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Wirtschaft - Wirtschaftspolitische Beratung und Projekte
 

 
 

19.02.2016

Regionalpolitische Aufgaben

Standortmarketing: „Übermorgenregion“Regierungsbezirk Düsseldorf

Bezirksregierung Düsseldorf

Einleitung
Der Regierungsbezirk Düsseldorf: Standort der kreativen Klasse
Internationalität
Zukunftsfähigkeit und städtebauliche Entwicklung
Schlussbetrachtung

 

 

Einleitung

Europäische Metropolregionen sind Impulsgeber für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes. Sie besetzen Schlüsselfunktionen in der Welt und genießen hohes Ansehen in der internationalen Gemeinschaft.

Die Metropolregion Rhein-Ruhr mit dem Regierungsbezirk Düsseldorf ist einer der größten europäischen Ballungsräume. Sie ist durch ihre Lage in der Mitte Europas bestens erreichbar. In dieser Region steckt jedoch viel mehr Potenzial als bisher genutzt wurde.

Die fortschreitende Globalisierung erfordert neue Konzepte und Kooperationen. Bislang konnten sich die Kommunen nicht über eine gemeinsame Strategie einigen, um die Metropolregion Rhein-Ruhr erfolgreich für alle zu vermarkten. In vielen Köpfen herrschen noch die alten Einteilungen  von Niederrhein, Ruhrgebiet und Rheinland vor. In einer Metropolregion dürfen jedoch keine Grenzen gezogen werden, um die Verknüpfung der Städte untereinander und die Mobilität der Menschen nicht zu gefährden.

Unternehmen schätzen in erster Linie die Vorteile des Ballungsraumes:

  • Nähe zum Kunden
  • Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal
  • Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • gute Verkehrsanbindungen

Diese Merkmale machen die Region attraktiv. Die Lebensqualität sowie ein Klima der Offenheit und Vielfalt sind entscheidende Kriterien für qualifizierte und kreative Beschäftigte.

Die Vielfalt an Menschen mit unterschiedlichen ethnischen, religiösen und kulturellen Hintergründen und Lebensweisen erzeugt ein inspirierendes und stimulierendes Umfeld. Sie zieht weitere kreative Wissensarbeiter und Unternehmen an.

Aufschluss über die Standortfaktoren Lebensqualität, Offenheit und Toleranz geben:

  • Zahlen über ausländische Mitbürger und deren Integration in den Arbeitsmarkt und in das Gesellschaftsgefüge
  • Aussagen über das soziale Gefüge
  • Aussagen über die Internationalität und Kriminalität
  • Daten über die kommunale Finanz-, Einnahmen/Ausgaben- und Vermögenspolitik

Gleichzeitig verspüren die größtenteils kleineren Unternehmen und die Einwohner der Region negative Auswirkungen eines Ballungsgebietes:

  • hohe Personalkosten
  • die Höhe der kommunalen Steuern
  • Abgaben und
  • Wohnimmobilienpreise

 Außerdem sind die Kreativunternehmen nicht mit dem Image und der Wahrnehmung der Region als Kreativstandort zufrieden. Dies ist eine klare Aufforderung an die Politik und Wirtschaftsförderung, die Kreativwirtschaft als wachstumsstarken und wissensintensiven Cluster durch besseres Standortmarketing und eine qualifizierte Außendarstellung als Gesamtregion zu fördern.

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Der Regierungsbezirk Düsseldorf: Standort der kreativen Klasse

Legt man Richard Floridas (US-amerikanischer Ökonom und Hochschullehrer) Prämissen zugrunde, ergibt sich, dass insbesondere der Standort Düsseldorf unter zahlreichen Gesichtspunkten eine hohe Anziehungskraft auf die kreative Klasse ausübt. Nach einer Analyse der Technischen Universität Bergakademie Freiberg besteht die Spitzengruppe mit den höchsten Anteilen der Kreativen an der Bevölkerung ausschließlich aus kreisfreien Städten wie Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Stuttgart. Auch die Anteile der Hochkreativen sind in den kreisfreien Städten relativ groß.

