30.07.2025

Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt Haushalt 2025 des Rhein-Kreises Neuss

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Haushalt 2025 des Rhein-Kreises Neuss genehmigt.

Trotz eines geplanten Fehlbetrags von 16,5 Millionen Euro zeigt sich der Haushalt als insgesamt tragfähig und solide geplant. Der Fehlbetrag wird vollständig durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage gedeckt. Die Allgemeine Rücklage bleibt unangetastet.

Für das Haushaltsjahr 2025 veranschlagt der Rhein-Kreis Neuss Gesamterträge in Höhe von rund 726,7 Millionen Euro. Die Gesamtaufwendungen belaufen sich auf rund 743,2 Millionen Euro.  Der resultierende Fehlbetrag in Höhe von 16,5 Millionen Euro wird durch die Ausgleichsrücklage ausgeglichen und entspricht damit den Vorgaben der kommunalen Haushaltsführung.

Positiv fällt die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2026 bis 2028 aus: Der Kreis plant durchgängig mit ausgeglichenen Haushalten. Für diesen Zeitraum werden zudem deutlich positive Salden aus der laufenden Verwaltungstätigkeit erwartet.

Die Kreisumlage wird im Jahr 2025 auf 34,9 Prozent der geltenden Umlagegrundlagen angehoben (2024: 32,20 Prozent). Damit reagiert der Rhein-Kreis Neuss auf gestiegene Aufwendungen, insbesondere im Bereich der Sozialleistungen. Gleichzeitig wird die Anhebung auf das notwendige Maß begrenzt, um die kreisangehörigen Kommunen finanziell zu entlasten.

Im Haushalt 2025 sind deutlich höhere Ausgaben für allgemeine Sozialleistungen sowie für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe eingeplant. Auch ein erhöhter Investitionsbedarf, insbesondere in den Bereichen Abfallbeseitigung, Schule und Sport, ist berücksichtigt. Für die Jahre 2026 bis 2028 werden weitere, allerdings rückläufige Investitionsbedarfe vorgesehen.

Regierungspräsident Thomas Schürmann betont:

„Der Rhein-Kreis Neuss setzt mit seinem Haushalt 2025 ein starkes Zeichen für finanzielle Verantwortung und kommunale Handlungsfähigkeit. Die Planung ist vorausschauend, ausgewogen und legt zugleich den Fokus auf wichtige Zukunftsthemen.“