12.02.2018

Erörterung für Ausbau der RRX-Strecke zwischen Düsseldorf-Reisholz und Wehrhahn beginnt

Am Dienstag, 25. September 2018, 10 Uhr, beginnt der Erörterungstermin für den geplanten Ausbau der Rhein-Ruhr-Express-Strecke (RRX) zwischen Düsseldorf-Wehrhahn und Düsseldorf-Reisholz (PFA 2.1).

Schiene mit Weiche (Symbolbild)


Erörterung für Ausbau der RRX-Strecke zwischen Düsseldorf-Reisholz und Wehrhahn beginnt

Am Dienstag, 25. September 2018, 10 Uhr, beginnt der Erörterungstermin für den geplanten Ausbau der Rhein-Ruhr-Express-Strecke (RRX) zwischen Düsseldorf-Wehrhahn und Düsseldorf-Reisholz (PFA 2.1). Teilnahmeberechtigt sind die Deutsche Bahn (DB) als Vorhabenträgerin, die Stadt Düsseldorf, Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen sowie ihre gesetzlichen Vertreter oder Bevollmächtigten. Ab 9 Uhr ist Einlass in den Radschlägersaal der Rheinterrasse Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33.

In dem betroffenen Abschnitt des Planfeststellungsverfahrens sind unter anderen folgende Maßnahmen geplant:

  • Zwischen der Kissinger Straße und dem Viernheimer Weg soll auf der Westseite der bestehenden Eisenbahntrasse ein neues Gleis für den RRX errichtet werden. Das nächstgelegene östliche Gleis soll zukünftig als zweites RRX-Gleis genutzt werden. In der Folge werden umfangreiche Umbauarbeiten am Düsseldorfer Hauptbahnhof notwendig.
  • In Höhe des Haltepunktes Düsseldorf-Oberbilk bis zur Emmastraße soll durch Verschiebung bestehender Gleise ein Umbau der Eisenbahnüberführungen (EÜ) Siegburger Straße und Emmastraße erfolgen.
  • Zwischen der Emmastraße und der EÜ Oberbilker Allee ist die Erweiterung der bestehenden Eisenbahntrasse um ein zusätzliches Gleis auf der Westseite in Richtung Volksgarten vorgesehen.
  • Ab der EÜ Oberbilker Allee sind Gleislageanpassungen und der Einbau von Weichen geplant.
  • Bedingt durch den Ausbau für den RRX soll die derzeit stillgelegte Güterzugverbindung zwischen der Abzweigstelle Berg und dem Bahnhof Lierenfeld wieder in Betrieb genommen werden.
  • Im PFA 2.1 ist eine Kombination aus aktivem und passivem Schallschutz vorgesehen. Als aktive Maßnahmen sollen Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 10,3 Kilometern gebaut sowie auf einer Länge von rund 8,5 Kilometern das so genannte Besonders überwachte Gleis (BüG) geschaffen werden. Die Erstellung der Lärmschutzwand erfordert gemäß des vorliegenden Plans insbesondere im Bereich des Volksgartens Baumfällungen.

Sinn des Erörterungstermins ist die umfassende Information über das Vorhaben. Die Beteiligten können ihre schriftlich eingebrachten Einwendungen und Bedenken erläutern und mit dem Vorhabenträger diskutieren. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat bei der Anhörung die Verhandlungsleitung.

Die Ergebnisse des Termins werden in die Entscheidungsfindung der Planfeststellungsbehörde – in diesem Fall das Eisenbahnbundesamt – einbezogen. Im Erörterungstermin selbst wird keine Entscheidung in der Sache getroffen

Der Temin ist nicht öffentlich. Die Teilnahmeberechtigten werden bei der Einlasskontrolle gebeten, sich auszuweisen.

Bei Bedarf wird das Anhörungsverfahren am Mittwoch, 26. September, und Donnerstag, 27. September, an gleicher Stelle und zur gleichen Uhrzeit fortgesetzt.