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Umweltschutz - Landschafts- und Naturschutz / Fischerei
 

 
 

03.02.2016

Unsere Aufgaben als Obere Fischereibehörde

Die Fischerei ist - historisch bedingt - Ländersache und wird durch das Landesfischereigesetz (LFischG NW) geregelt. Das Fischereirecht gibt die Befugnis, in einem Gewässer Fische, Neunaugen, zehnfüßige Krebse und Muscheln zu hegen, zu fangen und sich anzueignen. Das Fischereirecht umfasst jedoch auch die Pflicht, einen der Größe und Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen heimischen Fischbestand zu erhalten und zu hegen (Hegepflicht) sowie die Vorschrift, auch andere Nutzungsarten angemessen zu berücksichtigen.

Sowohl Bundesnaturschutzgesetz und Landschaftsgesetz NW als auch Wasserhaushaltsgesetz und Landeswassergesetz NW verlangen, dass die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, die Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft im besiedelten wie im unbesiedelten Bereich gesichert werden.

In wasserwirtschaftlichen Verfahren und bei wasserwirtschaftlichen Maßnahmen vertritt die Landschaftsbehörde nach Abstimmung mit der Fischereibehörde deren Belange mit. Fischereiliche Belange sind auch bei der Ausweisung von Schutzgebieten zu beachten und fließen in die Erstellung von landschaftspflegerischen Fachgutachten wie z.B. Biotopmanagementplänen ein.

Die Bezirksregierung als Obere Fischereibehörde wacht über die Beachtung der Ge-und Verbote des Landesfischereigesetzes und anderer die Fischerei betreffende Rechtsvorschriften und ist im einzelnen für folgende Aufgabenbereiche zuständig: