03.06.2020

Soforthilfe NRW: Bezirksregierung Düsseldorf hat rund 145.000 Anträge angenommen

Bis zum Ende der Antragsfrist sind bei der Bezirksregierung Düsseldorf rund 145.000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen. Der weitaus größte Teil ist bereits bewilligt (etwa 137.000). Ein geringer Teil


Soforthilfe NRW: Bezirksregierung Düsseldorf hat rund 145.000 Anträge angenommen

Bis zum Ende der Antragsfrist sind bei der Bezirksregierung Düsseldorf rund 145.000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen. Der weitaus größte Teil ist bereits bewilligt (etwa 137.000). Ein geringer Teil musste abgelehnt werden (etwa 3000), der Rest befindet sich in der Bearbeitung und Prüfung. Über 1,4 Milliarden Euro hat die Bezirksregierung Düsseldorf bisher im Rahmen des Landesprogramms Soforthilfe NRW 2020 an Kleinunternehmer im Regierungsbezirk Düsseldorf überwiesen.

Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher dankt allen, die bei diesem Kraftakt geholfen haben: den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Bezirksregierung bei der Bearbeitung, aber auch den Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammer durch Information und Beratung. „Sie alle haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um Kleinunternehmen, Selbständigen und damit Menschen in Not so schnell wie möglich zu helfen.“

Bis zum 31. Mai konnten Kleinunternehmer Anträge online stellen, um – je nach Mitarbeiterzahl – Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro erhalten. Diese sollen dazu beitragen, finanzielle Engpässe infolge der Corona-Krise zu überbrücken.

Bereits nach dem ersten arbeitsreichen Wochenende, an dem rund 150 (von bis zu 350) freiwillige Mitarbeiter der Bezirksregierung durchgearbeitet hatten, lagen gut 70.000 Anträge auf NRW Soforthilfe von Kleinunternehmern, Freiberuflern und Selbstständigen aus dem Regierungsbezirk vor. Etwa 35.500 konnten bereits an diesem Wochenende bewilligt werden.

Wegen der Masse der Anträge und der zwischenzeitlich aufgetretenen Betrugsfälle kam es zeitweise zu Verzögerungen bei der Auszahlung. Radermacher: “Das hat uns für die Betroffenen, die dringend auf die Unterstützung warteten, leid getan, war aber nicht zu vermeiden. Um die Betrüger zu stoppen, die sich unrechtmäßig an der Soforthilfe bedienen wollten, musste das Verfahren zusätzlich gesichert werden. Weitere Prüfungen wurden eingebaut, die zu mehr Sicherheit, aber eben auch zu längeren Wartezeiten geführt haben.”