Brennende Kerzen (Symbolbild)

Die Gestapo Düsseldorf 1933–1945

Der erste Band der „Kleinen Schriftenreihe“ zeichnet die Geschichte der Gestapo in Düsseldorf nach. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist Mitherausgeberin.

Die ehemalige Regierungspräsidentin Anne Lütkes (2010–2017) hat sich intensiv für die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Bezirksregierung Düsseldorf eingesetzt. Aus diesem Engagement entstand unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit dem Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V. Ein zentrales Ergebnis war die Veröffentlichung des Buches „Die Gestapo Düsseldorf 1933–1945: Geschichte einer nationalsozialistischen Sonderbehörde im Westen Deutschlands“ von Bastian Fleermann, Hildegard Jakobs und Frank Sparing (1. Auflage 2012). Dieses Werk beleuchtet die Geschichte der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), die zeitweise im Gebäude an der Cecilienallee untergebracht war, in dem die Bezirksregierung Düsseldorf ihren Sitz hatte.

Der Band schildert:

  • die Beteiligung der Gestapo an den Verbrechen der NS-Zeit,
  • ihre Strukturen und Arbeitsweisen,
  • die Abhängigkeit von Denunziationen sowie
  • das Schicksal der Opfer.

Besonders eindrücklich sind die abgebildeten Dokumente, die zeigen, wie im nüchternen Behördenton die Verfolgung von Jüdinnen und Juden sowie politisch Andersdenkenden verfügt wurde.

Die „Kleine Schriftenreihe der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf“
Das Buch erschien als erster Band der 2012 gestarteten „Kleinen Schriftenreihe“, die vom Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf in Kooperation mit Partnern herausgegeben wird. Die Reihe verfolgt das Ziel, wichtige Themen der Stadtgeschichte zwischen 1933 und 1945 kompakt und zugänglich aufzubereiten.

Weitere Informationen unter: https://gedenkstättedüsseldorf.de