Allerdings ist die Gruppe der Kreise  mit den höchsten Anteilen der kreativen Bevölkerung deutlich anders zusammengesetzt. Sie umfasst mit München und Stuttgart nur zwei große Städte. Die Bevölkerungsanteile der angestellten Bohemiens  sind in den großen kreisfreien Städten München, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln ebenfalls hoch. Trotz der größeren Bedeutung des Zentren-Umlandes bei der Erfassung nach dem Wohnort sind die höchsten Anteile freiberuflicher Künstler in großen Städten wie München, Köln, Berlin, Hamburg, Düsseldorf sowie Frankfurt am Main und Stuttgart zu verzeichnen.

Ein Abgleich mit Floridas Standortfaktoren im Regierungsbezirk Düsseldorf zeigt, dass in erster Linie im kulturellen Bereich ein Angebot besteht, das eine statistische Einordnung nach dem Bohemien-Index nicht zu fürchten braucht. In Düsseldorf befindet sich mit der Kunstsammlung NRW (K 20, 21) die wohl bundesweit bedeutendste Sammlung moderner Kunst. In K 20 werden vor allem Meisterwerke des 20. Jahrhunderts gezeigt (Pablo Picasso, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Max Beckmann, Max Ernst, Rene Magritte, Piet Mondrian, Fernand Léger bis hin zu Jackson Pollock, Robert Rauschenberg, Richard Serra, Cy Twombly, Gerhard Richter, Josef Beuys und vielen anderen).

In K 21 sieht man in erster Linie Werke der zeitgenössischen Kunst der letzten Jahre. Dazu gehören Arbeiten von Reinhard Mucha, Imi Knoebel, Sigmar Polke und Jeff Wall genauso wie Katharina Fritsch, Thomas Schütte, Bill Viola oder Rosemarie Trockel.

Ein Blick auf die Künstlerdichte fällt ebenfalls positiv aus. So bildet die Folkwang Hochschule in Essen junge Künstler in Musik, Theater und Tanz aus. Ziel dieser Hochschule ist es, auch das Kulturleben im Ruhrgebiet zu vernetzen. Die renommierte Düsseldorfer Kunstakademie, gegründet im Jahre 1773, ist eine Hochschule der Kunst und der Künstler. Die künstlerische Betätigung geschieht im Sinne einer freien Kunst .

Neben  Malerei, Bildhauerei und freier Graphik schließt dies auch  Baukunst,  Bühnenbild, Photographie sowie Film und Video ein.

Die Akademie als Hochschule, aber auch ihre Künstler (Professoren und Absolventen) genießen hohes nationales und internationales Ansehen. Bereits im 19. Jahrhundert ("Düsseldorfer Malerschule") waren viele der berühmtesten Künstler Deutschlands Düsseldorfer Absolventen. Seit den fünfziger Jahren behauptet die Kunstakademie eine ähnlich bedeutende Stellung für die Kunst der Gegenwart.

Dies äußert sich etwa durch maßgebliche Beteiligungen an internationalen Ausstellungen (z.. B. Biennale Venedig). Heute befindet sich in Düsseldorf die "Kunstakademie der fünf Kontinente" mit Lehrern und Schülern aus aller Welt.  Künstler der Akademie repräsentie-ren die internationale Kunstszene; viele zählen zu ihren bekanntesten Protagonisten.

Das zeitgenössische Tanztheater von Pina Bausch ist Wuppertals kulturelles Aushängeschild. Ihr unverwechselbarer Stil hat die ehemalige Studentin der Folkwang Hochschule weit über Deutschland hinaus bekannt gemacht. Pina Bausch avancierte zur Kultfigur der internationalen Tanzszene. Sie gilt in der Fachwelt als die bedeutendste Choreographin der Gegenwart.

Den Ausführungen Floridas ist jedoch zu entnehmen, dass diese Gesichtspunkte zwar notwendige, keinesfalls aber hinreichende Attraktionen für die kreative Klasse bilden. Vielmehr müssen sie durch ein diversifiziertes Angebot im Bereich der Lebensqualität und des Soziallebens gestützt werden. Düsseldorfer Stadtteile wie Bilk oder Flingern haben in diesen Genres eigene Szenen entwickelt. Gleiches gilt für den Hafen oder Oberkassel, wobei letztgenanntes beginnt, das  bürgerlich verkrustete Image abzulegen.

