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Pressemitteilung
 

 
 

13.12.2017

Regierungspräsidentin überreicht Solingens Oberbürgermeister den Förderbescheid für Ortsdurchfahrt nahe Schloss Burg

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Dienstag, 12. Dezember 2017, einen Förderbescheid über rund 1,26 Mio. Euro für Maßnahmen zur Stadterneuerung überreicht. Dieses Geld fließt nun vor allem in die gestalterische Aufwertung der Ortsdurchfahrt Eschbachstraße im Stadtteil Solingen-Unterburg. „Im Rahmen der Städtebauförderung stärken wir somit für die Menschen die Verbindung zwischen dem historischen Bauwerk, dem modernen Leben im Stadtteil und der liebenswerten Landschaft“, erklärt Birgitta Radermacher. „Ich freue mich, dass wir den Stadtteil Burg umfassend nach vorne bringen können“, betont Oberbürgermeister Tim Kurzbach. „Die Sanierung des Schlosses läuft, der Hochwasserschutz kommt und bald werten wir Unterburg auf. Dabei ist es von ganz zentraler Bedeutung, dass die enge Ortsdurchfahrt ein neues Gesicht erhält.“ 

Ina Scharrenbach, Ministerin für „Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung“, kommentierte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Solingen arbeiten hier Hand in Hand, um Heimat vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.  Wenn alle Partner – wie hier in Solingen – an einem Strang ziehen, können Projekte umgesetzt werden, die Heimat bewahren und zugleich nach vorne entwickeln.“

Dies plant Solingen konkret: Bisher lässt die Eschbachstraße im Ortskern von Unterburg den Fußgängern und anderen nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern wenig Platz. Das soll sich zukünftig ändern. In einer Machbarkeitsstudie waren verschiedene Varianten zur Gestaltung der Straße geprüft worden, dabei flossen die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger mit ein. Im Beteiligungsprozess wurde eine Variante favorisiert, die die Fahrbahn minimiert und die barrierefreien Gehwege verbreitert. Zugute kommen sollen die Veränderungen den Menschen, die in Unterburg leben, aber auch den Touristen, die nicht nur Schloss Burg, sondern auch das malerische Örtchen am Fuße des Schlossbergs besuchen.

Zum Hintergrund: Die Stadt Solingen hat für den Stadtteil Solingen-Burg, der aus den Quartieren Unterburg und Oberburg besteht, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept aufgestellt. Ziel ist es, den Stadtteil als lebenswerten Wohn- und Arbeitsstandort zu erhalten und weiter aufzuwerten. Hierbei soll die historische Schlossanlage Burg einen wesentlichen Beitrag leisten. Das Handlungskonzept sieht ein Maßnahmenbündel von rund 38 Mio. Euro vor, wovon rund 13 Mio. Euro für Maßnahmen im Bereich Städtebauförderung vorgesehen sind. Weitere Fördermittel werden über das Denkmalpflegeprogramm des Bundes (BKM) sowie des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes NRW (RWP) zur Verfügung gestellt.

Das Pressefoto können Sie unter diesem Link abrufen: http://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/_download/Kurzbach-Radermacher.zip