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Pressemitteilung
 

 
 

15.11.2019

Fördermittel für Heckinghausen – eine Chance für einen Stadtteil im Wandel

Schritt für Schritt geht es im Wuppertaler Stadtteil Heckinghausen voran: 6,4 Mio. Euro Fördermittel der EU, des Bundes und des Landes NRW konnte sich die Kommune bereits sichern, um das Quartier für die Menschen attraktiver zu machen und die Integration zu stärken. Jetzt überbringt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher die nächste gute Nachricht: „Mit fast 490.000 Euro können wir Wuppertal 2019 bei der Stadtentwicklung im Gebiet rund um die Heckinghauser Straße und den ehemaligen Gaskessel unterstützen.“

So steht unter anderem die Modernisierung des Spielplatzes Gustav-Müller-Anlage auf dem Programm (426.000 Euro). Hier greift Wuppertal die Ideen aus der Beteiligung der Bewohner auf und will Raum zum Herumtoben sowie zum Ausruhen auf großzügigen grünen Freiflächen schaffen. Die Anlage, die heute stark in die Jahre gekommen ist, wird somit ein Treffpunkt für Jung und Alt. Das weitere Geld fließt in die Fortsetzung des Hof- und Fassadenprogrammes (125.000 Euro) sowie die Weiterführung der Eigentümerberatung (60.000 Euro). „Ich freue mich, dass die anstehenden Maßnahmen die Bewohner des Stadtteils miteinbeziehen und die Brücke zu den privaten Hausbesitzern schlagen. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, verbessern wir gemeinsam das Stadtbild und schaffen bessere Lebensqualität“, sagt Radermacher. Oberbürgermeister Andreas Mucke bedankte sich herzlich beim Land, aber auch den städtischen Fachleuten, für die hervorragende Zusammenarbeit im Förderprogramm „Soziale Stadt“: „Hier wird Bürgerbeteiligung von Jung und Alt in idealer Weise mit der Aufwertung eines Quartiers verbunden. Mehr Aufenthaltsqualität und die Aktivierung von attraktiven Treffpunkten im Stadtteil führen zu stärkerer Identifikation der Menschen mit ihrem Umfeld. Und wer sich zugehörig führt, der engagiert sich auch.“

Zum Hintergrund: Die die Stadt Wuppertal hat 2016 ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept aufgestellt. Das Konzept und die Projekte werden als Maßnahmen der Sozialen Stadt mit Bundes- und Landesmitteln sowie mit EU-Mitteln aus dem Aufruf „Starke Quartiere – Starke Menschen“ gefördert. Für die gesamte Entwicklung des Stadtteils sind insgesamt rund 17 Mio. Euro vorgesehen, wofür rund 13,8 Mio. Euro Fördermittel fließen könnten. Zukünftige Projekte über 6,9 Mio. Euro – etwa zum Abbau der verkehrstechnischen Barrieren – sind in Planung. Weitere Informationen zu Förderprogrammen: www.brd.nrw.de