Land verlängert Vertrag für die ZUE in Wuppertal Elberfeld
Bezirksregierung Düsseldorf will die Zentrale Flüchtlingseinrichtung bis 2028 betreiben
Im Aufnahmesystem für geflüchtete Menschen in Nordrhein-Westfalen spielt die Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes (ZUE) in Wuppertal-Elberfeld eine wichtige Rolle – und soll dies auch künftig tun: In Abstimmung mit der Kommune ist der Vertrag über die Nutzung des ehemaligen Hotels als Flüchtlingseinrichtung um zwei Jahre bis 2028 verlängert worden.
Die ZUE Wuppertal-Elberfeld bietet 333 Plätze. Aktuell leben dort 226 Menschen, hauptsächlich aus Syrien, der Türkei und Afghanistan. Zurzeit werden aber keine neuen Bewohnerinnen und Bewohner aufgenommen und die dort lebenden Menschen voraussichtlich Ende April zentral über die Asylkoordination der Bezirksregierung Arnsberg auf verschiedene Einrichtungen verlegt werden. Hintergrund dieses so genannten Leerzugs: Für den Weiterbetrieb über Mitte Mai hinaus ist eine neue Ausschreibung der Dienstleistungen (Sicherheitsdienstleister, Betreuungsdienstleister, Caterer) notwendig. Dies macht den Auszug der Bewohnerschaft unumgänglich.
Eine Wiedereröffnung der ZUE Wuppertal-Elberfeld könnte im August erfolgen, sofern die Vergabeverfahren bis dahin abgeschlossen sind.