Regierungspräsident Thomas Schürmann bei der Infoveranstaltung zu den neuen EFRE-Förderprojekten

EFRE-Förderung: Bewerben Sie sich mit Ihren Ideen

Klimafreundlichkeit und Bürgernähe sind die entscheidenden Schlagworte für die aktuellen zwei Projektaufrufe. Regierungspräsident Thomas Schürmann sieht gute Chancen für Engagierte aus seinem Regierungsbezirk, mit ihren Ideen zu überzeugen. 

Direkt zwei Projektaufrufe lockten schon am ersten Infotag 92 bzw. 67 Interessierte in den Plenarsaal der Bezirksregierung Düsseldorf: „Erlebnis.NRW – Zukunft von Kultur, Natur und nachhaltigem Tourismus“ sowie „Regio.NRW – Transformation“. Die finanziellen Mittel, die sich Engagierte auch aus dem Regierungsbezirk für die Realisierung ihrer Ideen sichern können, stammen aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE). „EFRE macht Europa vor Ort sichtbar, wenn sich das Geld unter anderem in Wanderwege oder Ideen für klimafreundliche Bauprojekte vor der eigenen Haustür verwandelt. Auf diese Art und Weise reden wir nicht nur über das bürgernahe und grüne Europa, dessen Wert uns gerade angesichts des Krieges in der Ukraine deutlich wird. Wir stärken dieses Europa, wenn wir die Idee leben“, sagt Regierungspräsident Thomas Schürmann zum Auftakt. „Unsere Region hat ein großes Potenzial. Bewerben Sie sich und gestalten Sie die Zukunft mit.“

Die Bezirksregierung Düsseldorf spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das Expertenteam für EFRE-Förderung aus Dezernat 34 berät gemeinsam mit Dritten die Antragstellenden vor der digitalen Einreichung der Unterlagen und erstellt ein Voting für die Entscheidungsfindung des Gutachtergremiums und die federführenden NRW-Ministerien. Die Projekte mit einer Förderempfehlung des Gutachtergremiums werden zur Antragstellung bei der Bezirksregierung Düsseldorf aufgefordert. Anschließend prüft das EFRE-Team der Bezirksregierung Düsseldorf die Anträge auf Förderfähigkeit, begleitet die bewilligten Projekte bis zum erfolgreichen Abschluss und steht für alle Fragen der Projektträger zur Verfügung.

Darum geht es: „Erlebnis.NRW“, in das auch Landesmittel fließen, stärkt Angebote aus dem Bereich Kultur, Natur und nachhaltigem Tourismus. Hierbei steht die Erlebbarkeit heimischer Attraktionen im Mittelpunkt. So könnten Vorhaben wie zum Beispiel Holzstege gefördert werden, die ein bestimmtes Naturgebiet begehbar und erfahrbar machen.
„Regio.NRW“ fördert Projekte mit regionalem Bezug. Neben Wissens- und Technologietransfer für Hochschulen und Unternehmen werden nachhaltige Wirtschaftsformen und Ideen für klima- und umweltfreundliches Wohnen im Quartier gesucht. Hierbei steht die Vernetzung von regionalen Partnern im Mittelpunkt, nicht etwa der Ankauf von Bauland oder die Finanzierung des Baustarts. Klimaschutz und Digitalisierung sind bei dieser Transformation die entscheidenden Faktoren. Es sollten sich mindestens drei Kreise bzw. kreisfreie Städte gemeinsam engagieren.