Tag des offenen Denkmals: Viele Gäste entdecken die Bezirksregierung neu
Historisches Dienstgebäude an der Cecilienallee öffnete seine Türen – großes Interesse an Geschichte, Architektur und Arbeit der Bezirksregierung
Geschichte erleben, hinter die Kulissen einer großen Landesbehörde blicken und dabei auch unbekannte Seiten des historischen Dienstgebäudes entdecken: 1160 Besucherinnen und Besucher nutzten am Sonntag den Tag des offenen Denkmals, um die Bezirksregierung Düsseldorf an der Cecilienallee kennenzulernen.
Unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ hatte die Bezirksregierung am 13. September von 10 bis 16 Uhr ihre Türen geöffnet. Das Programm verband die mehr als 100-jährige Geschichte des Gebäudes mit Einblicken in die heutige Arbeit der Behörde.
Besonders gefragt waren die Führungen durch das denkmalgeschützte Dienstgebäude. Ehemalige und aktuelle Mitarbeitende erläuterten Architektur, Geschichte und besondere Details des Hauses. Auf großes Interesse stießen auch die Führungen zur Rolle der damaligen Behörde während des Nationalsozialismus und ihrer Funktion als Täterbehörde. Sie machten deutlich, dass zur Geschichte des Hauses auch die kritische Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit gehört.
Auch ein technisches Wahrzeichen des Gebäudes entwickelte sich erneut zum Publikumsmagneten: Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zu einer Fahrt mit dem historischen Paternoster.
Neben der Geschichte des Hauses stand die heutige Arbeit der Bezirksregierung im Mittelpunkt. Plakate, Informationsangebote und eine Interviewreihe mit Mitarbeitenden zeigten, wie vielfältig die Aufgaben der Bündelungsbehörde sind und wo ihre Arbeit den Alltag der Menschen im Regierungsbezirk unmittelbar berührt.
Regierungspräsident Thomas Schürmann zeigte sich von der Resonanz begeistert:
„Ich freue mich sehr darüber, wie viele Menschen die Gelegenheit genutzt haben, unser Haus kennenzulernen. Die Bezirksregierung ist ein Ort mit Geschichte – aber vor allem ein Ort, an dem heute jeden Tag für die Menschen und die Zukunft unserer Region gearbeitet wird. Dass unsere Gäste sich sowohl für die Architektur und die Vergangenheit des Hauses als auch für unsere heutigen Aufgaben interessiert haben, zeigt: Verwaltung muss sich öffnen, erklären und nahbar sein. Genau das wollen wir.“
Schürmann dankte zugleich allen Beteiligten: „Ein solcher Tag lebt von den Menschen, die ihn möglich machen. Mein besonderer Dank gilt deshalb den vielen Kolleginnen und Kollegen sowie den ehemaligen Mitarbeitenden, die mit großem Engagement, ihrem Wissen und ihren persönlichen Einblicken dazu beigetragen