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29.09.2016

Weiterbildung

Das Sachgebiet 06 des Dezernates 48 ist zuständig für die Weiterbildung im Land Nordrhein-Westfalen.

Wichtig!

Projektförderung für Sprachförderungskurse 2016 - Dritte Antragsrunde

Da durch den zweiten Nachtragshaushalt weitere Mittel bewilligt worden sind, findet recht kurzfristig eine dritte Antragsrunde für Sprachförderkurse für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren statt.

Aus den bereitgestellten Mitteln werden zunächst die Anträge von den Volkshochschulen bedient, die in der zweiten Antragsrunde noch nicht bewilligt werden konnten.

Für die verbleibenden Mittel haben anerkannte Einrichtungen der Weiterbildung sowie Volkshochschulen die Möglichkeit, vom 28.09. bis zum 12.10.2016 einen Antrag für Sprachförderkurse zu stellen, die ab dem 24.10.2016 beginnen können und bis zum 31.12.2016 abgeschlossen sein müssen.

Durch den zeitlichen Engpass bitte ich Sie, die rechtsverbindlich unterschriebenen Anträge ausschließlich per E-Mail oder Fax einzureichen.

(Von den Gesamtmittel entfallen 48 % auf die Volkshochschulen und 52 % auf die Einrichtungen in anderer Trägerschaft. Ich möchte darauf hinweisen, dass von den 48 % der Mittel, die für die Volkshochschulen zur Verfügung stehen, zunächst noch offene Anträge der Volkshochschulen aus der zweiten Antragsrunde bedient werden. Daher sind die Mittel, die für Volkshochschulen für die dritte Antragsrunde übrig bleiben, sehr gering.)

Bitte beachten Sie, dass es hierzu ein neues Fördermerkblatt (siehe unten) gibt.

Als Antragsteller finden Sie hier die nötigen Informationen und Formulare:

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Frau Hahn Frau Lies
0211 475-5513 0211 475-5539
sandra.hahn@brd.nrw.de katharina.lies@brd.nrw.de
Frau Breuhahn Frau Kamp
0211 475-4513 0211 475-3515
klaudia.breuhahn@brd.nrw.de annette.kamp@brd.nrw.de

Der Bereich „Weiterbildung“ umfasst:

Aktuelle Informationen
Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW (AWbG) ist um den § 12 a "Freistellung von Auszubildenden" ergänzt worden.

Übersicht über die anerkannten Weiterbildungseinrichtungen im Bezirk Düsseldorf
Im Land Nordrhein-Westfalen führen Einrichtungen in kommunaler und in freier Trägerschaft Weiterbildungsangebote durch. Eine Übersicht über die anerkannten Einrichtungen finden Sie hier:

Anerkennung von Einrichtungen der Weiterbildung
Das Weiterbildungsgesetz NRW (WbG NRW) sichert jedem Bürger und jeder Bürgerin das Recht, Kenntnisse und Qualifikationen zu erwerben und zu vertiefen, die zur freien Entfaltung der Persönlichkeit und zur freien Wahl des Berufs beitragen. Einrichtungen der Weiterbildung haben die Aufgabe, Bildungsgänge zur Vermittlung von Kenntnissen und Qualifikationen für die Zeit nach Beendigung der ersten Bildungsphase bereit zu stellen. Die Einrichtungen decken damit einen Bedarf an Bildung neben Schule oder Hochschule sowie der Berufsausbildung und der außerschulischen Jugendbildung (§1, § 3 WbG NRW). Einrichtungen der Weiterbildung im Sinne des WbG sind Bildungsstätten in kommunaler Trägerschaft (Volkshochschulen) und anerkannte Bildungsstätten in anderer Trägerschaft.

Eine Anerkennung als Einrichtung der Weiterbildung in anderer Trägerschaft kann ausgesprochen werden, wenn die Voraussetzungen des § 15 WbG erfüllt sind.

