerungsstätte an den Philosophen und Gesellschaftstheoretiker Friedrich Engels, der gleichzeitig erfolgreicher Textilfabrikant in Wuppertal war. In kluger Ergänzung dazu ist die benachbarte Kannegießer´sche Fabrik seit 1983 ein Museum für Frühindustrialisierung. Anlässlich des 200. Geburtstags Friedrich Engels soll künftig das Glashaus im Hof der Mittelpunkt sein, ein lebendiger Kulturort und eine Anlaufstelle für Touristen. Das Engels-Haus fungiert schon heute erfolgreich als „Türöffner“ bei der Anbahnung von Wirtschaftsbeziehungen: Es ist unverzichtbarer Programmpunkt, wenn chinesische Politiker, staatliche Führungsbeamte und Unternehmer Deutschland besuchen.

„Auf diesen Besuch habe ich mich besonders gefreut. Wenn am 28. November 2020 der 200. Geburtstag Friedrich Engels gefeiert wird, müssen die Fördermittel abgerufen sein. Es ist ein ehrgeiziges Ziel, das neue Zentrum bis dahin fertigzustellen“, sagt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. „Aber angesichts der Tatsache, dass der Zeitplan bisher eingehalten werden konnte, bin ich optimistisch.“

Zum Hintergrund:
Das Historische Zentrum Wuppertal (HZW) im Stadtteil Barmen, ein Eigenbetrieb der Stadt, ist ein Komplex aus Gebäuden der Frühindustrialisierung, der die Stadt prägt. Im Rahmen der Kulturpflege bietet das HZW der Universität Wuppertal, dem Bergischen Geschichtsverein und vielen anderen kulturinteressierten Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen Raum, ihre Aktivitäten zu entfalten.

Die Gesamtkosten des Verbindungsgebäudes liegen bei 9,7 Millionen Euro, wovon knapp 5,8 Millionen Euro förderfähig sind. Das Projekt wird mit Mitteln des regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen – Infrastrukturrichtlinie (RWP-Infrastruktur) und mit Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) zu 80 Prozent gefördert.