14.06.2020

Haan freut sich über Fördermittel für das Bachtal

Für die Menschen in Haan ist dieser Grünzug weit mehr als nur hübsch anzuschauen. Das Haaner Bachtal ist gerade für Fußgänger die schnelle Verbindung zwischen einzelnen Stadtteilen, Jung und Alt


Haan freut sich über Fördermittel für das Bachtal

Für die Menschen in Haan ist dieser Grünzug weit mehr als nur hübsch anzuschauen. Das Haaner Bachtal ist gerade für Fußgänger die schnelle Verbindung zwischen einzelnen Stadtteilen, Jung und Alt erholen sich gern hier in der Auenlandschaft zwischen den vielen alten Bäumen vom Alltag. Jetzt fließen fast 2 Millionen Euro in die Modernisierung dieses Stückchens Heimat. „Ich finde es großartig, dass Politik und Verwaltung die Bürger aus Haan in die Planung mit einbezogen haben“, sagt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher. „Während der Bürgerbeteiligung konnten alle Generationen ihre Ideen einbringen, um ihre Heimat selbst mitzugestalten.“

Was passiert nun? Der westliche Bereich grenzt an die Innenstadt an und wird als Aktivitätszone mit verschiedenen Angeboten für Spiel und Sport ausgestaltet. Der östliche Bereich wird hingegen als Ruhezone entwickelt. Die Grüngestaltung erfolgt dabei natürlich unter ökologischen Aspekten. Einen Integrationsansatz bildet vor allem der zentrale Spielbereich. Hier ist neben verschiedenen Angeboten für Kleinkinder auch ein Calisthenics-Bereich (Kraftübungen mit dem Körpergewicht für Erwachsene) vorgesehen.

Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke erklärt: „Die Fördermittel sind eine Riesenchance für unsere Gartenstadt und unser Naherholungsgebiet Haaner Bachtal. Das Bachtal ist beliebt und eine Aufwertung wird vielen Haanerinnen und Haanern zugute kommen. Ich bedanke mich herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung und des Betriebshofs, die neben den Planungen im Bachtal auch die Bürger beteiligten und letztendlich erfolgreich den Antrag auf Fördermittel stellten. Herzlichen Dank auch an Frau Regierungspräsidentin für die Genehmigung der Fördermittel!“

Wer seine gewohnten Strecken zu schätzen weiß und sich nicht so gern umstellen möchte, muss sich keine Sorgen machen. Denn die vorhandenen Verbindungen bleiben im Wesentlichen erhalten. Nur die Wege werden asphaltiert, wodurch die Barrierefreiheit verbessert und der Pflegeaufwand reduziert wird. Die Kosten für die gesamte Modernisierungsmaßnahme belaufen sich auf 2.211.239 Euro. Die Förderung beträgt exakt 1.990.115 Euro. Die Differenz trägt die Kommune als Eigenanteil selbst.

Hintergrund zum Förderprogramm: Die Mittel stammen aus dem „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, welches das Bundesbauministerium gemeinsam mit den Ländern gestartet hat. Im Fokus stehen bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Es sollen laut Ministerium Räume für Bildung und Begegnung geschaffen werden, um vor Ort die Teilhabe und Integration aller Menschen unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Alter, ihrer Herkunft und Religion zu ermöglichen.