Hier finden Sie:

Zuständig für die Anerkennung als Einrichtung der Weiterbildung ist die jeweilige Bezirksregierung, in deren Bereich die Einrichtung ihren Sitz hat. Zuständig für die Anerkennung einer Einrichtung der Weiterbildung, die nach ihrer Bezeichnung dem Bereich der Eltern- und Familienbildung angehört und zumindest zu drei Vierteln ihres Lehrprogramms in diesem Bereich tätig ist, ist das zuständige Landesjugendamt.

Ansprechpartnerin für die Anerkennung ist:
Frau Hahn                                        
Telefon.: 0211 475–5513
E-Mail: Sandra.Hahn@brd.nrw.de

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Förderung von Einrichtungen der Weiterbildung
Das Sachgebiet 06 des Dezernates 48 ist zuständig für die finanzielle Förderung der Weiterbildungseinrichtungen nach dem Weiterbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen. Die Förderung der Weiterbildung ist gemäß § 7 des Weiterbildungsgesetzes gesetzliche Aufgabe des Landes. Das Land beteiligt sich an den Kosten für das hauptamtliche und hauptberufliche pädagogische Personal und für die Maßnahmen, die nach Unterrichtsstunden und Teilnehmertagen berechnet werden. Die Förderung erfolgt gemäß Weiterbildungsgesetz NRW und jährlichem Haushaltsgesetz. Die Zuwendungen werden im Rahmen von Höchstfördersätzen für die im Weiterbildungsgesetz definierten Bildungsbereiche gewährt.

Anspruch auf Förderung haben Volkshochschulen und anerkannte Einrichtungen der Weiterbildung in anderer Trägerschaft. Einrichtungen, die nach dem 31.12.2004 anerkannt wurden, erhalten Förderung mit Beginn des fünften Haushaltsjahres nach ihrer Anerkennung.

Vordrucke für die Jahresrechnung:
Volkshochschulen: 
Erklärung gem. § 10 WbG

Einrichtungen in anderer Trägerschaft 
Erklärung gem. § 14 WbG
Nachweis Unterrichtsstunden
Aufstellung der zur Förderung beantragten Stellen
Teilnehmerliste

Ansprechpartnerinnen für Förderung sind:
Frau Hahn                                        
Telefon: 0211 475–5513
E-Mail: Sandra.Hahn@brd.nrw.de

Frau Lies
Telefon: 0211 475–5539
E-Mail: Katharina.Lies@brd.nrw.de

Frau Breuhahn  
Telefon: 0211 475–4513
E-Mail: Klaudia.Breuhahn@brd.nrw.de

Kooperation / Fusion von Einrichtungen der Weiterbildung
Einrichtungen der Weiterbildung haben die Möglichkeit zu kooperieren oder zu fusionieren.

Ansprechpartnerin für Kooperationen / Fusionen ist:
Frau Lies
Telefon: 0211 475-5539
E-Mail: Katharina.Lies@brd.nrw.de

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Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen
Abschlüsse:
Die Lehrgänge gemäß § 6 des Weiterbildungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen vermitteln den Schulabschluss nach Klasse 9 sowie alle weiteren Abschlüsse der Sekundarstufe I.

Anbieter:
Die Lehrgänge werden an den Volkshochschulen und an einzelnen anerkannten Einrichtungen der Weiterbildung in freier Trägerschaft durchgeführt (Übersicht der derzeitigen Anbieter). Das Dezernat 48.06 erteilt die Lehrgangsgenehmigung. Es genehmigt die Lehrpläne, die Lehrkräfte sowie die Prüfungsaufgaben. Die Bezirksregierung führt den Prüfungsvorsitz bei den Prüfungen zum Erwerb der nachträglichen Schulabschlüsse.

Prüfungsordnung:
Die Prüfung zu den jeweiligen Abschlüssen erfolgt gemäß der Verordnung über die Prüfungen zum nachträglichen Erwerb schulischer Abschlüsse der Sekundarstufe I an Einrichtungen der Weiterbildung (PO-S I-WbG).

