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Vertreter des Provinzparlamentes Limburg und des Regionalrats informierten sich an diesem Tag gemeinsam über die Möglichkeiten der künftigen Entwicklung im Bereich des Agrobusiness im deutsch-niederländischen Grenzraum. Das Land zwischen Rhein und Maas gilt schon heute als größte und bedeutendste Gartenbauregion Europas.

Besichtigt wurde Landgard in Straelen, die größte Schnittblumenversteigerung Europas, und Greenport Venlo, einer von 5 Greenports in den Niederlanden.

Das niederländische Greenportkonzept sieht vor, in diesen in der sog. Nota Ruimte bestimmten Bereichen Agroindustie, entsprechende Logistik- und Gewerbebetriebe, Bildungseinrichtungen und Tourismus zu konzentrieren.

In modernen Gewächshäusern werden u.a. Tomaten, Gurken und Paprika angebaut. 1500 ha sind im Greenport Venlo für den Anbau unter Glas vorgesehen. Pro ha Treibhaus wird ein Bedarf von 8 Arbeitskräften angenommen. Agrobusiness Niederrhein setzt sich zum Ziel, bis 2018 zu den modernsten innovativsten Agroregionen in Europa zu zählen. Entwickelt werden sollen großflächige Agroparks für Landwirtschaft, Gartenbau, Vermarktungseinrichtungen und Ernährungsindustrie. Hierfür soll ein Masterplan Agropark erarbeitet werden.

Die gemeinsame Information vor Ort machte deutlich: der Agrarsektor hat ein hohes Entwicklungspotenzial, es gibt eine Konkurrenzsituation aber auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Das Provinzparlament Limburg und der Regionalrat Düsseldorf wollen das Thema im kommenden Jahr weiter beraten.

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