Dr. Hermann Strich
1983–1986
Hermann Strich, Jurist und vor allem Verwaltungsbeamter, wurde als Nachfolger von Rohde in das Amt des Regierungspräsidenten berufen, das er von November 1983 bis Dezember 1986 innehatte. Seine Amtszeit wurde als „Übergangslösung" bezeichnet.1
Er selbst sah seine Amtszeit sehr unprätentiös. Bei seiner Verabschiedung nach seinen besonderen Anliegen befragt, antwortete er: „Ich habe gearbeitet, für politische Schaufensterreden war ich nie zu haben."2
Die Bezirksregierung galt ihm als moderne, bürgernahe Verwaltung, die ihre Aufgaben, nicht zuletzt im Umweltschutz und in der Regionalplanung, voll zu erfüllen hatte und diesem Anspruch gerecht wurde.3 Bürgernähe bei der Aufgabenerfüllung war ihm, der die Bezirksregierung „von innen" kannte, besonders wichtig. Strich war vor seiner Ernennung Dezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf und Referent im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gewesen und somit mit den Aufgaben, die ihn erwarteten, bestens vertraut.
Fußnoten
1 Rheinische Zeitung, 09.12.1986
2 Rheinische Post, 11.07.1986
3 Rheinische Post, 11.07.1986