Renaturierung der Hohen Ley

Renaturierung der Hohen Ley abgeschlossen

Die Renaturierung der Hohen Ley durch den Deichverband Xanten-Kleve konnte jetzt abgeschlossen werden. Das Land hat das Projekt mit rund 160.000 Euro gefördert. 

Die Renaturierung der Hohen Ley durch den Deichverband Xanten-Kleve konnte jetzt abgeschlossen werden. Durch Aufweitungen, Inseln und Abflachen der Böschungen wurde hier ein neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie für die Naherholung der Menschen geschaffen.  Angesichts einer Fördersumme von ca. 160.000 Euro wird deutlich, welchen Stellenwert dieses Projekt für das Umweltministerium NRW und die Bezirksregierung Düsseldorf hat.

„Lebendige Gewässer sind die Lebensadern der Kulturlandschaft unserer Region. Deshalb sind Maßnahmen, die die Gewässer erhalten und verbessern, Investitionen in die Zukunft“, sagt Jürgen Klingel vom Dezernat Wasserwirtschaft der Bezirksregierung.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) fordert seit 2000 europaweit einen guten Zustand der Gewässer. Die Bäche und Flüsse sollen wieder lebendiger gestaltet und somit für den Menschen erlebbarer werden.

Der „gute Zustand“ eines Flusses oder Baches beinhaltet nicht nur die chemische Wasserqualität. Im Fokus der Wasserrahmenrichtlinie steht auch das Gewässer als Lebensraum. Der Fischbestand, die Kleinlebewesen am Gewässergrund und der Bewuchs mit Wasserpflanzen sind wichtige Faktoren. „Damit Tiere und Pflanzen sich wohl fühlen, ist eine abwechslungsreiche Beschaffenheit von Ufer und Gewässersohle und die Durchgängigkeit im Gewässer erforderlich“, betont Jürgen Klingel. Projekte des Hochwasserschutzes sowie des Natur- und Landschaftsschutzes greifen dabei ineinander.

 

Um dies zu erreichen, stellt das Land NRW bis zu 70 Millionen Euro pro Jahr für die naturnahe Umgestaltung unserer Fließgewässer bereit.