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Internationalität 

Internationales Ansehen und weltweite Ausstrahlung sind ein Düsseldorfer Markenzeichen . Im Raum Düsseldorf leben und arbeiten Menschen aus 150 Nationen und Kulturen. Sie erfüllen somit voll und ganz die Kriterien Floridas „Composite Diversity Index“ für die Bestim-mung der ethnischen und kulturellen Vielfalt. Mehr als 5000 ausländische Unternehmen, zahlreiche konsularische Vertretungen, internationale Handelsorganisationen, Clubs und Schulen beeinflussen das Leben in unserer Stadt.

Sie alle tragen mit dazu bei, dass Düsseldorf einer der führenden international ausgerichteten Wirtschaftsstandorte in Deutschland und Europa ist.

Das Düsseldorfer Stadtbild wird ganz besonders von Japanern mitgeprägt. Die japanische Gemeinde in der Landeshauptstadt ist ein Musterbeispiel für Integration und  funktionierendes Zusammenleben verschiedener Kulturkreise. Die besondere Verbindung wird alljährlich durch das japanische Feuerwerk symbolträchtig gefeiert.

Nach den Japanern kommen nun die Chinesen nach Düsseldorf. Die Top-Zentren für chinesische Investitionen sind Düsseldorf und Köln. Knapp 75 Prozent der Firmen haben hier ihren Sitz. Mit rund 200 Unternehmen liegt Düsseldorf deutlich an der Spitze, vor Köln mit rund 130. Chinesische Unternehmen haben sich aber auch im Ruhrgebiet niedergelassen. Insgesamt 18,5 Milliarden Euro betrug das Handelsvolumen zwischen Nordrhein-Westfalen und der Volksrepublik im Jahr 2006. Davon entfielen 6,1 Milliarden Euro auf Exporte aus Nordrhein-Westfalen und 12,4 Milliarden Euro auf Importe nach Nordrhein-Westfalen.

Von den ca. 580.000 Einwohnern der Stadt Düsseldorf besitzen mehr als 18 Prozent einen ausländischen Pass. Wie sehr die Bevölkerungsgruppen aus fremden Ländern Düsseldorf mitgeprägt haben, ist nicht zu übersehen:

  • Klein-Tokio empfängt den Besucher mit asiatischem Flair
  • Restaurants bieten Kostproben aus aller Welt
  • Buchhandlungen haben ihr Sortiment  um russische Zeitungen, englische Taschenbücher oder japanische Comics erweitert

Bei aller Anerkennung erfolgreicher Integration darf nicht übersehen werden, dass auch in Düsseldorf die Eingliederung vieler Migranten in Stadtteilen wie Garath und Oberbilk noch nicht vollzogen ist. Sollte es hier gelingen,  eine Trendwende im Stile von Flingern herbeiz-führen, würde weiteres Potenzial für den Standort Düsseldorf freigesetzt. Mit Blick auf den „melting pot“-Faktor (Verflechtungsgrad) muss sichergestellt werden, dass die Kulturen nicht nebeneinander, sondern miteinander leben.

Um der Gefahr einer Gettoisierung entgegenzuwirken, bieten sich in Garath und Oberbilk folgende Schritte an:

  • Verstärkung von Aktionen wie dem „Tag der offenen Tür“ in Moscheen
  • Bereitstellung von Mitteln für Schulprojekte, die darauf abzielen, jungen Menschen einen Schritt in die Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen
  • Verstärkter Einsatz von „Streetworkern“, die junge Migranten gezielt auf ihre Integrationsprobleme ansprechen
  • Förderung von Unternehmen, die Jugendlichen mit Integrationsschwierigkeiten Ausbildungsmöglichkeiten eröffnen

 

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Zukunftsfähigkeit und städtebauliche Entwicklung

