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Wirtschaft - Gigabit Geschäftsstelle
 

 
 

13.09.2019

DigitalPakt Schule 2019 - 2024

Was ist der DigitalPakt Schule?
Der DigitalPakt Schule ist ein bundesweites Förderungsprogramm. Dabei gewährt das Land Nordrhein-Westfalen unter anderem mit Unterstützung von Mitteln des Bundes nach Maßgabe der Richtlinie Zuwendungen für die digitale Bildungsinfrastruktur mit dem Ziel der trägerneutralen Etablierung lernförderlicher digital-technischer Infrastrukturen und Lehr-Lern-Infrastrukturen und der Optimierung vorhandener Strukturen.
Die Förderrichtlinie wird zum 15.09.2019 im Amtsblatt des Schulministeriums veröffentlicht (siehe hierzu die Pressemitteilung des Schulministeriums vom 04.09.2019). Der Bund stellt hierbei über einen Zeitraum von fünf Jahren bundesweit insgesamt 5 Milliarden Euro zur Verfügung.
Das Ziel ist dabei, die Schulen fit zu machen für die Digitalisierung. Das Lernen mit digitalen Medien soll gestärkt werden. Mit dem DigitalPakt Schule soll die digitale Ausstattung, insbesondere der Zugang zum digitalen Schulleben entscheidend vorangebracht und gefördert werden.

Wie viel Geld aus dem DigitalPakt fließt nach Nordrhein-Westfalen?
Das Land Nordrhein-Westfalen erhält dabei aus dem DigitalPakt bis 2024 insgesamt 1.054.338.000 Euro.
Davon stehen jeweils 52,7 Millionen Euro für landesweite und länderübergreifende Programme zur Verfügung (jeweils 5 Prozent).
Den Schulträgern wird ein Förderbudget zugewiesen, dass bei der Beantragung zu berücksichtigen ist. Für die Kreise, kreisfreien Städte und kreisangehörigen Städte und Gemeinden wird das Förderbudget zu 75 Prozent nach der Schülerzahl und zu 25 Prozent nach der Schlüsselzuweisung des Gemeindefinanzierungsgesetzes zugewiesen. Die Landschaftsverbände, die Schulverbände und alle anderen Träger erhalten die Förderbudgets zu 100 Prozent nach Schülerzahl.

Wer kann Fördermittel beantragen?
Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule können nur von Schulträgern öffentlicher Schulen aller Schulformen, von Trägern genehmigter Ersatzschulen sowie von Trägern staatlich anerkannter Pflege- und Gesundheitsfachberufsschulen beantragt werden.

Wo und wie können die Fördermittel beantragt werden?
Die Anträge werden in einem Online-Verfahren gestellt und erfasst, um eine möglichst schnelle und unbürokratische Bearbeitung zu gewährleisten. Die Richtlinie sowie auch das Online-Verfahren werden in Kürze hier veröffentlicht. Sobald das Online-Verfahren veröffentlicht wurde, startet die Antragsfrist.
Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von höchstens 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent. Bei Ersatzschulen kann der Eigenanteil gegebenenfalls aus Zuschüssen zur Förderung der digitalen Infrastruktur nach § 7b Ersatzschulfinanzierungsverordnung finanziert werden.
Die Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dort bei den Geschäftsstellen Gigabit.NRW gestellt werden. Schulträger können während der Laufzeit des Förderprogramms mehrere Anträge auf Förderung stellen.

Wann endet die Antragsfrist?
Die Ihnen zustehenden Fördergelder sind im Voraus errechnet und im Schulträgerbudget veröffentlicht und zunächst bis zum 31.12.2021 für Sie reserviert.
Wichtig: Sie müssen nicht das Ihnen zugewiesene Fördergeld in einem Antrag erfassen. Innerhalb der oben genannten Antragszeit können Sie mehrfach Anträge stellen – solange, bis der Ihnen zustehende Maximalbetrag erreicht worden ist.
Ab dem 01.01.2022 entfällt die Bindung des bereits errechneten Förderbudgets.

Welche Maßnahmen können gefördert werden?
Gefördert werden Investitionen in die digitale Infrastruktur von Schulen und regionale Investitionsmaßnahmen.
Darunter sind folgende Maßnahmen/Vorhaben förderfähig:

1. IT-Grundstruktur einer Schule
a) Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, Serverlösungen
b) schulisches WLAN
c) Anzeige- und Interaktionsgeräte (zum Beispiel interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte) zum Betrieb in der Schule

2. Digitale Arbeitsgeräte
die für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung dienlich sind.

3. Schulgebundene mobile Endgeräte
(insbesondere Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones) sofern die unter Punkt 1 genannte Infrastruktur vorhanden ist; Fördermittel werden bei allgemeinbildenden Schulen bis zu einer Höhe von 20 Prozent der Gesamtinvestitionen für eine Schule gewährt, höchstens jedoch 25.000 Euro pro Schule.

4. Regionale Maßnahmen,
soweit sie von den Schulen unmittelbar nutzbar und strukturbildend sind, z.B. zentrale Komponenten in einem Rechenzentrum.

Weitere Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen zum Thema DigitalPakt Schule finden Sie hier.

Allgemeine Fragen zum Förderprogramm oder Antragsverfahren senden Sie bitte schriftlich an: digitalpakt-schule@brd.nrw.de