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Pressemitteilung
 

 
 

31.05.2019

Die nächsten Schritte für mehr Wohnbauland am Rhein

 „Wir können der angespannten Situation auf dem heimischen Wohnungsmarkt nur in einem offenen Dialog miteinander begegnen“, sagt Regierungsvizepräsident Roland Schlapka. „Deswegen macht die Bezirksregierung Düsseldorf die erste Ideensammlung zahlreicher Gespräche mit Entscheidern aus Lokalpolitik und Verwaltung mit Hilfe der neuen interaktiven Karte transparent.“ Die interaktive Karte verlinkt auf Steckbriefe der einzelnen Projekte in der Region. Wie groß ist die mögliche Fläche, auf der Wohnraum entstehen könnte? Wo liegt diese Fläche, die in der Verwaltungssprache „Allgemeiner Siedlungsbereich“ (ASB) heißt? Diese und weitere Angaben finden die UserInnen übersichtlich in den einzelnen Steckbriefen, die den aktuellen Stand der noch offenen Diskussion abbilden. Rund 100 neue Flächen (rund 1500 Hektar) könnten künftig Wohnbauland werden.

Wie geht es jetzt weiter – was ist der nächste Schritt? Das Thema „Mehr Wohnbauland am Rhein“ steht am Donnerstag, 27.06.2019, auf dem Sitzungsprogramm des Regionalrates. Stimmen ausreichend Mitglieder für das Verfahren zur ersten Regionalplanänderung, ist das der Startschuss für die Experten aus der Regionalplanung. Denn mit diesem so genannten Erarbeitungsbeschluss wäre das Team der Bezirksregierung Düsseldorf als planende Verwaltung dann beauftragt, sich mit allen Akteuren in der Region über die Planung zu verständigen. Hierzu gehört dann auch eine Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger, zu der die Bezirksregierung Düsseldorf nach einem Erarbeitungsbeschluss gesondert informiert.

Hierzu hat die Bezirksregierung bereits Planungskonzepte und Unterlagen vorbereitet, die allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie allen weiteren Beteiligten wie zum Beispiel Verbänden die Möglichkeit gibt, die bisher mit den Kommunen diskutierten Planungsvorschläge zu sichten. Die interaktive Karte ist quasi die aufbereitete Kurzversion. Gern nimmt die Bezirksregierung weitere Alternativen und neue Ideen im Rahmen der Beteiligung auf. Alle Belange werden dann in die weitere Planung mit einbezogen und dem Regionalrat erneut zum Beschluss vorgelegt. Dann kann eine Änderung des Regionalplanes erfolgen, die dann ermöglicht, dass auf diesen Flächen Bauland entsteht. Die Regionalplanung hofft, dass die Städte und Gemeinden dieses Land zügig entwickeln.