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Pressemitteilung
 

 
 

14.11.2019

Kinder und Jugendliche aus Vorst freuen sich über die Förderung für ihre Freizeiteinrichtung

Hier ist der Name Programm: „Das Wohnzimmer“ nennen die Einwohner ihre Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung im Stadtteil Vorst. Spielen, Chillen und Sport stehen hier auf dem Programm. Damit der Klassiker, dessen Außenanlage etwas in die Jahre gekommen ist, auch den nächsten Generationen gefällt, fließen jetzt 339.073 Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ in die Umgestaltung der Fläche. Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher bringt den Förderbescheid am Mittwoch, 13. November 2019, persönlich vorbei und schaut sich direkt gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Goßen „das Wohnzimmer“ an.

„Ich finde es großartig, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen eingebracht haben, wie sie die Außenanlage umgestalten wollen“, sagt Radermacher. „Demokratie lebt davon, dass sich alle Generationen beteiligen.“ Die Jugendlichen erarbeiten außerdem gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort das Konzept zur Vorbeugung gegen Vandalismus und stellen ihre Eigenverantwortung unter Beweis.

Was entsteht also in Vorst?: ein kombiniertes Fußball- und Hockeyfeld, ein kombiniertes Volleyball- und Basketballfeld sowie ein Fitnessbereich mit überdachtem Treffpunkt. Ausreichend Platz erhalten auch die Tischtennisspieler. Die vorhandenen Grünflächen werden aufgewertet, erweitert und mit einem Grillplatz ausgestattet. Auf der östlichen Fläche entsteht eine Skate- und Parcoursanlage. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 376.747 €. Die Förderung deckt somit 90 % ab. 2021 soll alles fertig sein. „Diese Förderung zeigt uns einmal mehr, dass es sich gelohnt hat, diese Einrichtung neu aufzustellen und den Weg vom alten Jugendtreff zum Wohnzimmer gemeinsam zu gehen. Das ist ein starkes Zeichen für Vorst“, freut sich Bürgermeister Thomas Goßen.

Zum Hintergrund
Der Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ ist ein Bund-Länder-Programm. Es bietet Kommunen seit 2017 Investitionszuschüsse, um Infrastruktur zeitgemäß zu gestalten und somit den sozialen Zusammenhalt aller Bevölkerungsgruppen im Quartier zu fördern. Denn Integration, Teilhabe und Inklusion brauchen Raum für Begegnungen.