21.09.2018

Regierungspräsidentin genehmigt Haushaltssanierungsplan der Stadt Essen

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat heute die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes der Stadt Essen für das Jahr 2018 genehmigt. Als Teilnehmerin des „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“,

Haushalt (Symbolbild)


Regierungspräsidentin genehmigt Haushaltssanierungsplan der Stadt Essen

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher hat heute die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplanes der Stadt Essen für das Jahr 2018 genehmigt. Als Teilnehmerin des „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“, dem Konsolidierungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, musste Essen im Jahr 2017 erstmalig einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt erreichen. Mit einem nach vorläufiger Jahresrechnung erzielten Überschuss von 58,5 Mio. Euro wird die Stadt diesen wichtigen Meilenstein voraussichtlich erreichen – für die Regierungspräsidentin ein Grund zum Weitermachen zu motivieren.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Stadt Essen auch für die nächste Herausforderung gut gerüstet ist, denn sie hält an ihrer gut durchdachten Strategie fest“, erklärt Birgitta Radermacher. Essen hat in den vergangenen Jahren in besonderem Maße von der Konsolidierungshilfe des Landes in Höhe von jährlich 90,1 Mio. Euro profitiert. Nun werden diese Mittel schrittweise reduziert. Spätestens im Jahr 2020 muss Essen den Haushaltsausgleich ohne Stärkungspaktmittel stemmen.

Kritisch sind allerdings nach wie vor Essens hohe Liquiditätskredite – die Kassenkredite zur Deckung des kurzfristigen Geldbedarfs. „Die Stadt Essen weiß, dass sie über die Laufzeit des Stärkungspaktes Stadtfinanzen hinaus unbedingt an der weiteren Konsolidierung arbeiten muss, und tut das auch“, sagt Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher.