Energieinfrastruktur für die Zukunft: Strom- und Wasserstoffleitungen
Durch den Ausbau erneuerbarer Energien ändert sich das Energiesystem gerade grundlegend. Daher ist ein Ausbau der Stromnetze und der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur erforderlich.
Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen schreitet deutlich voran. Vor allem Wind- und Solarenergie liefern zunehmend klimafreundlichen Strom. Damit diese Energie zuverlässig genutzt werden kann, braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Strom- und Wasserstoffleitungen sind dafür unverzichtbar und ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045.
Moderne Stromleitungen ermöglichen es, Wind- und Solarstrom effizient zu transportieren und fossile Energieträger zu ersetzen. Grüner Wasserstoff – aus erneuerbarem Strom hergestellter Wasserstoff – ist eine weitere wichtige Säule in der Energieversorgung der Zukunft und trägt ebenfalls zur Senkung der Treibhausgasemissionen bei. Das Wasserstoff-Kernnetz schafft die Grundlage für den Einsatz von grünem Wasserstoff in Industrie, Verkehr und Energieversorgung – besonders dort, wo eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist.
Das Dezernat 25 der Bezirksregierung Düsseldorf führt Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Stromnetze sowie die Errichtung neuer Wasserstoffleitungen durch. In den Verfahren werden technische, ökologische und soziale Aspekte sorgfältig geprüft und gegeneinander abgewogen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz von Mensch, Umwelt und Eigentum.