Aus Sicht der kreativen Klasse besteht in Düsseldorf ein gestiegener Bedarf an Wohnungen einer bestimmten Art. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ein besonders exklusives Segment. Vielmehr besteht ein Bedürfnis nach individuellen, gegebenenfalls sogar skurrilen Unterbringungen. Man denke nur an den bekannten New Yorker „Meat Packing District“, der als ehemaliges Schlachterviertel inzwischen eine bevorzugte Gegend für die New Yorker Leistungselite ist. Düsseldorf sollte im Rahmen der städtebaulichen Planung die Voraussetzungen für derartige Projekte schaffen. Als Beispiel hierfür dient der Umbau ehemaliger Fabrikgebäude in Derendorf. Hier entstehen Möglichkeiten, auch im privaten Umfeld Kreativität und Individualität zu leben.

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit ihrer Lebensqualität. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Amtes für Statistik und Wahlen im Rahmen einer europaweiten Befragung in Großstädten. Insgesamt 3.000 Bürger wurden gebeten, teilzunehmen, 1.067 Fragebögen konnten ausgewertet werden. 86 Prozent der Befragten beurteilen die Lebensqualität in ihrer Stadt mit "gut", nur rund 10 Prozent sind anderer Ansicht.

Insgesamt wird die Lebensqualität in Düsseldorf damit deutlich besser bewertet als noch vor rund zehn Jahren. Damals schätzten nur 62 Prozent der Befragten die Lebensqualität positiv ein. Neun von zehn Befragten sind zufrieden, in Düsseldorf zu wohnen. Dies ist der höchste Zustimmungswert, den eine Aussage in der Befragung überhaupt erreicht hat. Dabei zeigte sich kein nennenswerter Unterschied zwischen "Alteingesessenen" und "Neuzugezogenen". Auch das Alter spielte keine wesentliche Rolle.

In Bezug auf bestimmte Eigenschaften wird Düsseldorf von seinen Bürgern vor allem als "international", "wirtschaftskräftig", "vielfältig", und "lebenslustig" eingeschätzt. Das Merkmal "reizvolles Stadtbild" erzielte ebenfalls große Zustimmung. Im oberen Mittelfeld liegen die Adjektive "gastfreundlich" (2,4), "zukunftsorientiert" und die Eigenschaft "hoher Freizeitwert" (beide 2,5). Toleranz und  Familienfreundlichkeit erreichen geringere Werte (Mi-telwerte von 2,8 und 3,3).

"Messe-" und "Modestadt" sowie "Längste Theke der Welt" - dies sind die Begriffe, die Düsseldorfer am ehesten mit ihrer Stadt in Verbindung bringen. Düsseldorf wird aber auch noch als "Kunst- und Kulturstadt" sowie als "Universitätsstadt" wahrgenommen. Immerhin noch 15 Prozent der Bürger assoziieren mit Düsseldorf den Begriff "Stadt der Werbung".

Mit den  öffentlichen Dienstleistungen sind die Düsseldorfer überwiegend zufrieden.. Dies gilt insbesondere für  "Kulturelle Einrichtungen wie Konzerthäuser, Theater, Museen oder Büchereien" und  "Medizinische Versorgungsdienstleistungen bei Ärzten". Auch  "Grünflächen wie öffentliche Parks und Gärten" bewerten mehr als drei Viertel der Düsseldorfer positiv.

Die Sicherheit im eigenen Stadtviertel und in Düsseldorf wird überwiegend positiv bewertet. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) fühlt sich in ihrem Stadtviertel "immer" sicher, bei nahezu einem Drittel ist dies "manchmal" der Fall. In der Stadt insgesamt fühlen sich mit jeweils rund 44 Prozent ungefähr gleich viele Befragte "immer" und "manchmal" sicher.

Bei der Aussage "Sie haben Probleme am Ende des Monats Ihre Rechnungen zu bezahlen" geben mehr als zwei Drittel der Befragten "selten oder nie" an. Bei rund 20 Prozent ist dies jedoch "manchmal" der Fall. 7 Prozent der befragten Düsseldorfer geben an, "immer" finanzielle Probleme am Ende des Monats zu haben.

