25.08.2020

Erweiterungs-Pläne von Air Liquide werden erörtert

Die Firma Air Liquid Deutschland GmbH in Krefeld hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zur Lagerung von Gasen in

Biogasanlage (Symbolbild)


Erweiterungs-Pläne von Air Liquide werden erörtert

Die Firma Air Liquid Deutschland GmbH in Krefeld hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zur Lagerung von Gasen in ortsbeweglichen Druckgefäßen sowie Antrag auf Zulassung des vorzeitigen Beginns der Errichtung gestellt.

Gegenstand des Vorhabens sind im Wesentlichen:

  • die Neuordnung von Lager- und Bereitstellungsflächen des bestehenden Gaselagers
  • die Erhöhung der zugelassenen Lagermenge für Acetylen von <5 t auf <30 t
  • die Erweiterung der Betriebszeit von bisher 6.00 bis 22.00 Uhr auf einen 24-Stunden-Betrieb, sowie die Zulassung vorzeitigen Beginns

Die Unterlagen wurden vom 04.06.2020 bis zum 03.07.2020 sowohl bei der Stadt Krefeld als auch bei der Bezirksregierung Düsseldorf ausgelegt, die Einwendungsfrist endete am 20.07.2020. Am 26.08.2020 ab 09:30 Uhr findet nun der Erörterungstermin statt:

VISAAL Event Location,
Obergath 154,
47805 Krefeld

Der Termin wird ggf. am 27.08.2020 ab 09:00 Uhr fortgesetzt.

Der Erörterungstermin ist ein Verfahrensschritt im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren. Sinn und Zweck ist es, die Informations- und Entscheidungsgrundlage der Genehmigungsbehörde zu verbreitern und zu verbessern. Unter Beteiligung der Einwender, denen beim Erörterungstermin die Gelegenheit gegeben wird, ihre Einwendungen darzustellen und Bedenken persönlich vorzutragen, soll der Sachverhalt umfassend aufgeklärt werden, um eine tragfähige Grundlage für die Entscheidung der Genehmigungsbehörde zu schaffen.

Eine Entscheidung über den Antrag auf Genehmigung wird nicht im Erörterungstermin selbst, sondern erst im weiteren Verlauf des Genehmigungsverfahrens getroffen.

Der Erörterungstermin ist öffentlich. Rederecht haben jedoch nur die Einwender.

Es gelten die Corona-bedingten Hygienevorschriften.