06.08.2020

Erörterung: Pläne für Ausbau der Raststätte Geismühle werden diskutiert

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Niederrhein, hat für den Ausbau der Raststätte Geismühle an der A 57 auf dem Gebiet der Städte Krefeld und Meerbusch bei der Bezirksregierung

Tankstelle und Raststätte (Symbolbild)


Erörterung: Pläne für Ausbau der Raststätte Geismühle werden diskutiert

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Niederrhein, hat für den Ausbau der Raststätte Geismühle an der A 57 auf dem Gebiet der Städte Krefeld und Meerbusch bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beantragt.

Als nächsten Schritt im Verfahren lädt die Bezirksregierung Düsseldorf am Mittwoch, 12. August 2020, ab 10:00 Uhr zum Erörterungstermin in den Veranstaltungssaal Kaya-Plaza, Gladbacher Straße 411, in Krefeld ein. Alle Verfahrensbeteiligten haben die Gelegenheit, dort im Gespräch unter der Regie der Bezirksregierung ihre Argumente auszutauschen. Bei Bedarf wird die Veranstaltung am Folgetag an gleicher Stelle fortgesetzt. Eine Entscheidung wird im Erörterungstermin nicht getroffen.

Im Rahmen des Anhörungsverfahrens sind Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange sowie 25 private Einwendungen eingegangen. Daraus folgend wurden Änderungen hinsichtlich der Lage einer Sauerstoff-Stickstoff-Doppelfernleitung der Air-Liquide Deutschland GmbH vorgenommen. Ergänzend hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW den Fachbeitrag zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie, den faunistischen Fachbeitrag Fledermäuse, Feldvögel, Horst- und Höhlenbäume, die Verkehrsgutachten-Prognose 2020 und 2030 sowie die gutachterliche Stellungnahme zur Air-Liquide-Leitung in das Verfahren eingebracht.

Die Erörterung ist nicht öffentlich. Teilnahmeberechtigt sind der Landesbetrieb Straßenbau NRW als Vorhabenträger, die Städte Meerbusch und Krefeld, Vertreter der übrigen Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Einwender und alle sonstigen vom Vorhaben Betroffenen und ihre gesetzlichen Vertreter oder Bevollmächtigten. Sie müssen sich am Einlass ausweisen.   

Die Veranstaltung findet unter den Bedingungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung statt.