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Pressemitteilung
 

 
 

06.09.2019

Ergänzungsbeschluss zum Planfeststellungsbeschluss Fellerhöfe wird ausgelegt

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Ergänzungsbeschluss zum Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Fellerhöfe erlassen. Die Ergänzung des 2012 gefassten Planfeststellungsbeschlusses (PFB) war erforderlich geworden, nachdem die Stadt Krefeld den Beschluss vor dem Oberverwaltungsgericht erfolgreich beklagt hatte, weil für das Vorhaben keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt worden war. Der Netzbetreiber Amprion hatte daraufhin die Bauarbeiten eingestellt, die UVP wurde nachgeholt und ein neues Anhörungsverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.

Kern des nun vorliegenden Ergänzungsbeschlusses ist die Feststellung, dass die UVP keine wesentlichen abwägungsrelevanten Belange ermitteln konnte. Die Ergebnisse bestätigen vielmehr den bisherigen Abwägungsvorgang und den im Jahr 2012 getroffenen Planfeststellungsbeschluss.

Eine Ausfertigung des Beschlusses liegt vom 9. bis einschließlich 23. September 2019 in den Städten Krefeld, Willich und Meerbusch aus. Zusätzlich sind alle Unterlagen, Erläuterungen und Zeichnungen in diesem Zeitraum auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf einsehbar:  

http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html 

Zum Verfahren

Das planfestgestellte Vorhaben stellt den 380-kV-Lückenschluss zwischen dem Punkt Fellerhöfe und dem Punkt St. Tönis dar, mit dem die Energieversorgung der Stadt Krefeld und ihrer Umgebung gesichert wird. Insgesamt sollen 17 alte Masten entfernt und 23 neu errichtet werden.

Gegen den Ergänzungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Klage beim Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, 04107 Leipzig (Postanschrift: Bundesverwaltungsgericht, Postfach 10 08 54, 04008 Leipzig) erhoben werden. Als Zeitpunkt der Zustellung gilt der letzte Tag der Auslegungsfrist beziehungsweise der Zeitpunkt der gesonderten Zustellung. Die Anfechtungsklage hat keine aufschiebende Wirkung. Der Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung kann innerhalb derselben Frist ebenfalls beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig gestellt werden.