Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt symbolisch den Zuwendungsbescheid für das EFRE-Verbundvorhaben „KI für KMU NiederRhein“.
27.04.2026

Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt Förderbescheid für KI-Projekt

Projektpartner wollen den Einsatz Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorantreiben.

Im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhält das Verbundvorhaben „KI für KMU NiederRhein“ eine Förderung mit Kofinanzierung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW. Das Verbundvorhaben ist Teil des Aufrufs „Regio.NRW – Transformation“. Die Fördersumme beträgt insgesamt 1.629.931,44 Euro.  „Es ist ein wertvoller Beitrag für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft, auch kleinere und mittlere Unternehmen für Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz zu gewinnen“, sagte Regierungspräsident Thomas Schürmann bei der Förderbescheidübergabe. 

Der Verbund besteht aus sechs Projektpartnern und ist grenzüberschreitend aufgestellt: Duisburg Business & Innovation GmbH als Konsortialführer, Hochschule Rhein Waal, Universität Duisburg Essen, Kreis Wesel – Entwicklungsagentur, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen und Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH. 

Das Projekt „KI für KMU“ stellt sich die Aufgabe, die KMU des Niederrheins für das Themenfeld KI zu sensibilisieren und diesen darauf aufbauend praktische Handlungskompetenz zu vermitteln, um den Erhalt von Beschäftigung, Wertschöpfung und Innovationsfähigkeit zu fördern. Das Angebot beginnt mit grundlegenden, niederschwelligen Veranstaltungen und wird durch praxisorientierte Angebote ergänzt. 

Hintergrund
Mit dem Projektaufruf „Regio.NRW – Transformation" sollen Projekte gefördert werden, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der Regionen erfolgreich zu gestalten. 

Der Förderaufruf wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) federführend umgesetzt. 

Das Projektkonsortium besteht aus Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie Hochschulen der Region. Besonderheit in diesem Verbund ist die Mitwirkung der niederländischen Hochschule Arnheim/Nimwegen als direkter Projektpartner. 

Konsortialführer des Vorhabens ist die Duisburg Business & Innovation GmbH. Die DBI ist zentrale Wirtschafts- und Projektentwicklerin der Stadt Duisburg und übernimmt als Trägerin der Regionalagentur und des Regionalmanagements für die Region Niederrhein eine Schlüsselrolle. 

Die Finanzierung erfolgt aus 40 Prozent aus EU-Mitteln und einer entsprechende Kofinanzierung durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (je nach Fördersatz 40 - 50 Prozent). 

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