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Wirtschaft - EU-Dienstleistungsrichtlinie
 

 
 

09.01.2012

Arbeitnehmerweiterbildung - Anerkennung

Rechtsgrundlage Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung (Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz - AWbG) vom 6. November 1984 (GV. NRW. S. 678), zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Dezember 2009 (GV. NRW. S. 752)
Informationen zum Verfahren Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW - AWbG regelt den Anspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Nordrhein-Westfalen auf Freistellung zum Zwecke der Weiterbildung. Dieser kann u. a. nur dann geltend gemacht werden, wenn die Weiterbildungsveranstaltung von einer nach § 10  AWbG anerkannten Einrichtung angeboten wird. Wenn Sie solche Arbeitnehmerweiterbildungen anbieten möchten, muss Ihre Einrichtung ein Anerkennungsverfahren durchlaufen.
Zuständige Stelle Über die Anträge entscheidet die Bezirksregierung, in deren Bezirk Sie Ihren Unternehmenssitz haben oder in dem Sie tätig werden möchten. Über die Anträge von Einrichtungen außerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen entscheidet die Bezirksregierung Detmold. Zuständig in den jeweiligen Bezirksregierungen ist die Abteilung 4, Dezernat 48.
Anschrift Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 48
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf

Tel. 0211 475-5600
E-Mail: poststelle@brd.nrw.de  

Über Anträge von Einrichtungen außerhalb NRW´s entscheidet die Bezirksregierung Detmold.
Erforderliche Unterlagen Der Antrag auf Anerkennung als Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung ist schriftlich zu stellen. Antragsformulare sind auf den Internetseiten der jeweiligen Bezirksregierungen unter dem Stichwort "Arbeitnehmerweiterbildung" zu finden.

Dem ausgefüllten Antragsformular sind beizufügen:

- Nachweis über das aktuelle Zertifikat/Gütesiegel
- Bildungsprogramme der letzten beiden Kalenderjahre oder ein Auszug aus dem Handels  oder Vereinsregister.
Anfallende Gebühren Anerkennungsverfahren ohne Gutachter: 0 bis 150 Euro
Anerkennungsverfahren mit Gutachter: 600 bis 800 Euro
Bearbeitungsdauer/Fristenregelungen Über den Antrag auf Anerkennung entscheidet die Bezirksregierung nach Vorlage der vollständigen Antragsunterlagen. Hat die Bezirksregierung nicht innerhalb von drei Monaten entschieden, gilt die Anerkennung als erteilt.
Weitere Hinweise Legt die Einrichtung ein Gütesiegel nach § 10 Abs. 2 AWbG vor, prüft die Bezirksregierung, ob es einem Gütesiegel nach § 10 Absatz 1 Nummer 3 AWbG gleichwertig ist.