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Schule - Schulrecht, Schulverwaltung, Externenprüfungen
 

 
 

24.09.2019

Förderung von Gedenkstättenfahrten

Zuwendungen für die Durchführung von Schulfahrten zu Gedenkstätten politischer Gewaltherrschaft, insbesondere der nationalsozialistischen, im Inland und im europäischen Ausland

Historisch-politische Bildung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schul- und Unterrichtsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Viele Schulen kooperieren regelmäßig mit Gedenk- und Erinnerungsstätten im In- und Ausland und haben Exkursionen zu diesen Lernorten in ihr Bildungsangebot aufgenommen. Um die Finanzierung dieser Fahrten verlässlich und unabhängig von Dritten zu gestalten, stellt das Land Nordrhein-Westfalen nach Maßgabe der Förderrichtlinie und der Verwaltungsvorschriften zu § 44 LHO Fördermittel zur Verfügung.

Zuwendungsempfänger sind Fördervereine (e.V.) öffentlicher Schulen und die Fördervereine (e.V.) von Ersatzschulen. Die Förderung wird im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung pro Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer, die an der Schulfahrt teilnehmen, gewährt.

Die Zuwendungsvoraussetzungen können Sie der Förderrichtlinie entnehmen.

Beachten Sie, dass gemäß Nr. 1.3 der VV zu § 44 LHO Zuwendungen nur für solche Vorhaben bewilligt werden dürfen, mit denen noch nicht begonnen wurde. Es können also nur Schulfahrten gefördert werden, für die noch keine rechtlichen Verpflichtungen eingegangen wurden.

Die Anträge sind vom Zuwendungsempfänger nach dem Muster der Anlage 1 der Förderrichtlinie bei der zuständigen Bewilligungsbehörde (Bezirksregierung) spätestens bis zum 30.05. für das 1. Schulhalbjahr und bis zum 30.10. für das 2. Schuljahr einzureichen.

Ein Anspruch des Antragstellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht; die Bewilligungsbehörde entscheidet aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens und im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Verwendungsnachweis
Durch einen Verwendungsnachweis ist nachzuweisen, dass die bewilligten Fördermittel für tatsächliche Ausgaben eingesetzt worden sind, die für die Durchführung der Maßnahme notwendig waren. Der Verwendungsnachweis ist nach dem Muster der Anlage 3 der Richtlinie zu führen (vereinfachter Verwendungsnachweis). Nicht verausgabte Fördermittel sind an die jeweilige Bewilligungsbehörde unaufgefordert binnen acht Wochen nach Beendigung der jeweiligen Maßnahme zurückzuzahlen.

Nachfolgend finden Sie detaillierte Informationen zur Förderung von Gedenkstättenfahrten:

Link zur Förderrichtline
Link zum Antragsformular
Link zum Vordruck Verwendungsnachweis

Die folgenden Links bieten Ihnen eine Übersicht über Gedenk- und Erinnerungsorte, die als Ziele in Frage kommen:

http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw.html
http://www.ns-gedenkstaetten.de/gedenkstaetten-bundesweit.html
https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/erinnerungsorte-1176.html