Weniger Asphalt, mehr Schatten: Bezirksregierung Düsseldorf ermöglicht klimaangepassten Schulhof für die St. Michael-Grundschule in Kleve
Aus einem überwiegend asphaltierten Schulhof entsteht ein klimaangepasster Lern- und Lebensraum
Die Bezirksregierung Düsseldorf fördert die klimaangepasste Umgestaltung des Schulhofs der St. Michael-Grundschule im Klever Ortsteil Reichswalde mit rund 715.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ und werden zu gleichen Teilen vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.
Der rund 7.800 Quadratmeter große Schulhof wird in den kommenden Jahren umfassend umgestaltet. Ziel ist es, die Folgen von Hitze und Starkregen zu mindern und die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu verbessern.
„Der Klimawandel ist längst auch auf unseren Schulhöfen spürbar. Mit dieser Förderung ermöglichen wir mehr Schatten, mehr Grün und eine bessere Regenwasserversickerung. So entstehen Schulhöfe, die den Alltag der Kinder angenehmer machen und gleichzeitig besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet sind“, sagt Regierungspräsident Thomas Schürmann.
Geplant ist, große Teile der Asphaltflächen zu entsiegeln und durch versickerungsfähige Beläge zu ersetzen. So kann Regenwasser besser im Boden gespeichert werden und zur Grundwasserneubildung beitragen. Heimische Laubbäume sorgen künftig für Schatten, verbessern das Mikroklima und senken an heißen Tagen die Umgebungstemperatur. Bestehende Bäume werden erhalten und in die Planung integriert.
Von der Neugestaltung profitieren die 243 Schülerinnen und Schüler der St. Michael-Grundschule ebenso wie künftige Generationen. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Widerstandsfähigkeit der Stadt Kleve gegenüber den Folgen des Klimawandels.
Die Bezirksregierung Düsseldorf setzt mit der Förderung das Landesprogramm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ um. Es unterstützt Kommunen dabei, öffentliche Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels anzupassen – etwa durch Maßnahmen gegen Hitze, Starkregen und Trockenperioden.
Die Zuwendung für das Projekt deckt 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von rund 894.000 Euro ab. Die Umsetzung ist für den Zeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2029 vorgesehen.