Merkblatt Prüfungsvorschläge

Förderung gemäß § 18 Abs. 2 WbG
Nach dem Weiterbildungsgesetz haben Einrichtungen der Weiterbildung einen Anspruch auf Förderung von Unterrichtsstunden für Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen. Voraussetzung dafür ist, dass bereits im Jahr 2002 ein solches Angebot durchgeführt worden ist. Die Fördersätze für nebenamtlich/nebenberuflich und hauptamtlich/hauptberuflich durchgeführte Unterrichtsstunden werden jährlich im Haushaltsgesetz festgelegt.

Den Vordruck für die Meldung zum 15.09. des laufenden Jahres finden Sie hier.
Den Vordruck für die Abschlussmeldung zum 31.03. für das vergangene Jahr finden Sie hier.

Ansprechpartnerin für die Genehmigung ist:
Frau Kamp
Telefon: 0211 475–3515
E-Mail:  Annette.Kamp@brd.nrw.de

Ansprechpartnerin für die Förderung ist:
Frau Lies
Telefon: 0211 475-5539
E-Mail: Katharina.Lies@brd.nrw.de

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 Arbeitnehmerweiterbildung (Bildungsurlaub)
Für Arbeitnehmer/-innen und Arbeitgeber/-innen:
Weiterhin haben Arbeitnehmer, die vornehmlich in Nordrhein-Westfalen beschäftigt sind, einen Anspruch auf Bildungsurlaub von 5 Arbeitstagen im Kalenderjahr. Die Freistellung von der Arbeit kann zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung in anerkannten Bildungsveranstaltungen erfolgen. Bildungsveranstaltungen müssen von einer anerkannten Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung durchgeführt werden.

Die entsprechenden Einrichtungen finden Sie unter
"Übersicht über die anerkannten Weiterbildungseinrichtungen im Bezirk Düsseldorf".

Eine Liste der nach dem AWbG anerkannten Einrichtungen wird Ihnen zukünftig ebenfalls hier zur Verfügung gestellt.

Alle weiteren Bestimmungen entnehmen Sie bitte dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz.

Für Einrichtungen:
Ab dem 01.01.2010 können Anträge auf Anerkennung als Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung gestellt werden. Einrichtungen, die bis 27.12.2009 die Voraussetzungen nach dem bisherigen § 9 Abs. 1 AWbG erfüllt haben, gelten bis 31.12.2011 als anerkannt.

Anerkennungsvoraussetzungen sind,

  • das Bestehen der Einrichtung seit mindestens zwei Jahren,
  • der Nachweis eines anerkanntes Gütesiegels (anerkannte Zertifikate).

Zuständig für die Anträge auf Anerkennung ist die Bezirksregierung, in deren Bezirk die Einrichtung in NRW ihren Sitz hat. Über Anträge von Einrichtungen, die ihren Sitz außerhalb von Nordrhein-Westfalen haben, entscheidet die Bezirksregierung Detmold. Zum Antrag auf Anerkennung.

Ich weise Sie darauf hin, dass die Entscheidung über den Antrag auf Anerkennung als Arbeitnehmerweiterbildung gebührenpflichtig ist.

Hilfreiches:

Ansprechpartnerin für die Arbeitnehmerweiterbildung ist:
Frau Hahn
Telefon: 0211 475–5513
E-Mail: Sandra.Hahn@brd.nrw.de

 

Regionalkonferenz

Die Regionalkonferenz Weiterbildung für den Bezirk Düsseldorf fand in diesem Jahr im schönen Foyer des tanzhauses nrw in Düsseldorf statt.

Begrüßt wurden die Gäste durch Frau Masuch – Intendantin des tanzhauses

Frau Masuch - Intendantin des Tanzhauses

sowie von Seiten der Bezirksregierung Düsseldorf durch Herrn Zinnikus – Dezernent für den Bereich Weiterbildung.

Herr Zininnikus - Dezernent für den Bereich Weiterbildung

Begrüßungsrede 

Der Vormittag war der Thematik „Grundbildung / Alphabetisierung“ gewidmet.