Auch Verbesserungsvorschläge konnten die Umfrageteilnehmer äußern. Die meisten Vorschläge kamen zu den Themenbereichen "ÖPNV", "Straßenverkehrsverhältnisse" und "Freizeitangebot".

Eine internationale Studie der Unternehmensberatung Mercer Human Resource Consulting ist zum gleichen Ergebnis gekommen. Unter den deutschen Großstädten bieten Düsseldorf, Frankfurt und München die höchste Lebensqualität. Düsseldorf belegt im weltweiten Vergleich Platz sechs. Frankfurt folgt auf Platz sieben und München auf dem achten Rang. Zwei Schweizer Städte nehmen  die Spitzenpositionen in dem Untersuchungsergebnis ein: Zürich liegt auf Platz eins, Genf auf Platz zwei. Es folgen das kanadische Vancouver, Österreichs Hauptstadt Wien und das neuseeländische Auckland.

Zur Beurteilung der Lebensqualität wurden 39 Kriterien aus der Sicht von ins Ausland entsandten Mitarbeitern herangezogen. Gefragt wurde u. a. nach:

  • politischen, sozialen, wirtschaftlichen und umweltorientierten Faktoren
  • Bewertung der persönlichen Sicherheit und Gesundheit
  • Bewertung von Bildungs- und Verkehrsangeboten
  • Bewertung von  anderen öffentlichen Dienstleistungen

Die Ergebnisse der Studie dienen nach Angaben von Mercer Regierungen und internationalen Unternehmen als wichtige Informationsquelle und Entscheidungshilfe bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland.

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Schlussbetrachtung

Regionen und Städte, die über einen hohen Anteil Kreativer verfügen, nutzen in vielerlei Hinsicht Transformationsprozesse. Sie holen „die weite Welt“ in ihren Standort und bieten ihrer Bevölkerung reichhaltig kulturelle und geistige Nahrung. So verbessern sich Flexibilität und Innovationskraft. Die Selbstständigenquote steigt, der Zukunftspessimismus geht zurück. Damit steigt die „mentale Lebensqualität“, einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Zukunft.

Der Innovationsstandort Regierungsbezirk Düsseldorf hat eine Reihe von Highlights. Zu erwähnen ist die Medien- und Kommunikationswirtschaft. Mit der Entwicklung der Biotechnologie hat unsere Region ihre beste Erfolgsstory geschrieben. Binnen zwei Jahrzehnten hat sich die Zahl der Biotechnologie-Unternehmen mehr als verzehnfacht und konkurriert heute mit München und Berlin-Brandenburg um den Status der führenden Biotechnologie-Regionen.

Die Medizintechnik als innovative Querschnittstechnologie strahlt mit ihrem Entwicklungspotenzial in klassische Bereiche wie

  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik
  • Optik
  • Verfahrenstechnik

aus. Große Bedeutung kommt hier der Zusammenarbeit von Klinik, Wissenschaft und Wirtschaft zu.

Die Region Rhein-Ruhr ist sowohl Produzent als auch Nutzer von Umwelttechniken und Umweltdienstleistungen. Themen sind unter anderem:

  • Abfallentsorgung
  • Wasserreinhaltung
  • Luftreinhaltung
  • Lärmschutz
  • Bodenschutz.

Unsere Region ist ein Standort der Nanotechnologie, der Verkehrstechnik, Logistik und Brennstoffzellentechnik. In vielen Fällen haben unsere Firmen bereits die Marktführerschaft in ihrem Technologiesegment erreicht oder sind „heimliche Weltmeister“. Ausgründungen - insbesondere in den Zukunftstechnologien -  gelingen.

Für die Region Düsseldorf ist die Frage der Wirkung von Kreativität auf die Regionalentwicklung eindeutig zu beantworten. Unsere Region mit einem hohen Anteil von Menschen in kreativen Berufen ist besonders innovativ.

 

Ein hohes Maß an Kreativität führt zu Wachstum
und stärkt somit die Wirtschaftskraft der Region.

 

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