Land Nordrhein-Westfalen fördert den 40. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027 mit 7 Millionen Euro – Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt Förderbescheid
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Planung, Organisation und Durchführung des 40. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 in Düsseldorf mit einer Fördersumme von insgesamt 7 Millionen Euro.
Regierungspräsident Thomas Schürmann hat den Förderbescheid heute an den Verein des 40. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2027 übergeben.
Die Übergabe fand in der Ev. Johanneskirche/Stadtkirche - Ev. Kirchenkreis Düsseldorf statt. Neben Regierungspräsident Thomas Schürmann nahmen unter anderem die Generalsekretärin des Kirchentages Kristin Jahn, Stephan Menzel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des 40. Deutschen Evangelischen Kirchentag Düsseldorf 2027 e.V., sowie Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, teil.
Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird vom 5. bis 9. Mai 2027 unter dem Motto „DU bist kostbar“ in Düsseldorf stattfinden. Erwartet werden bis zu 100.000 Teilnehmende aus ganz Deutschland sowie internationale Gäste. Der Kirchentag verbindet gesellschaftspolitische Diskussionen, kulturelle Veranstaltungen, Begegnung und ehrenamtliches Engagement.
Regierungspräsident Thomas Schürmann betonte die gesellschaftliche Bedeutung des Kirchentags für Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf:
„Der Deutsche Evangelische Kirchentag bringt Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Perspektiven zusammen. Er schafft Räume für Austausch, gesellschaftlichen Dialog und gemeinschaftliches Engagement. Mit der Förderung unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen eine Veranstaltung mit großer Strahlkraft weit über Düsseldorf hinaus.“
Generalsekretärin Kristin Jahn zeigte sich dankbar und betonte: Menschen teilen zwar Postleitzahlen, aber nicht automatisch Perspektiven, Erfahrungen und Meinungen. Mit der Unterstützung des Kirchentages als größter Dialogplattform Deutschlands fördert das Land Nordrhein-Westfalen Austausch, Partizipation und gesellschaftlichen Zusammenhalt im ganzen Bundesland. Das Interesse ist hoch, wie wir bereits jetzt schon spüren können.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erklärte:
„Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird Düsseldorf weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar machen. Die Veranstaltung bringt Menschen zusammen und setzt wichtige Impulse für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Dialog und Begegnung in unserer Stadt.“
Der Deutsche Evangelische Kirchentag gilt als eine der größten zivilgesellschaftlichen Veranstaltungen Deutschlands. Neben Gottesdiensten und kulturellen Angeboten stehen insbesondere Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion, demokratische Teilhabe und interreligiöser Dialog im Mittelpunkt.
Alle zwei Jahre findet der Kirchentag in einer anderen deutschen Stadt statt. Das genaue Programm für Düsseldorf soll Anfang 2027 veröffentlicht werden.
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