Die Wichtigkeit dieses Themas wurde auch durch die Rede von Herrn Dr. Heinemann – Abteilungsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW – unterstrichen, der ebenfalls die Aufgabe übernahm, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Weiterbildungsszene im Regierungsbezirk Düsseldorf willkommen zu heißen.

Rede von Herrn Dr. Heinemann, Abteilungsleiter im MSW NRW

Daraufhin hielt Herr Prof. Dr. Schrader vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung einen Vortrag zur Alphabetisierung und Grundbildung. Anschaulich erläuterte er Studien zu dieser Thematik, zwischen welchen Arten von Analphabetismus unterschieden wird und welche Fähigkeiten (Bildungsminimum) ein Jeder in der heutigen Zeit mitbringen sollte. Zudem beschäftigte er sich mit der Frage, wer eigentlich für die Grundbildung verantwortlich ist.

Mit seinem Vortrag löste er eine rege Teilnehmerdiskussion aus.

Vortrag "Alphabetisierung und Grundbildung"

Vortrag „Alphabetisierung und Grundbildung – was Praxis, Politik und Forschung darunter verstehen (können)“

Am Nachmittag hatte die Weiterbildungslandschaft Gelegenheit, Frau Hillmann als Mitarbeiterin der neuen Supportstelle Weiterbildung in der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUALiS NRW) kennen zu lernen. Frau Hillmann erläuterte den Anwesenden die Aufgaben von QUALiS und vor allem der Supportstelle Weiterbildung.

Vorstellung QUALiS NRW

Im Anschluss wurden folgende Workshops angeboten:

Arbeitsgruppe 1

„Generationenwechsel in der Weiterbildung“

Angeboten wurde dieser Workshop von Herrn Diederich (Projektkoordination LV VHS NRW), Herrn Jostmeier (LAAW NRW), Frau Liman (VHS Dinslaken, Voerde, Hünxe), Frau Plaumann (Akademie OFF Theater nrw) und Frau Renner (VHS Oberhausen).

Obwohl der Generationenwechsel bereits Thema auf anderen Konferenzen gewesen ist, verzeichnete diese Arbeitsgruppe wieder großen Zulauf, da viele Einrichtungen akut vom Generationenwechsel betroffen sind oder bald betroffen sein werden.

Unterlagen zu dieser Arbeitsgruppe finden Sie hier:

Präsentation Jostmeier, Plaumann

Präsentation Diederich, Liman, Renner

Arbeitsgruppe 2

„Vorstellung des ‚Kooperationsmodells Lernförderung‘ zwischen BuT-Koordinierungsstelle und Volkshochschule Mönchengladbach“

Angeboten wurde dieser Workshop von Frau Hagemann (VHS Mönchengladbach)

Hier konnten die Teilnehmer erfahren, wie das Antragsverfahren der Bundesmittel für Lernförderung abläuft und wie man die Anzahl der Anträge steigern kann, wenn Schule, VHS und Koordinierungsstelle zusammenarbeiten.

Die Präsentation von Frau Hagemann finden Sie hier:

Präsentation Kooperationsmodell

Arbeitsgruppe 3

„Der Mensch im Mittelpunkt – frühe Bildung von Anfang an“

Angeboten wurde dieser Workshop von Frau Blankenagel und von Frau Younessi von der Evangelischen Familienbildungsstätte in Aachen.

In diesem Workshop konnten die Teilnehmenden einen Einblick in die Bildungsarbeit der Familienbildungsstätte bekommen, welche zielgruppenorientiert arbeitet, durch Mittelakquise auch einkommensschwächeren Teilnehmern die Weiterbildung ermöglicht und deren Ziel es ist, auch die Eltern mit in die Bildungsarbeit einzubeziehen.

Präsentation "Bildung von Anfang an"

Ein ganz besonderer Dank gilt wie immer der Arbeitsgruppe Regionalkonferenz, die mit ihrem Engagement auch in diesem Jahr wieder eine an aktuellen Themen orientierte Konferenz auf die Beine gestellt hat.

Informationen zu den Regionalkonferenzen der vergangenen Jahre (seit 2005) finden Sie in diesem Archiv.